Bahnstrecke Brozeula–Zqaltubo

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Brozeula–Zqaltubo
4E10 1230 südlich von Kutaissi-2 auf dem Weg nach Kutaissi-1 (2015)
4E10 1230 südlich von Kutaissi-2 auf dem Weg nach Kutaissi-1 (2015)
Streckenlänge:23 km
Spurweite:1520 mm / 1524 mm
Stromsystem:3000 =
Strecke – geradeaus
Bahnstrecke Poti–Baku von Tiflis
Bahnhof, Station
0,0 Brozeula
Gleisdreieck – geradeaus, nach links, von links
Bahnstrecke Poti–Baku nach Poti und Batumi
Haltepunkt, Haltestelle
2,5 Mescheti
Bahnhof, Station
8,1 Kutaissi 2
Haltepunkt, Haltestelle
12,0 Kilometer 12
Haltepunkt, Haltestelle
17,0 Kilometer 17
Bahnhof, Station
21,0
0,0
Ternali
BSicon exSTR+l.svgBSicon eABZgr.svgBSicon .svg
BSicon exKDSTe.svgBSicon STR.svgBSicon .svg
5,0 Gumbra
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23,0 Zqaltubo
Die Streckentabelle nennt nur mit Namen bezeichnete Betriebsstellen.
Es gibt einzelne weitere Haltepunkte.

Die Bahnstrecke Brozeula–Zqaltubo zweigt in nördliche Richtung von der Eisenbahnmagistrale Georgiens, der Bahnstrecke Poti–Baku, ab und endet in Zqaltubo.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke ist 23 Kilometer lang. Sie wurde in der russischen Breitspur errichtet, ging 1935 in Betrieb und wurde 1953 durchgehend mit 3000 V Gleichstrom elektrifiziert.[1] Bis zur Sanierung des an der Bahnstrecke Rioni–Tqibuli liegenden Bahnhofs Kutaissi-1 (Kutaissi Tschawtschawadsis Kutscha) 2010 endete ein großer Teil der nach Kutaissi verkehrenden Züge im Bahnhof Kutaissi-2. Seitdem wird der Bahnhof Kutaissi-2 nur noch von vier Zugpaaren täglich nach Zqaltubo bedient, von denen eines über Brozeula–Rioni (also die Bahnstrecke Poti–Baku) nach Kutaissi-1 durchgebunden ist.[2] Eine andere Schienenverbindung mit Kutaissi-1 besteht nicht. Die beiden Bahnstrecken haben, nachdem sie von der Bahnstrecke Poti–Baku abzweigen, keine Gleisverbindung mehr mit einander. Beide Strecken haben einen minimalen Abstand von zwei Kilometern und zwischen ihnen liegt der Fluss Rioni.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinweise zur Spurweite: Spurweite (Bahn), Messmethode der russischen Spur oder Russische Breitspur.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neil Robinson: World Rail Atlas. Bd. 8: The Middle East and Caucasus. 2006. ISBN 954-12-0128-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Robinson, S. 15, Taf. 55.
  2. Fahrplan der Nahverkehrszüge auf der Seite der Sakartwelos Rkinigsa