Bahnstrecke Leipzig–Probstzella

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Leipzig-Leutzsch–Probstzella
Strecke der Bahnstrecke Leipzig–Probstzella
Streckennummer (DB): 6383
Kursbuchstrecke (DB): 550 (Leipzig–Gera)

555 (Gera–Saalfeld)
557 (Saalfeld–Hockeroda)
558 (Gera–Weida)

840 (Saalfeld–Probstzella)
Streckenlänge: 159,97 km
Stromsystem: Leipzig-Leutzsch–Leipzig-Plagwitz,
Saalfeld–Probstzella: 15 kV 16,7 Hz ~
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Zugsicherungssysteme: PZB, ZUB262(nur ab/bis Saalfeld)
Zweigleisigkeit: Leipzig-Leutzsch–Zeitz
Gera Hbf–Gera-Zwötzen
Unterwellenborn–Probstzella
Strecke – geradeaus
von Leipzig Hbf
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
von Leipzig-Wahren
Bahnhof, Station
7,385 Leipzig-Leutzsch
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
nach Großkorbetha
   
8,200 Leipzig-Industriegelände West (bis 2011)
Haltepunkt, Haltestelle
10,113 Leipzig-Lindenau
   
von Leipzig-Connewitz
Bahnhof, Station
10,760 Leipzig-Plagwitz
   
Lindenau Ldst–Leipzig-Plagwitz Industriebf
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
nach Leipzig-Miltitzer Allee
   
nach Pörsten
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
nach Markkleeberg-Gaschwitz
Bahnhof, Station
13,750 Leipzig-Großzschocher
Bahnhof, Station
16,368 Leipzig-Knauthain
BSicon BS2+l.svgBSicon eBS2+r.svg
Neutrassierung wegen des Tagebaus Zwenkau
BSicon HST.svgBSicon exSTR.svg
21,041 Knautnaundorf
BSicon STR.svgBSicon exBHF.svg
21,480 Eythra
BSicon KMW.svgBSicon exSTR.svg
22,233
21,200
Kilometersprung +1,033 km
BSicon BS2l.svgBSicon eBS2r.svg
Haltepunkt, Haltestelle
24,666 Groß Dalzig
   
27,900 Abzw Zauschwitz
   
nach Neukieritzsch
Bahnhof, Station
29,897 Pegau
   
Landesgrenze Sachsen / Sachsen-Anhalt
Bahnhof, Station
34,217 Profen
Bahnhof, Station
37,328 Reuden (Kr Zeitz)
   
39,500 Bornitz (b Zeitz) (bis 2010)
   
von Tröglitz
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
41,691 Zeitz Abzw Zn
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
von Weißenfels
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
von Altenburg
Bahnhof, Station
44,660 Zeitz
   
nach Camburg
   
Camburg–Zeitz
Bahnhof, Station
50,558 Haynsburg
Bahnhof, Station
55,022 Wetterzeube
   
Landesgrenze Sachsen-Anhalt / Thüringen
Haltepunkt, Haltestelle
59,970 Crossen an der Elster Ort
Bahnhof, Station
60,921 Crossen an der Elster
   
nach Porstendorf
Brücke über Wasserlauf (groß)
Weiße Elster
Bahnhof, Station
66,336 Bad Köstritz
Haltepunkt, Haltestelle
68,477 Gera-Langenberg
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
von Weimar
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
71,300 Gera-Tinz
Bahnhof, Station
72,925 Gera Hbf
Haltepunkt, Haltestelle
74,538 Gera Süd
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
75,381 Abzw Gera-Debschwitz
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
nach Gößnitz und ehem. nach Weischlitz
Bahnhof, Station
76,890 Gera-Zwötzen
Brücke über Wasserlauf (groß)
Weiße Elster
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
Wolfsgefärth Abzweig (seit 2016)
   
79,790 Gera-Röppisch ehem. Wolfsgefärth (bis 2000)
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
nach Weischlitz (1875–1892, seit 2016)
Haltepunkt, Haltestelle
81,000 Wolfsgefärth
   
von Werdau
Bahnhof, Station
84,954 Weida
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
nach Mehltheuer
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
von Münchenbernsdorf
Bahnhof, Station
93,635 Niederpöllnitz
Bahnhof, Station
100,470 Triptis
   
nach Marxgrün
Brücke über Wasserlauf (groß)
Orla
   
104,400 Traun (bis 2011)
Bahnhof, Station
108,920 Neustadt (Orla)
Haltepunkt, Haltestelle
112,229 Neunhofen
Brücke über Wasserlauf (groß)
Orla
Brücke über Wasserlauf (groß)
Orla
Tunnel – bei mehreren Tunneln in Folge
Harrasmühlentunnel (117 m)
Bahnhof, Station
117,541 Oppurg
   
nach Orlamünde
Bahnhof, Station
122,441 Pößneck ob Bf
Haltepunkt, Haltestelle
126,186 Krölpa-Ranis
Bahnhof, Station
130,650 Könitz (Thür)
Bahnhof, Station
134,533 Unterwellenborn
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
von Großheringen
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
von Arnstadt
Bahnhof, Station
140,010 Saalfeld (Saale) 211 m
Brücke über Wasserlauf (groß)
Saalebrücke Breternitz (114 m)
Haltepunkt, Haltestelle
145,814 Breternitz 216 m
Haltepunkt, Haltestelle
149,861 Kaulsdorf (Saale) (ehem. Bf) 229 m
Strecke – geradeaus
bis 1954 Eichicht
Haltepunkt, Haltestelle
152,072 Hp Abzw Hockeroda (ehem. Bf) 258 m
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
nach Unterlemnitz
Haltepunkt, Haltestelle
155,762 Unterloquitz 280 m
   
160,960 Marktgölitz (bis 2010) 310 m
   
nach Sonneberg (Verbindungskurve)
   
von Sonneberg
Bahnhof, Station
164,981 Probstzella 365 m
BSicon STR.svg
   
166,666 Landesgrenze Thüringen / Bayern
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Strecke – geradeaus
nach Hochstadt-Marktzeuln

Die Bahnstrecke Leipzig–Probstzella ist eine Hauptbahn in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die ursprünglich in Form einer preußischen Staatseisenbahn und als Teil einer Fernverbindung zwischen Berlin und München erbaut und betrieben wurde. Sie verläuft von Leipzig durch das Tal der Weißen Elster über Zeitz, Gera, Triptis durch die Orlasenke und Saalfeld nach Probstzella. Ihren nominalen Endpunkt hat sie an der thüringisch-bayerischen Landesgrenze bei Ludwigsstadt. Da sie parallel zur Bahnstrecke Großheringen–Saalfeld, aber höher als diese verläuft, wird sie auch „Obere Bahn“ genannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1859–1885, Die Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die hier betrachtete Bahnstrecke besteht aus mehreren Teilabschnitten mit unterschiedlicher Entstehungsgeschichte. Das zweite Viertel der Bahnstrecke wurde bereits 1859 eröffnet. Damals wurde eine Strecke von Weißenfels (dort Anschluss an die 1846 erbaute Thüringer Bahn) über Zeitz nach Gera errichtet. Sie war die erste Strecke, die die damals etwa 14.000 Einwohner zählende Hauptstadt des Fürstentums Reuß jüngerer Linie, Gera, erreichte. Der nördliche Teil zwischen Zeitz und Leipzig konnte 1873 dem Verkehr übergeben werden.

Die Kernabschnitte, die Bahnstrecke Gera–Eichicht (Gera-Eichichter Bahn) wurde am 20. Dezember 1871 eröffnet, zunächst als Aktiengesellschaft. Für die anliegenden Orte war sie von großer Bedeutung. Durch sie konnte die Textilindustrie und Lederindustrie in der Orlasenke, ganz besonders in Pößneck, vor dem Ersten Weltkrieg rasant wachsen. Pößneck wurde dadurch neben Apolda und Greiz zum Zentrum der thüringischen Textilindustrie, allerdings begrenzte die ungünstige topografische Lage der Bahn später das Wachstum der Industrie. Da keine Anschlussgleise direkt in die Betriebe gebaut werden konnten, blieb Pößneck in der industriellen Entwicklung letztlich hinter Zeitz oder Gera zurück. Von Bedeutung war und ist dieser Abschnitt auch für die Maxhütte (Unterwellenborn) bzw. das heutige Stahlwerk Thüringen. Als die Strecke 1871 erbaut wurde, führte sie durch folgende Staaten (ab Gera): Reuß jüngerer Linie, Sachsen-Weimar-Eisenach, Preußen, Sachsen-Meiningen, Preußen, Schwarzburg-Rudolstadt, Sachsen-Meiningen. Der vorläufige Endpunkt in Eichicht wurde gewählt, da die Weiterführung und der Anschluss nach Bayern noch ungeklärt waren. 1882 erfolgte die Verstaatlichung[1] und die Verbindung wurde in die preußischen Staatseisenbahnen eingegliedert. 1885 wurde schließlich mit der Fertigstellung der Verbindung zur Frankenwaldbahn bei Probstzella die Gesamtstrecke fertiggestellt. Bis zur Fertigstellung der Verbindungskurve zwischen der Bahnstrecke Halle–Bebra und der Bahnstrecke Großheringen–Saalfeld bei Großheringen im Jahr 1900 war sie neben der Sächsisch-Bayerischen Eisenbahn die wichtigste Verbindung zwischen Preußen und Bayern. Obwohl sich die 25 km kürzere Bahnstrecke Großheringen–Saalfeld zur bedeutenderen Nord-Süd-Verbindung entwickelte, blieb sie weiterhin eine Fernverkehrsstrecke von Leipzig im Norden nach Nürnberg im Süden.

1885–1945, Aufschwung und Ausbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1900 wurden erhebliche Investitionen in die Strecke vorgenommen,[2] mehrere Bahnhöfe wurden ausgebaut (u. a. Crossen (Elster) mit Bahnsteigdach und Unterführung, Gera Hbf – dort entstand 1911 die Bahnhofshalle). 1920 ging die preußische Staatsbahn in der Deutschen Reichsbahn auf, welche fortan die Strecke betrieb. Weitherhin erfolgte der zweigleisige Ausbau, im Ergebnis war vor dem Zweiten Weltkrieg die gesamte Strecke zweigleisig ausgebaut. Für den Abschnitt zwischen Saalfeld und Probstzella erfolgte bis 1939 die Elektrifizierung. Schwer zerstört wurde wenige Tage vor Ende des Zweiten Weltkrieges der Bahnhof Saalfeld (Saale).[1] Im Rahmen der Reparationsleistungen durch die Sowjetunion wurden sämtliche Bestandteile für den elektrischen Betrieb und zusätzlich das zweite Gleis der gesamten Strecke demontiert.

1945–1993, Zeit der Deutschen Reichsbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Teilung Deutschlands verlor der Streckenabschnitt südlich von Saalfeld in den folgenden vier Jahrzehnten stark an Bedeutung, allerdings verkehrten hier mehrere D-Züge als Transitzüge zwischen beiden Teilen des geteilten Deutschlands. Hohe Bedeutung besaß der Güterverkehr. Die bei Profen gewonnene Rohbraunkohle wurde in Veredlungswerke im Raum Leipzig – Zeitz gefahren, in der DDR von hoher Bedeutung, da Braunkohle der wichtigste Energieträger war.[3] Wegen eines Braunkohletagebaus wurde die Strecke zu DDR-Zeiten im Bereich Knautnaundorf auch neu trassiert, das zweite Gleis wurde vor 1990 zwischen Leipzig Hbf und Zeitz, zwischen Gera Hbf und Gera Süd sowie zwischen Unterwellenborn und Saalfeld wiederhergestellt.

Aufgrund der hierarchisch-zentralistischen Struktur der DDR bestand ein großer Bedarf im Personenverkehr zwischen dem ab 1952 als Bezirksstadt fungierenden Gera und der Hauptstadt Berlin. Mit Einführung des Städteschnellverkehrs[4] 1968 (D-Züge) und des Städteexpress „Elstertal“ 1976[4] gab es im Teilabschnitt Gera – Leipzig zwei hochwertige Schnellverbindungen mit Speisewagen direkt nach Berlin. An höherwertigen Zügen befuhren die Gesamtstrecke z. B. 1984 ein D-Zug nach Nürnberg, und vier Eilzüge (ein Durchlauf nach Sonneberg).[5] Für den Berufsverkehr zur Maxhütte Unterwellenborn verkehrten täglich mehrere (öffentliche) Züge zwischen Pößneck / Oppurg und Saalfeld.

Ab 1956 war für eine Inbetriebnahme 1967 die Elektrifizierung zwischen Leipzig und Gera geplant, der Plan 1959 jedoch wieder fallengelassen.[6]

1993 bis heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Deutschen Wiedervereinigung wurde der Abschnitt zwischen Saalfeld und Probstzella wieder zweigleisig ausgebaut, elektrifiziert und für den Einsatz von aktiver Neigetechnik ertüchtigt.

Auch die Elektrifizierung Leipzig-Gera-Saalfeld war noch 1990 erneut konkret geplant, die Eröffnung sollte zwischen 1996 und 1999 erfolgen, spätestens nach Übernahme durch die Deutsche Bahn AG wurde dieses Vorhaben nicht mehr weiter verfolgt.[6] Noch unter der Regie der Deutschen Reichsbahn erfolgte die Umstellung auf einen Taktfahrplan, womit sich das Zugangebot deutlich verbesserte, auch wenn die D-Züge und Expresszüge entfielen. Auf der bedeutenderen Hauptstrecke zwischen München / Nürnberg und Leipzig über Jena verkehrten auch im Abschnitt Saalfeld – Probstzella bereits 1990 die ersten Interregio-Züge auf dem Gebiet der Deutschen Reichsbahn,[7] ab 1992 wurde hier eine Intercity-Linie eingerichtet. In den 1990er Jahren gab es zeitweise auch internationalen Verkehr nach Warschau und Zagreb.

Der Bahnhof Gera Hbf wurde nach 2000 aufwändig umgebaut und an die Straßenbahn Gera angebunden, daneben wurden die Gleisanlagen in Gera weitgehend erneuert. Sowohl in Gera-Süd als auch Gera-Zwötzen schuf man zeitgemäße Verknüpfungsstellen zwischen Straßenbahn und Eisenbahn. Von 2002 bis 2007 fuhr zwischen Gera und Leipzig der Interconnex als privater Fernzug.

2010/11 wurden die Haltepunkte Leipzig-Großzschocher, Reuden (Kr. Zeitz), Bornitz (b. Zeitz), Haynsburg und Marktgölitz[8] aufgelassen. Zum Fahrplanwechsel 2011/2012 wurde auch der Haltepunkt Traun gestrichen. Andererseits entstanden auch neue Haltepunkte: Wolfsgefärth, Crossen (Elster) Ort.

Aufgrund des sanierungsbedürftigen Zustandes des Liebschwitzer Viadukts der Bahnstrecke Gera Süd–Weischlitz (Langsamfahrstelle mit 10 km/h) prüfte die DB verschiedene Varianten für den Ersatz des Viaduktes. Im Jahr 2016 wurde schließlich ein neuer Abzweig von der Strecke Leipzig–Probstzella bei Wolfsgefärth geschaffen, der am 24. Oktober 2016 wie geplant nach achtmonatiger Bauzeit in Betrieb gehen soll. [9] In dem Zusammenhang wurde auch der Abschnitt Gera-Debschwitz–Gera-Zwötzen wieder zweigleisig ausgebaut und Gera-Zwötzen wieder als Bahnhof eingerichtet. Er erhielt einen zweiten Bahnsteig, der als Stumpfgleis ausgeführt und für Züge aus Richtung Gera genutzt werden soll. Die durchgehenden Züge nach Zeulenroda, Hof und Saalfeld sowie die Züge nach Greiz und Weischlitz teilen sich die renovierte Bestandsbahnsteigkante. [10]

Baumaßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Realisierung des City-Tunnels Leipzig wurden auch auf dieser Strecke netzergänzende Maßnahmen umgesetzt. Hierbei wurde der City-Tunnel in das bestehende Netz eingebunden, außerdem wurden die Voraussetzungen für das neue Netz der S-Bahn Mitteldeutschland geschaffen.[11]

So wurden auf dieser Strecke im Zeitraum April 2010 bis Mitte 2012 die Bahnhöfe Leipzig-Leutzsch, Leipzig-Lindenau und Leipzig-Plagwitz in veränderter Lage neu errichtet. 20 Kilometer neues Gleis mit Oberleitung, 45 Weichen und zwei Kilometer Lärmschutzwand wurden zugebaut und nicht mehr benötigte Gleisanlagen zurückgebaut. Mehrere Eisenbahnüberführungen mussten erneuert werden.[12] Elektronische Stellwerke (ESTW-A) in Leutzsch (Ersatz von acht Altstellwerken) und Plagwitz (Ersatz von sieben Altstellwerken) steuern nun die Streckenabschnitte und sind an das zentrale ESTW im Leipziger Hauptbahnhof angeschlossen.

Während des reduzierten Zugverkehrs in Folge der Sperrung des Streckenabschnitts zwischen Bamberg und Lichtenfels, vom 11. Januar bis 4. September 2016, sollen die Gleisanlagen zwischen Saalfeld und Probstzella (40 km) erneuert werden.[13]

Mit Bundes- und Landesmitteln ist in den nächsten Jahren eine Modernisierung inkl. barrierefreiem Ausbau der Station Profen geplant.[14]

Streckenbeschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bahnstrecke beginnt in Leipzig-Leutzsch und führt von dort südlich aus der Stadt, anschließend durch die flache Leipziger Tieflandsbucht entlang der Elster durch das ehemalige Mitteldeutsche Braunkohlerevier. In diesem Bereich diente sie früher zum Abtransport der Braunkohle in die umliegenden Kraftwerke. Dieser Güterverkehr ist jedoch stark zurückgegangen.

Am südlichen Rand der Tieflandsbucht wird Zeitz erreicht. Hier trifft die Bahnstrecke auf andere Strecken, die jedoch seit 1990 teilweise stillgelegt wurden. Die Hügel zu beiden Seiten der Weißen Elster werden hinter Zeitz steiler und bei Ahlendorf (Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen) wird die Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen passiert. Nun führt die Bahnstrecke in einem Bogen des Elstertals vorbei an den Gemeinden Crossen an der Elster (Saale-Holzland-Kreis) und der Brauereistadt Bad Köstritz (Landkreis Greiz) zum nördlichen Stadtrand von Gera. Vom Bahnhof Crossen an der Elster zweigte bis 1998 die Nebenbahn (Bahnstrecke Crossen–Porstendorf) über Eisenberg (Thüringen) und Bürgel (Thüringen) nach Porstendorf (nördlich von Jena) ab. Bei Gera-Langenberg wird die Bundesautobahn 4 unterquert, bevor von Westen her in engem Bogen die Strecke von Weimar hinzukommt.

Panorama am Bahnhof Gera

Gera Hauptbahnhof verlässt die Strecke in südlicher Richtung. In der Stadt führt sie am Ufer der Weißen Elster entlang und trennt sich von den Strecken nach Gößnitz und Weischlitz, bevor sie dem Tal der Weida folgt. Dieses wird in der gleichnamigen Stadt in westlicher Richtung verlassen, um auf den Scheitelpunkt zuzulaufen, der bei Triptis in etwa 375 Metern Höhe über NN überschritten wird. Nun führt die Bahnstrecke in die Orlasenke hinab und weiter schnurgerade in südwestlicher Richtung durch die Stadt Neustadt an der Orla, weiter an Oppurg vorbei, wo die Orlabahn in Richtung Pößneck unterer Bahnhof (bis 1946 – Orlamünde) abzweigt, dann durch Pößneck nach Saalfeld, wo sie nach einem langgestreckten Bogen auf die Bahnstrecke Großheringen–Saalfeld und die Bahnstrecke Arnstadt–Saalfeld trifft. Südlich von Saalfeld folgt die Strecke bis Eichicht dem Lauf der Saale und bis Probstzella dem der Loquitz. In Hockeroda zweigt die Nebenbahn nach Unterlemnitz ab, bevor hinter dem Bahnhof Probstzella die Strecke an der Landesgrenze zum Freistaat Bayern in die Frankenwaldbahn übergeht.

Betriebsstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leipzig-Leutzsch

Hauptartikel: Bahnhof Leipzig-Leutzsch

Als Bf Barneck wurde die Station an der Bahnstrecke Leipzig–Großkorbetha am 22. März 1856 eröffnet. Die Station trug folgende Namen:

  • bis 1885: Barneck (benannt nach dem nahe gelegenen Rittergut Barneck)
  • bis 1922: Leutzsch
  • seit 1922: Leipzig-Leutzsch

Im Bahnhof zweigt seit 1873 die Bahnstrecke Leipzig–Probstzella ab. 1931 erfolgte die Eröffnung der Nebenbahn nach Merseburg, die 1998 eingestellt wurde. 2011 erfolgte der völlige Umbau des Bahnhofes mit Aufgabe der Güterverkehrsanlagen und die Verlegung der Bahnsteige zur Georg-Schwarz-Straße.

Pegau

Bahnhof Pegau

Der Bahnhof Pegau wurde am 20. Oktober 1873 mit dem Abschnitt LeipzigZeitz der Bahnstrecke Leipzig–Probstzella eröffnet. Mit der Eröffnung der Bahnstrecke Neukieritzsch–Pegau am 1. Oktober 1909 wurde der Bahnhof Pegau Umstiegsbahnhof. Da die Stadt Pegau nun zwei Stationen besaß, bekam der Bahnhof im Westen der Stadt den Namen Pegau Pr. St. E., da er sich an der von den Preußischen Staatseisenbahnen liegenden Bahnstrecke Leipzig–Probstzella befand. Der neue im Osten von Pegau liegende Haltepunkt an der durch die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen betriebenen Bahnstrecke Neukieritzsch–Pegau erhielt den Namen Pegau S. St. E..

Der Bahnhof Pegau trug folgende Namen:

  • bis 1909: Pegau
  • bis 1911: Pegau Pr. St. E.
  • bis 1920: Pegau Pr Stb.
  • seit 1920: Pegau

Mit der Stilllegung der Bahnstrecke Neukieritzsch–Pegau am 1. Juni 1997 verlor der Pegauer Bahnhof seine Bedeutung als Umstiegsbahnhof. Seitdem wird er nur noch von Zügen der Bahnstrecke Leipzig–Probstzella bedient. Das Empfangsgebäude wurde im Jahr 2008 durch Brandstiftung zerstört und 2012 abgerissen.[15]

Gera Süd

Haltepunkt Gera Süd

Der Bahnhof Gera Süd wurde am 1. Juni 1886 als Güterbahnhof Gera-Pforten an der Trennung der Bahnstrecken Leipzig–Probstzella und Gößnitz–Gera eröffnet. Am 1. Dezember 1892 eröffneten die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen eine eigene Trasse der Bahnstrecke Gera Süd–Weischlitz auf dem Abschnitt Gera Süd – Wünschendorf.

Die Station im Geraer Stadtteil Pforten, die 1893 zum Bahnhof gewidmet wurde, trug folgende Namen:

  • bis 1896: Gera–Pforten (der Stationsname ging 1901 auf die neu eröffnete Station der schmalspurigen Bahnstrecke Gera-Pforten–Wuitz-Mumsdorf über)
  • bis 1911: Gera (Reuß) S. St. E.
  • bis 1920: Gera (Reuß) Sächs Stb
  • bis 1923: Gera (Reuß) Süd
  • seit 1923: Gera Süd

1922 wechselte der Bahnhof von der Eisenbahndirektion Dresden zur Eisenbahndirektion Erfurt. Ab 2005 wurden die Stellwerke allmählich aufgelassen und abgerissen.[16] Heute hat die Station nur noch die Funktion eines Haltepunkts. Seit dem 24. Oktober 2016 fahren die Züge aus Richtung Weischlitz ab Wolfsgefärth über die Bahnstrecke Leipzig–Probstzella nach Gera.

Weida

Bahnhof Weida

Die Station Weida wurde nördlich des Orts mit der am 20. Dezember 1871 erfolgten Eröffnung des Abschnitts Gera–Eichicht (heute:Kaulsdorf (Saale)) der durch die Preußische Staatsbahn betriebenen Bahnstrecke Leipzig–Probstzella in Betrieb genommen. Im gleichen Jahr wurde auch das preußische Empfangsgebäude eingeweiht. Mit der am 29. August 1876 erfolgten Eröffnung des Abschnitts Werdau–Wünschendorf–Weida der durch die Sächsische Staatsbahn betriebenen Bahnstrecke Werdau–Mehltheuer erhielt die Station Weida um 1885 auch ein sächsisches Empfangsgebäude. 1905 wurde die Station zum Bahnhof gewidmet. Zu dieser Zeit besaß der Bahnhof schon mehrere Hochbauten, wie Stellwerke, Güterschuppen, Wasserturm und ein Wohnhaus.

Der sächsische Bahnhof von Weida trug folgende Namen:

  • bis 1911: Weida
  • bis 1920: Weida Sächs Stb
  • bis 1922: Weida Ost
  • seit 1922: Weida

Der sächsische Teil des Bahnhofs wechselte 1922 von der Eisenbahndirektion Dresden zur Eisenbahndirektion Erfurt. Während bereits 1981 das sächsische Empfangsgebäude abgerissen wurde, traf das gleiche Schicksal im Jahr 2004 auch das preußische Empfangsgebäude. Die Bahnsteige wurden im Zuge der Modernisierung mit modernen Wartehäuschen versehen. Nach der Einstellung des Personenverkehrs auf dem Abschnitt Wünschendorf (Elster)–Weida zum 2. Juni 1996 verkehren im Bahnhof Weida Züge in Richtung Gera–Leipzig, Saalfeld und Mehltheuer–Hof.

Niederpöllnitz

Bahnhof Niederpöllnitz

Der Bahnhof Niederpöllnitz wurde 1871 zusammen mit dem Abschnitt Gera–Eichicht der Bahnstrecke Leipzig–Probstzella eröffnet. Mit dem Bau der Stichbahn nach Münchenbernsdorf wurde der Bahnhof dementsprechend erweitert. Weitere Umbauten fanden in den 1970er-Jahren statt. 1995 wurde die Stichbahn stillgelegt.

Probstzella

Hauptartikel: Bahnhof Probstzella

Der Bahnhof Probstzella wurde am 8. August 1885 mit der Fertigstellung des Streckenabschnittes Eichicht–Probstzella der Bahnstrecke Leipzig–Probstzella in Betrieb genommen. Am 1. Oktober 1885 erfolgte mit der Eröffnung der Frankenwaldbahn die Weiterführung in Richtung Bamberg über Ludwigsstadt und Kronach. 1898 wurde der Bahnhof Probstzella Ausgangspunkt für die Strecke nach Taubenbach, die später mit der Bahnstrecke nach Sonneberg verbunden wurde. Er hatte den Status einer Lokeinsatzstelle, ab 1923 besaß er ein Bahnbetriebswerk, das Ende 1993 aufgelöst wurde.

Der 1,3 Kilometer hinter der bayerisch-thüringischen Grenze liegende Bahnhof diente aufgrund der deutschen Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1990 als Grenzbahnhof für den innerdeutschen Zugverkehr. Er blieb der letzte in seiner Bausubstanz erhaltene deutsch-deutsche Grenzbahnhof,[17] bevor das Gebäude der Grenzkontrollstelle Ende 2008 abgerissen wurde. 1999 wurde der Abschnitt Probstzella–Ernstthal am Rennsteig der Bahnstrecke Sonneberg–Probstzella eingestellt.

Heutiger Zugverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Personenverkehr befahren die Regional-Express-Linie EBx 12 Leipzig–Gera–Saalfeld sowie die Regionalbahn-Linie EB 22 Leipzig–Gera–Saalfeld die Strecke bis Saalfeld. Die Regionalbahnen verkehren zweistündlich im Wechsel mit dem RE, der ebenfalls zweistündlich unterwegs ist. Zwischen Gera und Weida wird die Verkehrsbedienung durch die Linie EBx/EB 13 über Zeulenroda nach Hof ergänzt. Bis zum Sommer 2012 kamen meist Triebwagen der Baureihen 612 und 642 zum Einsatz. Seit dem Betreiberwechsel im Juni werden ausschließlich Triebwagen der Baureihe 650 von der Erfurter Bahn eingesetzt.[18] Die Triebwagen verkehren weiterhin im Stundentakt, wobei kleinere Haltepunkte nur alle zwei Stunden bedient werden. Mit dem Betreiberwechsel entfielen die letzten direkten Regional-Express-Verbindungen von Gera und Weida über Hof hinaus bis Regensburg. Bis 2011 verkehrte in der Sommersaison samstags außerdem ein Zugpaar als Regionalexpress von Leipzig über Gera und Saalfeld nach Blankenstein („Schiefergebirgs-Express“) und Katzhütte („Schwarzatalexpress“). Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 werden wieder durchgehende Regional-Express-Verbindungen von Leipzig nach Hof und Blankenstein angeboten.

Der Bahnhof in Saalfeld, Fernverkehrshalt für ICE-Züge

Südlich von Saalfeld verkehren im Fernverkehr ICE T (Baureihe 411) ungefähr stündlich als ICE-Züge der Linie (Hamburg –) Berlin – Leipzig – Nürnberg – München. In Saalfeld gehalten wird jedoch nur alle zwei Stunden. Im Nahverkehr verkehren zweistündlich mit der Baureihe 442 bediente Regional-Express-Züge der Relation Jena – Saalfeld – Lichtenfels – Bamberg – Nürnberg, die sich mit ebenfalls zweistündlich verkehrenden Regionalbahnen bestehend aus Talent 2-Triebzügen der Relation Saalfeld – Bamberg abwechseln. Im Abschnitt Saalfeld – Hockeroda verkehren darüber hinaus noch im Zwei-Stunden-Takt Regionalbahnen von Saalfeld nach Blankenstein. Dabei kommen immer Triebwagen der Baureihe 650 zum Einsatz. Diese Züge sind seit Dezember 2011 die einzigen, die noch in Hockeroda halten, während die Regionalbahnen nach Probstzella hier durchfahren.[8] Die Teilstrecke zwischen Leipzig-Leutzsch und Leipzig-Plagwitz wurde bis 2011 auch von der Linie S 1 der S-Bahn Leipzig bedient, ab 15. Dezember 2013 von der Linie S1 der S-Bahn Mitteldeutschland.

Zwischen Engelsdorf, Zeitz und Gera gibt es noch mehrmals werktäglich Güterzüge. Derzeit fahren zusätzlich noch voraussichtlich bis zur Schließung des Mumsdorfer Kohlekraftwerkes Ende Juni 2013 zwei bis dreimal täglich Kohlependel von Profen nach Meuselwitz. Diese Züge wurden bis Juni 2008[19] mit Baureihe 232 und in Mehrfachtraktion durch Nachschieben bespannt, inzwischen kommen Class 66 von R4C oder Vossloh G 2000 BB zum Einsatz.[20] Da die Güterbahn über den Zeitzer Güterbahnhof und den Abzweig Zangenberg nicht mehr in Betrieb ist, müssen die Kohlenzüge für den nötigen Fahrtrichtungswechsel zum Personenbahnhof und teilweise weiter bis Haynsburg geführt werden. Ab Weida verkehrt seit 2008 werktags ein Zugpaar aus Richtung Tschechien zu den Stahlwerken Unterwellenborn, gezogen von der Baureihe 203, der dieselhydraulischen Lokomotive Vossloh G 1700 oder der dieselelektrischen Lokomotive Siemens ER20 des EVU Stahlwerk Unterwellenborn.[21] Zwischen Könitz, Unterwellenborn und Saalfeld findet mehrmals täglich Güterverkehr zur Bedienung des Stahlwerkes statt. Der Güterverkehr südlich von Saalfeld wird von Durchgangsgüterzügen bestimmt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bahnstrecke Leipzig–Probstzella – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Werner Drescher: Die Saalbahn. Eisenbahn-Kurier-Verlag, Freiburg 2004, ISBN 3-88255-586-6, S. 23, 48.
  2. private Homepage: klauserbeck.de. Abgerufen am 16. Juli 2016 (deutsch, Ein dort veröffentlichtes Foto aus dem Jahr 2004 zeigt ein Informationsschild vor dem Tunnel bei Neustadt (Orla), danach ist der zweigleisige Ausbau 1913 erfolgt.).
  3. Ingo Sens: Geschichte der Energieversorgung in Mecklenburg und Vorpommern. Hrsg.: Hanseatische Energieversorgung AG Rostock. Neuer Hochschulschriftenverlag, Rostock 1997, S. 283 (Zitat: "Noch 1990 wurden 87,8 % der gewonnenen Elektroenergie … in der DDR … aus Braunkohle erzeugt.").
  4. a b Erich Preuß: Der Städte-Express der Deutschen Reichsbahn. Transpress, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-71222-9, S. 19, 59.
  5. Deutsche Reichsbahn (Hrsg.): Kursbuch der DR. 1984, S. Fahrplantabelle 530.
  6. a b P. Glanert, Th. Scherrans, Th. Borbe, R. Lüderitz: Wechselstrom-Zugbetrieb in Deutschland. Band 3. Oldenbourg Industrieverlag, München 2012, ISBN 978-3-8356-3353-7, S. 30 ff., 225.
  7. Deutsche Reichsbahn (Hrsg.): Kursbuch. Winter 1990/91, S. Fahrplantabelle 566.
  8. a b Die Bahnhöfe der Frankenwaldbahn; ehemalige Bahnhöfe. Private Homepage zur Eisenbahnlinie Lichtenfels–Kronach–Saalfeld, abgerufen am 29. Januar 2012.
  9. DB-Pressemitteilung anlässlich der Streckensperrung zur Inbetriebnahme der geänderten Infrastruktur vom 13. Oktober 2016
  10. EBA-Planfeststellungsbeschluss vom 29. Januar 2016
  11. Wichtiger Meilenstein: Neue Stellwerkstechnik in Leipzig-Leutzsch, Leipzig-Plagwitz und Großlehna in Betrieb. Deutsche Bahn AG. 15. Dezember 2011. Abgerufen am 22. Januar 2012.
  12. Projektkomplex Leipzig-Leutzsch / Leipzig-Plagwitz. Jaeger Gruppe Bernburg, abgerufen am 13. Juli 2013.
  13. Sperrpause der VDE 8 nutzen. In: DB Welt, Regionalteil Südost. Nr. 1, 2016, S. 17.
  14. Modernisierungsschub für kleine Bahnstationen (inkl. Maßnahmenliste). Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, 16. Juni 2016, abgerufen am 17. Juni 2016.
  15. Der Bahnhof Pegau auf www.sachsenschiene.net
  16. Der Bahnhof Gera Süd auf www.sachsenschiene.net
  17. Steffi Hammer: www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio25382.html „Was wird aus dem Grenzbahnhof Probstzella?“, in: Deutschlandfunk, 13. September 2008. (Audiobeitrag)
  18. Erfurter Bahn wird Ostthüringer Dieselnetz betreiben. Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH. 30. August 2010. Abgerufen am 28. Januar 2012.
  19. Die Kohlebahn (»Kammerforstbahn«) Meuselwitz–Haselbach–Regis-Breitingen. In: Lokrundschau 238. 18. Juni 2008, abgerufen am 9. September 2012.
  20. Heinz-Ulrich Löwe: Kohlependel vom Tagebau Profen zum Kraftwerk Mumsdorf. In: Bahnbilder Niederwiesa. Abgerufen am 9. September 2012.
  21. KBS 546 Fotos. In: Bahnbilder.de. Abgerufen am 9. September 2012.