Bahnstrecke Neustadt (Aisch)–Bad Windsheim

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Neustadt (Aisch) Bahnhof–Bad Windsheim
Streckennummer:5914
Kursbuchstrecke (DB):806
Streckenlänge:15,322 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse:C4
Minimaler Radius:318 m
Strecke – geradeaus
von Fürth
   
von Demantsfürth-Uehlfeld
Bahnhof, Station
0,000 Neustadt (Aisch) Bahnhof 304 m
   
nach Würzburg
Haltepunkt, Haltestelle
4,059 Dietersheim
Haltepunkt, Haltestelle
5,847 Dottenheim (ehem. Bf)
Haltepunkt, Haltestelle
9,545 Ipsheim
   
10,800 Oberndorf (b Ipsheim)
Bahnhof, Station
15,322 Bad Windsheim 314 m
Strecke – geradeaus
nach Steinach (b Rothenburg o d Tauber)

Quellen: [1][2]

Die Bahnstrecke Neustadt (Aisch)–Bad Windsheim ist eine Nebenbahn in Bayern. Sie zweigt in Neustadt (Aisch) Bahnhof aus der Bahnstrecke Fürth–Würzburg ab und führt in westlicher Richtung durch den oberen Aischgrund nach Bad Windsheim, wo sich die Bahnstrecke Steinach (b Rothenburg o d Tauber)–Bad Windsheim anschließt.

Der Personenverkehr wird von DB Regio Franken durchgeführt. Die Kreuzung der Züge findet im Bahnhof Bad Windsheim statt, der mit Rückfallweichen ausgerüstet ist.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bayerische Staatsbahn eröffnete den Betrieb am 6. August 1876 bis zur ehemaligen Reichsstadt Windsheim. Die Erweiterung bis Steinach folgte – über zwei Jahrzehnte später – am 1. August 1898.

Bahnhof Bad Windsheim

Im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg wird sie als Regionalbahnlinie R81 bezeichnet. Die Regionalbahn-Leistungen auf der Strecke wurden 2005 von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft als Teil des „Dieselnetzes Nürnberg“ für 10 Jahre ausgeschrieben. Seit dem 14. Dezember 2008 wird unter anderem diese Strecke unter dem Namen „Mittelfrankenbahn“ mit neuen Triebzügen der Baureihe 648 täglich im Stundentakt bedient, Ende 2018 wurde jedoch wieder auf die bereits zuvor verwendete Baureihe 642 umgestellt.

Ausblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke zählt zu den bayerischen Strecken, für die bis 2029 im Rahmen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung III nicht näher genannte „Streckenertüchtigungen und -beschleunigungen“ vorgesehen sind.[3][4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolfgang Bleiweis, Ekkehard Martin: Fränkische Nebenbahnen einst und jetzt – Mittel- und Unterfranken. Bufe-Fachbuch-Verlag, Egglham 1987, ISBN 3-922138-30-6

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. DB Netz AG: Infrastrukturregister. In: geovdbn.deutschebahn.com, abgerufen am 3. Juni 2020.
  2. Eisenbahnatlas Deutschland. 9. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2014, ISBN 978-3-89494-145-1.
  3. Zusätzliche Mittel für Strecken und Bahnhöfe in Bayern. In: deutschebahn.com. Deutsche Bahn, 13. Juli 2020, abgerufen am 5. Oktober 2020.
  4. Über 400 Millionen Euro für Schieneninfrastruktur in Bayern. In: beg.bahnland-bayern.de. Bayerische Eisenbahngesellschaft, 13. Juli 2020, abgerufen am 5. Oktober 2020.