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Bahnstrecke Randers–Aalborg

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Aalborg–Randers
Aalborg
Aalborg
Streckenverlauf
Streckenverlauf
Streckennummer:Banedanmark 24
Kursbuchstrecke:DSB 70
Streckenlänge:81 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Stromsystem:25 kV 50 Hz ~
Maximale Neigung: [1] 6 
Streckengeschwindigkeit:[1] 180 km/h
km 207,5–km 221,9: 200 km/h
Zugbeeinflussung:ETCS ab 27. Juli 2024[2]
Zweigleisigkeit:Aalborg–Randers
Strecke
Bahnstrecke Frederikshavn–Aalborg von Frederikshavn
Bahnhof
248,4 Aalborg 4,4 m.o.h.
Abzweig geradeaus und ehemals von links
Aalborg Havnebane
Abzweig geradeaus und von links
Bahnbetriebswerk
Abzweig geradeaus und nach links
Bahnstrecke Aalborg–Hadsund nach Hadsund und zum Østhavnen
Haltepunkt / Haltestelle
244,1 Skalborg (Bhf. 1950–1972, Zugfolgestation bis 1985, 2003 wieder eröffnet)
ehemaliger Bahnhof
243,7 Skalborg (1899–1950) 5,6 m.o.h.
Abzweig geradeaus und ehemals nach rechts
Anschluss „Fællesforeningen for Danmarks Brugsforeninger“
Haltepunkt / Haltestelle
239,1 Svenstrup Jylland (1872 bis 25. Mai 1972, 2003 wieder eröffnet) 9,9 m.o.h.
Abzweig geradeaus und ehemals nach rechts
Bahnstrecke Aalborg–Hvalpsund nach Års (1899–1969)
Blockstelle
234,1 Ellidshøj (1872–27. Mai 1972 Pers.-Halt) 11,8 m.o.h.
Abzweig geradeaus und ehemals nach links
Kiesgrube
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
232,6 Annerup (1928–1951) 19,8 m.o.h.
Haltepunkt / Haltestelle
229,4 Støvring (Bhf. bis 1973, Hst. bis 1. April 1974, 2003 wieder eröffnet) 16,3 m.o.h.
Brücke über Wasserlauf
Lindenborg å
Bahnhof
222,1 Skørping (1889)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
218,9 Mosskov (1869–1972) 67,7 m.o.h.
Haltepunkt / Haltestelle
214,5 Arden (früher Store-Arden, ab 1869 Bhf., ab 1988 Hst.) 71,3 m.o.h.
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
211,3 Hvarre (1929–1950)
ehemaliger Bahnhof
208,4 Øster Doense (1882–1972) 71,6 m.o.h.
Abzweig geradeaus und ehemals von rechts
Himmerlandsbanerne von Aalestrup (1893–1966)
Bahnhof
199,0 Hobro 22,8 m.o.h.
Abzweig geradeaus und ehemals nach links
Hobro Havnebane
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
195,0 Øls (1928–1951) 11,4 m.o.h.
ehemaliger Bahnhof
189,9 Onsild (1869–1951)
ehemaliger Bahnhof
189,7 Sønder Onsild (1951–1972, seit 1969 Hst.) 18,6 m.o.h.
Abzweig geradeaus und ehemals von links
Mariager-Fårup-Viborg Jernbane von Mariager
Dienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof
182,4 Fårup (Bhf. 1869–1973, bis 1993 besetzt) 14,6 m.o.h.
Abzweig geradeaus und ehemals nach rechts
Mariager-Fårup-Viborg Jernbane nach Viborg
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
178,4 Kousted (1928–1955) 13,3 m.o.h.
ehemaliger Bahnhof
176,2 Bjerregrav (1855–1972) 17 m.o.h.
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
173,8 Svejstrup (1927–1940) 21,3 m.o.h.
Abzweig geradeaus und von rechts
Bahnbetriebswerk
Abzweig geradeaus und ehemals von rechts
Bahnstrecke Randers–Aarhus von Aarhus (bis 1936)
Bahnhof
167,7 Randers 4,8 m.o.h.
Abzweig geradeaus und nach links
Bahnstrecke Randers–Hadsund nach Hadsund
Abzweig geradeaus und nach links
Randers Havnebane
Abzweig geradeaus und nach links
Randers-Ryomgård-banen (bis 22. Januar 1991)
Brücke über Wasserlauf
166,7 Gudenå
Abzweig geradeaus und nach links
Randers-Ryomgård-banen (ab 22. Januar 1991)
Strecke
Bahnstrecke Randers–Aarhus nach Aarhus (ab 1936)

Quellen: [3]

Die Bahnstrecke Randers–Aalborg ist eine Eisenbahnstrecke in Dänemark, die Randers mit Aalborg in Jütland verbindet. Die Strecke ist durchgehend zweigleisig ausgebaut und Teil der Østjyske længdebane (deutsch Ostjütländische Längsbahn), die im Sprachgebrauch nur Længdebane genannt wird.

Xylographie aus dem Jahr 1869, die die Abfahrt des ersten Zuges vom Bahnhof Aalborg zeigt.

Die Strecke entstand als letzter Teil einer Vereinbarung zwischen dem dänischen Staat und dem Konsortium Peto, Brassey and Betts vom 18. Dezember 1860 und auf der Grundlage des Gesetzes vom 10. März 1861. Auf diesen Grundlagen wurden eine Reihe von Eisenbahnstrecken in Jütland und Fünen vom Konsortium gebaut, die der Staat beauftragt hatte.

Die Vorarbeiten für die 81 Kilometer lange Strecke begannen im Oktober 1865. Der leitende Ingenieur war Frederick James Rowan. Der dänische Staat bezahlte den Bau der Strecke und hatte nach Abschluss der Arbeiten dafür 19,4 Millionen Rigsdaler ausgegeben.[4]

Am 18. September 1869 wurde die Strecke eingeweiht. Der erste Zug bestand aus 17 Wagen und 236 geladene Gäste waren anwesend, darunter König Christian IX. Am nächsten Tag begann der Regelbetrieb mit drei Zügen in jede Richtung pro Tag.[4]

Am 20. März 1918 wurde der Beschluss gefasst, die Strecke zweigleisig auszubauen. Die Arbeiten dazu begannen erst 1940. Das letzte zweigleisig errichtete Streckenstück zwischen Stoevring und Ellidshøj wurde am 6. Mai 1953 eröffnet.[5] Im Rahmen dieser Erweiterungsmaßnahmen wurden die Haltepunkte Annerup und Hvarre geschlossen.

Im Bahnhof Ellidshøj war Dänemarks letzte handbetriebenes Schrankenanlage. Diese wurde 1988 automatisiert und 1990 vollständig durch eine automatische Halbschrankenanlage ersetzt. Dieser Bahnübergang am Bahnhof wurde geschlossen und Mjels Brovej auf eine Brücke über die Gleise südwestlich des Bahnhofs Ellidshøj verlegt.[6]

Der Personenverkehr auf der Strecke wurde bis zum 5. August 2017 ausschließlich von Danske Statsbaner durchgeführt. Am 6. August 2017 wurde der Region Nordjütland die Verantwortung des Nahverkehrs vom Staat übertragen. Dadurch übernahmen Nordjyske Jernbaner den Regionalzugbetrieb auf der gesamten Bahnstrecke Frederikshavn–Aalborg und weiter über die Bahnstrecke Randers–Aalborg bis Skørping von den Danske Statsbaner (DSB).

Vor dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 verkehrten die InterCity-Züge zwischen Randers und Aarhus, die InterCityLine-Züge endeten am Flughafen Aalborg. Regionalzüge fuhren zwischen Skørping und Flughafen Aalborg. Nach dem Fahrplanwechsel wird der Flughafen ab dem 16. Januar 2026 nur noch von InterCity- und IntercityLine-Zügen bedient, die Regionalzüge werden über Skørping hinaus nach Hobro verlängert.[7]

Aalborg Nærbane

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Am 14. Dezember 2003 wurde Aalborg Nærbane eröffnet. Für dieses Nahverkehrsprojekt wurden die bereits stillgelegten Bahnhöfe Skalborg, Svenstrup und Støvring mit fast 20 Millionen Kronen barrierefrei ausgebaut und wieder in Betrieb genommen.[8]

Zwischen 2014 und 2016 wurden von Banedanmark Bahnübergänge in Svenstrup, Ellidshøj und Skørping stillgelegt sowie der Bahnhof in Skørping umgebaut. In Skørping wurde als Ersatz ein Tunnel errichtet, in Svenstrup und Ellidshøj führen Brücken über die Strecke. Im Bahnhof Skørping entstand ein neuer Bahnsteigzugang. Diese Maßnahmen sind Teil eines Projektes, um die Streckenhöchstgeschwindigkeit in diesem Bereich von 120 km/h auf 160 km/h zu erhöhen. Die Entscheidung kann jedoch erst 2018 getroffen werden, da hierzu eine teilweise Erneuerung der Gleisanlagen, neue Signale und weitere Anpassungen notwendig sind.[9][10]

Bis Sommer 2026 kommt es aufgrund der Umbauarbeiten von Banedanmark am Bahnhof Aarhus H zu Fahrplanänderungen zwischen Fredericia und Aarhus H – und ab Januar 2026 auch zwischen Aarhus H und Randers.

Die Elektrifizierung der Strecke Fredericia–Aarhus–Aalborg wird nicht wie geplant bis Dezember 2026 abgeschlossen sein, da sich bei dem von Banedanmark beauftragten Dienstleister für die Elektrifizierung die Arbeiten verzögern. Banedanmark rechnet weiter damit, dass auch die Abschnitte Holbæk–Kalundborg, die Dronning Margrethe II’s Bro sowie der Bahnhof Nykøbing Falster und die Strecke weiter bis zum neuen Bahnhof Rødby nicht fristgerecht elektrifiziert werden können. Es ist unklar, wie lange die Verzögerung voraussichtlich dauern wird.[11]

Durch den Umbau von Aarhus H können die DSB ab 2027 neue Elektrozüge zwischen Kopenhagen und Aalborg einsetzen. Langfristig führt dies zu schnelleren Zügen mit mehr Sitzplätzen sowie zu einem klimafreundlicheren Zugverkehr.[12]

Commons: Bahnstrecke Aalborg–Randers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Banedanmark (Hrsg.): Strækningsoversigt ETCS. ETCS-24-17, 5. Dezember 2024, S. 99.
  2. Banedanmark (Hrsg.): Strækningsoversigt ETCS. ETCS-24-6, 24. Juli 2024, S. 74.
  3. Verein Mitteleuropäischer Eisenbahnverwaltungen (Hrsg.): Stationsverzeichnis der Eisenbahnen Europas. (früher Dr. Kochs Stationsverzeichnis). Barthol & Co., Berlin-Wilmersdorf 1939.
  4. 1 2 Niels Jensen: Nordjyske jernbaner. J. Fr. Clausens Forlag, København 1976.
  5. Randers – Aalborg. Nordjyllands jernbaner, abgerufen am 21. Juli 2022 (dänisch).
  6. Ellidshøj Station. In: danskejernbaner.dk. Abgerufen am 20. Juli 2022 (dänisch).
  7. Linjekort Nordjylland. In: dsb.dk. Abgerufen am 10. Dezember 2025 (dänisch).
  8. Aalborg nærbane. In: Nordjyllands jernbaner. Abgerufen am 21. Juli 2022 (dänisch).
  9. Nedlæggelse af overkørsler Hobro-Aalborg. bane.dk, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 30. November 2016; abgerufen am 20. Juli 2022 (dänisch).
  10. Hastighedsopgradering Hobro – Aalborg. In: bane.dk. 2. Mai 2017, abgerufen am 20. Juli 2022 (dänisch).
  11. Elektrificeringen af jernbanen forventes at blive forsinket. In: bane.dk. 18. Mai 2026, abgerufen am 18. Mai 2026 (dänisch).
  12. Ombygning af Aarhus H giver ændringer. In: dsb.dk. Abgerufen am 10. Dezember 2025 (dänisch).