Bahnstrecke Valga–Petschory

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Valga–Petschory
Der Bahnhof Valga an der Grenze zu Lettland
Der Bahnhof Valga an der Grenze zu Lettland
Strecke der Bahnstrecke Valga–Petschory
Streckenlänge:96,5 km
Spurweite:1520 mm (Russische Spur)
Betriebsstellen und Strecken[1]
Strecke – geradeaus
von Riga
Grenze
Staatsgrenze Lettland-Estland
Bahnhof, Station
0,0 Valga
   
nach Tartu
   
7,1 Ratsimäe
   
11,4 Mürgi
   
15,6 Karula
   
20,4 Tuulemäe
   
24,9 Anne
   
29,4 Antsla
   
35,6 Vaabina
   
39,4 Kurenurme
   
45,9 Sõmerpalu
   
54,0 Vagula
   
59,1 Võru
   
65,6 Nõnova
   
68,2 Husari
   
73,2 Otsa
   
77,1 Lepassaare
   
82,4 Tuderna
Bahnhof, Station
86,2 Piusa
   
89,9 Veski
   
von Tartu
Bahnhof, Station
Koidula
Grenze
Staatsgrenze EstlandRussland
Bahnhof, Station
96,2 Petschory / Petseri (Печоры)
   
106,4 Liivamäe
   
113,1 Vilo
Bahnhof, Station
115,8 Irboska
   
118,4 Staatsgrenze EstlandRussland bis 1939
   
Gleisdreieck – geradeaus, nach rechts, von rechts
nach Rēzekne
Bahnhof, Station
Pskow (Псков)
Gleisdreieck – geradeaus, nach links, von links
nach Sankt Petersburg
Strecke – geradeaus
nach Moskau

Die Bahnstrecke Valga–Petschory ist eine estnische-russische Bahnstrecke. Sie hat die russische Spurbreite von 1520 mm, hat eine Länge von 96,5 km und ist nicht elektrifiziert. Eigentümer und Betreiber der Strecke sind die Unternehmen Eesti Raudtee und Russian Railways.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke wurde als Teil der Bahnstrecke RigaPskow zwischen 1886 und 1889 gebaut und am 22. Juli 1889 eröffnet. Ab 1907 verkehrten die Züge von Sankt Petersburg nach Warschau und bis 1998 die Züge von Riga nach Sankt Petersburg über diese Strecke. Heute fahren diese Züge über das lettische Rēzekne direkt nach Russland. Der Personenverkehr wurde 2001 eingestellt.

Betrieb heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute verkehren auf der Strecke nur noch Güterzüge. Personenverkehr gibt es in Valga und Piusa. Eines der beiden Zugpaare zwischen Tartu und Koidula (siehe Bahnstrecke Tartu–Petschory) wird seit dem Fahrplanwechsel im Mai 2014 bis Piusa verlängert. (Stand August 2014)

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verein Mitteleuropäischer Eisenbahnverwaltungen (Hrsg.): Stationsverzeichnis der Eisenbahnen Europas. (früher Dr. KOCHs Stationsverzeichnis). 52. Auflage. Barthol & Co., Berlin-Wilmersdorf 1939.