Baierbrunn

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Baierbrunn
Baierbrunn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Baierbrunn hervorgehoben
Koordinaten: 48° 1′ N, 11° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: München
Höhe: 626 m ü. NHN
Fläche: 7,21 km2
Einwohner: 3228 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 448 Einwohner je km2
Postleitzahl: 82065
Vorwahl: 089
Kfz-Kennzeichen: M, AIB, WOR
Gemeindeschlüssel: 09 1 84 113
Gemeindegliederung: 2 amtlich benannte Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstr. 2
82065 Baierbrunn
Webpräsenz: www.baierbrunn.de
Bürgermeisterin: Barbara Angermaier (BIG)
Lage der Gemeinde Baierbrunn im Landkreis München
Starnberger SeeLandkreis Bad Tölz-WolfratshausenLandkreis EbersbergLandkreis ErdingLandkreis FreisingLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis MiesbachLandkreis RosenheimLandkreis StarnbergLandkreis Weilheim-SchongauLandkreis DachauMünchenForstenrieder ParkGrünwalder ForstBrunnthalHöhenkirchen-SiegertsbrunnPerlacher ForstAschheimAyingBaierbrunnBrunnthalFeldkirchen (Landkreis München)Garching bei MünchenGräfelfingGrasbrunnGrünwaldHaar (bei München)Höhenkirchen-SiegertsbrunnHohenbrunnIsmaningKirchheim bei MünchenNeubibergNeuried (bei München)OberschleißheimOttobrunnPlaneggPullach im IsartalPutzbrunnSauerlachSchäftlarnStraßlach-DinghartingTaufkirchen (bei München)UnterföhringUnterhachingUnterschleißheimOberhachingKarte
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Baierbrunn ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis München, die aus den Ortsteilen Baierbrunn und Buchenhain besteht. Baierbrunn liegt zwischen Schäftlarn und Pullach südlich von München am Isarhochufer und ist über die Isartalbahn, die von München nach Wolfratshausen führt und ehemals bis Bichl ging, an das Münchner S-Bahn-Netz (S7) angeschlossen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Via Julia, die Römerstraße von Augsburg nach Salzburg, überquerte nördlich von Baierbrunn, vermutlich beim Georgenstein, die Isar. Erwähnt wird Baierbrunn erstmals 776 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Schäftlarn. Baierbrunn war bis 1803 eine geschlossene Hofmark des Klosters und wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde. Der Ortsteil Buchenhain hatte seinen Ursprung in einem vor 1900 errichteten Gebäude, dem späteren Waldgasthof. Weitere vereinzelte Ansiedlungen erfolgten ab 1924. Eine zusammenhängende Siedlung wurde Buchenhain jedoch verstärkt nach dem Zweiten Weltkrieg.[2]

Auf der Flur Konradshöhe am südöstlichen Ortsrand über der Isar befand sich die abgegangene Burg Baierbrunn.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014
(Wahlbeteiligung 63,7 %)
 %
30
20
10
0
23,8 %
14,4 %
10,7 %
25,3 %
25,8 %

Der Gemeinderat von Baierbrunn besteht aus 15 Mitgliedern (mit der 1. Bürgermeisterin) und setzt sich nach der Kommunalwahlwahl 2014 wie folgt zusammen:[3]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erste Bürgermeisterin ist Barbara Angermaier (BIG). Sie wurde im Jahr 2014 Nachfolgerin von Eugen Kramer (CSU).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter blauem Zinnenschildhaupt in Silber drei schmale, schwarze Balken. Das neu geschaffene Wappen erinnert an die alte Burg des früheren Adelsgeschlechtes der Baierbrunner, deren Wappen drei schmale schwarze Balken enthalten haben soll (im Original silber/schwarz).

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl Baierbrunn selbst keinen Flugplatz oder Flughafen hat, gibt es ein kleines Zentrum für die Allgemeine Luftfahrt. Es gibt beispielsweise eine Versicherungsagentur für Luftfahrt, einen Avionik-Betrieb sowie einen Instandsetzungsbetrieb für Flugmotoren. Zudem befindet sich in Baierbrunn ein Herstellerbetrieb für Klimageräte und der Wort & Bild Verlag mit seinem Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Alfred Hutterer: Am Brunnen der Baiern. Selbstverlag, Baierbrunn 1985. Hier: „Siedlung Buchenhain“, S. 584–585.
  3. Ergebnis Gemeinderatswahl 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baierbrunn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alfred Hutterer: Am Brunnen der Baiern. Selbstverlag, Baierbrunn 1985
  • Alfred Hutterer: Am Brunnen der Baiern (Bildband). Selbstverlag, Baierbrunn 1995, DNB 966537122
  • Joachim Lauchs: Baierbrunn. Eine Chronik, Verlag Wort & Bild Becker, Baierbrunn 1988, ISBN 3-927216-00-3