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Bains-les-Bains

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Bains-les-Bains
Bains-les-Bains (Frankreich)
Bains-les-Bains (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département Vosges
Arrondissement Épinal
Gemeinde La Vôge-les-Bains
Koordinaten 48° 0′ N, 6° 16′ OKoordinaten: 48° 0′ N, 6° 16′ O
Postleitzahl 88240
Ehemaliger INSEE-Code 88029
Eingemeindung 1. Januar 2017
Website http://www.bainslesbains.fr/

Place du Bain Romain in Bains-les-Bains

Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Lage der ehemaligen Gemeinde Bains-les-Bains im Département Vosges

Bains-les-Bains ist ein Kurort und eine ehemalige Gemeinde mit zuletzt 1204 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im französischen Département Vosges der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Die Gemeinde war Sitz des Kommunalverbandes Val de Vôge. Seit 2017 ist Bains-les-Bains Teil der Gemeinde La Vôge-les-Bains.

Bains-les-Bains liegt etwa 30 Kilometer südwestlich von Épinal in der Vôge an der Südwestflanke der Vogesen. Durch den Ort fließt der Bagnerot, ein Nebenfluss des Côney, der die westliche Gemeindegrenze bildete.

Zur ehemaligen Gemeinde Bains-les-Bains gehören die Ortsteile La Fontaine aux Bois, La Manufacture, La Rappe, Le Chesnois, Le Pré Verdot, Le Raval und Les Fontenelles.

Nachbargemeinden von Bains-les-Bains waren Les Voivres im Norden, La Chapelle-aux-Bois im Nordosten, Le Clerjus im Südosten, Trémonzey im Süden, Fontenoy-le-Château im Westen sowie Hautmougey im Nordwesten.

Römisches Bad
Hôtel de ville (Rathaus)

Die Thermalquellen wurden schon von den Römern genutzt. Ursprünglich hieß der Ort Balneum, später Bains-en-Vosges.

Seit dem 13. Jahrhundert stand der Ort unter dem Einfluss der Abtei Remiremont. Über die Folgezeit ist wenig bekannt, aber 1498 gab es eine Brandkatastrophe, 1571 eine Überschwemmung und 1682 ein Erdbeben.

Herzog Leopold von Lothringen (1679–1729) ließ die Badeanlagen wieder aufbauen und erließ eine Badeordnung zur Benutzung der Bäder gegen mäßiges Entgelt. Diese Entwicklung setzte sich unter Herzog Stanislaus fort, und so ist es bis heute: ständige Verbesserungen und Veränderungen passen den Badeort an die Bedürfnisse der Kurgäste an. Ab 1928 spezialisierte man sich auf die Behandlung von Herz- und Kreislaufkrankheiten. Seit 1987 werden auch rheumatische Krankheiten behandelt.

Die Gemeinde Bains-les-Bains wurde am 1. Januar 2017 mit Harsault und Hautmougey zur neuen Gemeinde La Vôge-les-Bains zusammengeschlossen.

Bevölkerungsentwicklung

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Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014
Einwohner 1537 1547 1548 1527 1466 1415 1339 1225

Sehenswürdigkeiten

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Seit 1975 besteht eine Partnerschaft mit der Stadt Bonndorf im Schwarzwald (Baden-Württemberg).

Bains-les-Bains präsentiert sich mit den Kurorten Contrexéville, Plombières-les-Bains und Vittel als „Bäderviereck“ in den Vogesen.

Verkehrsanbindung

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Der Bahnhof Bains-les-Bains liegt an der Bahnstrecke Blainville-Damelevières–Lure, etwa vier Kilometer südöstlich des Orts. Gemeinsam mit dem Abschnitt ÉpinalAillevillers dieser Strecke wurde er am 24. September 1863 von der Compagnie des chemins de fer de l’Est eröffnet. Aktuell wird er von Nahverkehrszügen des TER Grand Est von / nach Nancy, Épinal und Belfort bedient.

Im Ort kreuzen sich die ehemaligen Nationalstraßen N 64 und N 434, die 1973 zu Départementsstraßen (D 164 und D 434) abgestuft wurden.

Persönlichkeiten

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  1. Kapelle auf petit-patrimoine.com
Commons: Bains-les-Bains – Sammlung von Bildern