Baksa

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Baksa.
Baksa
Wappen von Baksa
Baksa (Ungarn)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Ungarn
Region: Südtransdanubien
Komitat: Baranya
Kleingebiet bis 31.12.2012: Pécs
Koordinaten: 45° 58′ N, 18° 6′ OKoordinaten: 45° 57′ 33″ N, 18° 5′ 38″ O
Fläche: 13,82 km²
Einwohner: 765 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte: 55 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 72
Postleitzahl: 7834
KSH kódja: 03975
Struktur und Verwaltung (Stand: 2012)
Gemeindeart: Gemeinde
Bürgermeister: Gábor Tóth (parteilos)
Postanschrift: Petőfi u. 5
7834 Baksa
Website:
(Quelle: A Magyar Köztársaság helységnévkönyve 2011. január 1. bei Központi statisztikai hivatal)

Baksa (kroatisch Bokšica) ist eine Gemeinde in Ungarn, Komitat Baranya (deutsch: Branau).

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Mittelbranau, 20 km südwestlich von Pécs.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baksa Templom.jpg

Im ersten Schriftwerk (1247) wurde der Name der Gemeinde als Boxa, Baxa geschrieben.[1] Er kommt aus dem altslawischen Namen Bokscha, Bogscha[2] oder „aus dem altbulgarischen Boksu, Bocsu, ein altbulgarischer Personenname, beim Anonymus regi Belae notarius in folgendem Passus: ‚Nam de terra Bular fenerunt quidam nobilissimi Domini cum magna multitudine Hismahelitamm quorum nomina fuere Bila et Bocsu‘; ein Eigenname, der noch später als Geschlechts- und Personename bei den alten Magyaren in der Form von Baxa, Baksa und Maksa vorkommt, und mit dem mongolisch -türkischen Personen- und Würdenamen Bakhsi, Bakhsai = Priester, Weiser, Schriftkundiger (heute bedeutet Bakhs = Troubadour) identisch ist. Bulgar ist die ethnische Bezeichnung eines vom 5. Jahrhundert bis nach dem Einfalle der Mongolen an der mittleren Wolga lebenden turko -tatarischen Volkes.“ [3]

Unter der türkischen Herrschaft bewahrte das Dorf seine Bevölkerung, anders als Rádfa, das heutzutage zu Baksa gehört. Im 20. Jahrhundert war die Ezüstkalász Produktionsgenossenschaft der größte Arbeitgeber in der Umgebung, sie wurde 1993 geschlossen. Anfang der 1990er Jahre wurde die Sankt-Martin-Kapelle aufgebaut.[4]

Hősök emlékmű.jpg

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baksa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Györffy György: Az Árpád-kori Magyarország történeti földrajza. Band 1, Budapest 1987, S. 277
  2. Kiss Lajos: Földrajzi nevek etimológiai szótára.Band 1, Budapest 1988, S. 146
  3. Hermann Vámbéry: Der Ursprung der Magyaren. Eine ethnologische Studie. Budapest 1882
  4. Der Weg von Sankt Martin. Wanderbuch. Szombathely 2007