Balestrand

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Wappen Karte
Wappen der Kommune Balestrand
Balestrand (Norwegen)
Balestrand
Balestrand
Basisdaten
Kommunennummer: 1418 (auf Statistik Norwegen)
Provinz (fylke): Sogn og Fjordane
Verwaltungssitz: Balestrand
Koordinaten: 61° 11′ N, 6° 24′ OKoordinaten: 61° 11′ N, 6° 24′ O
Fläche: 430 km²
Einwohner:

1290 (30. Apr. 2016)[1]

Bevölkerungsdichte: 3 Einwohner je km²
Sprachform: Nynorsk
Webpräsenz:
Politik
Bürgermeister: Harald Offerdal (Ap) (2011)
Lage in der Provinz Sogn og Fjordane
Lage der Kommune in der Provinz Sogn og Fjordane

Balestrand ist eine Gemeinde im Fylke Sogn og Fjordane in Norwegen. Sie liegt am nördlichen Ufer des Sognefjorden. Verwaltungssitz der Gemeinde ist der Ort Balestrand.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ort Balestrand

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name wird seit 1849 für das Prestegjeld und die Gemeinde genutzt, die in diesem Jahr eingerichtet wurde. Der Name wurde von dem Hof Bale übernommen. Er kommt aus der altnordischen Sprache (bali) und bedeutet Eisenhügel am Strand. Einer Sage zufolge stammt der Name von König Bele (Bale), der hier begraben sein soll.[2]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Balestrands Wappen zeigt ein nach untengerichtetes silbernes Schwert auf blauem Grund. Das Motiv ist von der Statue des Königs Bele auf den Balehaugene inspiriert. Seit 1989 ist das Wappen zugelassen.[2]

Tusenårssted[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Tusenårssted wählte die Gemeinde die Balehaugane, in dem zwei Gräber aus der Eisenzeit[3] entdeckt wurden.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Balestrand grenzt im Norden an Førde, im Osten an Sogndal und Leikanger, im Süden an Vik und im Westen an Høyanger und Gaular.

Grenzveränderungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Grenzverläufe Balestrands wurden im Jahr 1964 und 2000 geändert. Die kleine Insel Kvamsøy, die der Gemeinde Vik angehörte, wurde im Jahr 1964 der Gemeinde zugeschlagen. Im Gegenzug wurde der Sogn Vangsnes in die Gemeinde Vik überführt. Fast das gesamte Gebiet östlich der Mündung des Fjærlandfjorden wurde in die Gemeinde Leikanger eingemeindet. Seit 2000 gehört der Sogn Fjærland zur Gemeinde Sogndal.[2]

Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fähranleger im Ort Balestrand

Durch die Gemeinde verläuft der Riksvei 55 (Rv 55). Von Høyanger (in der Gemeinde Høyanger) kommend, führt die Straße durch den Høyangertunnel an den Lånefjord und weiter entlang des Ufers des Sognefjorden bis Tjugum / Dragsviki. Dort besteht eine Fährverbindung über den Fjærlandsfjord nach Hella (Rv 55) in der Gemeinde Leikanger oder über den Sognefjord nach Vangsnes (Rv 13) in der Gemeinde Vik. Der Riksvei 13 (Rv 13) führt von Tjugum / Draksviki Richtung Norden entlang des Fjærland-, Sværa- und Vetlefjorden bis ins Vetlefjorddal. In Höhe des Bårddalen knickt die Straße nach Osten ab und folgt dem Tal bis hinauf ins Gebirge und gelangt schließlich in die Gemeinde Gaular. Weitere Fährverbindungen bestehen vom Ort Balestrand nach Bergen und Flåm[4].

Der nächste Flughafen ist in Kaupanger bei Sogndal, ca. 65 km entfernt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kviknes Hotel.jpg

Ab 1890 entwickelte sich Balestrand zum Künstlerdorf. Adelsteen Normann war der erste Künstler der sich 1890/1891 eine Villa am Fjord bauen ließ. 1893 war es Hans Dahl der sich eine Villa im Drachenstil am Ufer des Sognefjords bauen ließ. 1910 folgte ihm sein Sohn Hans Andreas Dahl mit einem eigenen Haus. Noch heute finden in den restaurierten Künstlervillen, Ausstellungen, Malkurse und andere künstlerische Veranstaltungen statt.

Das Kviknes-Hotel, im Schweizer Stil, gilt als Norwegens größtes Holzhaus. Ebenso sehenswert ist die Sankt-Olav-Kirche.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Balestrand – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Balestrand – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistics Norway – Population and quarterly changes, Q1 2016
  2. a b c Balestrand. In: store norske leksikon. Abgerufen am 7. Juli 2014 (norwegisch).
  3. Balehaugane. In: kulturminnesøk. Riksantikvaren, abgerufen am 8. Juli 2014 (norwegisch).
  4. Bergen-Sogn-Flåm-Bergen. norled, abgerufen am 8. Juli 2014 (norwegisch).