Ballerina (2016)

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Filmdaten
Deutscher Titel Ballerina
Originaltitel Ballerina
Produktionsland Frankreich, Kanada
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2016
Länge 89 Minuten
Altersfreigabe FSK 0[1]
JMK 6[2]
Stab
Regie Éric Summer,
Éric Warin
Drehbuch Carol Noble,
Laurent Zeitoun,
Éric Summer
Produktion Laurent Zeitoun,
Yann Zenou,
Nicolas Duval Adassovsky,
André Rouleau,
Valérie d’Auteuil
Musik Klaus Badelt
Kamera Jericca Cleland
Schnitt Yvann Thibaudeau
Synchronisation

Ballerina ist ein französisch-kanadischer Computeranimationsfilm aus dem Jahr 2016.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die junge Félicie lebt in den 1880er-Jahren in Frankreich und träumt davon, eines Tages eine Ballerina zu werden. Da sie jedoch ein verarmtes Waisenkind ist und ihr jeglicher Unterricht fehlt, hat sie dafür schlechte Karten. Zusammen mit ihrem guten Freund, dem kleinen Erfinder Victor, reißt sie eines Tages aus ihrem Waisenhaus in der Bretagne aus um nach Paris zu gehen und Ballerina zu werden.

In Paris beginnt Victor, als Sekretär für Gustave Eiffel zu arbeiten. Félicie gelingt es, einen Platz in der bekannten Ballettschule des Pariser Opernhauses zu bekommen, indem sie sich für eine Tochter aus gutem Haus ausgibt. Sie merkt jedoch schnell, dass das Training sehr hart ist und hat als Außenseiterin auch Probleme damit, neue Freunde zu gewinnen. Dazu kommt noch, dass der Haupt-Choreograph der Schule, Mérante, ein wachsames Auge auf die Schülerinnen hat und die schlechtesten Ballerinas aus dem Kurs wirft. In der Putzfrau Odette, welche eine ehemalige Primaballerina ist, findet Félicie jedoch bald eine Freundin und persönliche Mentorin. Als jedoch die Mutter des Mädchens, als das sich sie ausgibt, von dem Rollentausch erfährt, offenbart Merante Felicie, dass sie zwar schlecht angefangen hat, ihre Fortschritte ihn aber beeindrucken und sie trotzdem weitertanzen darf. Sollte ihre Leistung abnehmen, muss sie die Oper verlassen. Nach einem Streit mit Victor verpatzt Felicie das Vortanzen für die Hauptrolle der Klara mit der Primaballerina Rosita. Obwohl es Merante leidtut, muss sie gehen. Während sie die Bühne fegt tritt ihre Rivalin Camille hinzu und die Mädchen beginnen eine Art Tanzwettkampf durch die gesamte Oper, bei der Felicie vor versammeltem Publikum als Siegerin hervorgeht. Als die Mädchen vor Merante erklären sollen, weshalb sie tanzen, muss Camille zugeben, dass sie es nur tut, weil ihre Mutter sie zwingt. Felicie dagegen beschreibt ihre Leidenschaft für das Tanzen, woraufhin Camille Merante bittet, ihrer Konkurrentin die Rolle zu geben und sich entschuldigt. Freudestrahlend berichtet Felicie Victor von ihrem Erfolg, und die beiden versöhnen sich. Plötzlich taucht Camilles Mutter auf, die, nach wie vor nur auf die Karriere ihrer Tochter bedacht, Felicie loswerden will. Diese flieht vor ihr bis auf die Krone der noch nicht fertigen Freiheitsstatue und kann im letzten Moment von Victor, angespornt durch Camille und einen Freund, gerettet werden.

Gerade noch pünktlich schaffen es die Freunde zu der Aufführung von Der Nussknacker zu kommen und Felicie kann ihren Traum verwirklichen.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film entstand mit einem Budget von 28 Mio. USD unter der französischen Filmgesellschaft Gaumont.[3] Die Tanzbewegungen der Charaktere wurden mit Hilfe von Schlüsselbildanimation der beiden französischen Balletttänzer Aurélie Dupont und Jérémie Bélingard, Mitglieder der Ballet de l’Opéra de Paris, aufgezeichnet.[4]

Der Film feierte seine Premiere beim Mon Premier Festival in Paris am 19. Oktober 2016 und kam in Deutschland am 12. Januar 2017 in die Kinos.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rollenname Sprecher (Deutsch) Sprecher (Französisch) Sprecher (Englisch)
Félicie Milliner Maria Ehrich Camille Cottin Elle Fanning
Victor Max von der Groeben Malik Bentalha Dane DeHaan
Camille Le Haut Leslie-Vanessa Lill Kaycie Chase Maddie Ziegler
Odette Claudia Lössl Magali Barney Carly Rae Jepsen
Régine Le Haut Claudia Urbschat-Mingues Françoise Cadol Julie Khaner
Mérante Joachim Llambi Laurent Maurel Terrence Scammell

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film erhielt von Kritikern positive Bewertungen.

Die Welt bezeichnete ihn als wunderbaren Tanz-Trickfilm und pädagogisch wertvoll und meinte: „Heute atemlos schnittig und perfektionistisch überbordend als kunterbunte Erfolgstory einer furchtlos instinktiven Überfliegerin gezeichnet. Und doch stets die Zauberkraft des klassischen Tanzes feiernd.“[3]

Auch die Abendzeitung lobte den Film und befand: „Ballerina – Gib deinen Traum niemals auf erzählt schwungvoll und überraschungsfrei ein modernes Märchen.“[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Ballerina. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alterskennzeichnung für Ballerina. Jugendmedien­kommission.
  3. a b Manuel Brug: Hier werden rosarote Mädchenträume wahr. Die Welt, 11. Januar 2017, abgerufen am 25. Januar 2017.
  4. Gaumont’s Ballerina Bringing Ballet’s Etoiles to the Big Screen (englisch) auf voices.com, abgerufen am 25. Januar 2017.
  5. Vesna Mlakar: Die Kritik zum neuen Kinofilm „Ballerina – Gib deinen Traum niemals auf“. Abendzeitung München, 12. Januar 2017, abgerufen am 25. Januar 2017.