Baltus Brösel

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Baltus Brösel (* angeblich 29. Februar 1820 in Rutteln bei Wilster) ist ein fiktiver deutscher Dichter.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem in Gesammelte Werke abgedruckten fiktiven Lebenslauf besuchte Baltus Brösel die Schule in Wilster und begann anschließend ein Studium in Mecklar, das er allerdings abbrach, um bei einem Schrankenwärter in die Lehre zu gehen. Nach Abschluss seiner Gesellenzeit wurde er als Wärter des Bahnüberganges in sein Heimatdorf bestellt, in dem er aber in Ermangelung einer Bahnanbindung seiner Arbeit nicht weiter nachgehen konnte. Über sein weiteres Leben ist nichts bekannt. Sein mehrere Gedichte umfassendes Werk wurde der Öffentlichkeit erst zugänglich, nachdem sein Nachlass im Jahr 1962 von seinem Urenkel auf dem Dachboden gefunden worden war. Dieser übertrug die Verwaltung des Nachlasses der Baltus-Brösel-Gesellschaft, die einige Gedichte in den Büchern Gesammelte Werke und Weitere Werke veröffentlichte, jedoch bereits im Vorwort anmerkte, die Gedichte seien in erster Linie aufgrund ihres unfreiwilligen Humores bemerkenswert. [1]

Trotzdem erfuhr Baltus Brösel einige Beachtung durch die alternative Jugendkultur der sechziger Jahre. So wurde eines seiner Gedichte mit dem Titel Die Erfindung des Dieteriches durch das Musikerduo Witthüser & Westrupp vertont. Fred Warden widmete ihm einen Text mit dem Titel Eine Psychoanalyse des frühen Baltus Brösel.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Baltus Brösel (Pseudonym): Gesammelte Werke. Damokles Verlag, herausgegeben von der „Baltus-Brösel-Gesellschaft“ 1966.