Banana Joe

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Filmdaten
Deutscher TitelBanana Joe
OriginaltitelBanana Joe
Banana joe.svg
ProduktionslandItalien,
Deutschland
OriginalspracheItalienisch
Erscheinungsjahr1982
Länge96 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieSteno
DrehbuchMario Amendola
Bruno Corbucci
Bud Spencer
(als Carlo Pedersoli)
Stefano Vanzina
ProduktionJosi W. Konski
Karl Spiehs
MusikOliver Onions
KameraLuigi Kuveiller
SchnittRaimondo Crociani
Besetzung

Banana Joe ist ein italienisch-deutscher Spielfilm mit Bud Spencer aus dem Jahr 1982. Der Film startete am 25. März 1982 in den bundesdeutschen Kinos.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Banana Joe ist ein friedlicher Bananenbauer und wohnt zusammen mit seinen zahlreichen Frauen und Kindern in dem kleinen südamerikanischen Dschungeldorf Amantido. Sein wichtigster Besitz ist ein dampfbetriebenes Transportboot, mit welchem er die Bananen regelmäßig in die nächstgelegene Stadt bringt und gegen allerlei Dinge des täglichen Bedarfs eintauscht.

Der Verbrecherboss Torcillo plant, in Amantido eine eigene Bananenplantage zu eröffnen. Da sein Ingenieur Moreno, der das Vorhaben planen soll, auf Joes Widerstand stößt, ergreift Torcillo andere Mittel, um ihn aus dem Bananengeschäft zu verdrängen. Er weist den örtlichen Polizeichef darauf hin, dass Joe weder gültige Ausweispapiere noch eine Bananen-Handelslizenz besitzt, woraufhin Joe sich auf den Weg in die Provinzhauptstadt Puerto Grande machen muss, um die benötigten Papiere zu besorgen.

Dort trifft er auf den Kleingauner Manuel, der ihm durch verschiedene Tricks einiges von seinem Geld abknöpft. Dann verliebt sich Joe in die hübsche Sängerin Dorianne. Schließlich schreibt er sich beim Militär ein, um an seine Ausweispapiere zu gelangen, doch aus Frustration über die Hürden der Bürokratie treibt Joe es so weit, dass er schließlich im Gefängnis landet. Dort trifft er Manuel wieder, der ihm inzwischen über seine guten Verbindungen eine Lizenz besorgen konnte.

Um seinem Dorf helfen zu können, in dem Torcillo inzwischen den Bau der Bananenfabrik und eines Casinos vorantreibt, brechen Joe und Manuel aus dem Gefängnis aus, und Joe demoliert die inzwischen errichteten Plantagengebäude. Kurz darauf erhalten beide eine Amnestie, da Manuel gute Kontakte zum Staatspräsidenten hat, dem er bei der Lösung eines Problems behilflich war. Torcillo und seine Helfershelfer werden verhaftet und Dorianne eröffnet eine Dorfschule. Zu den Schülern der Dorfschule gehört neben den Kindern auch Joe, der bis dahin weder lesen noch schreiben konnte.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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  • Das Drehbuch wurde von Bud Spencer unter seinem bürgerlichen Namen Carlo Pedersoli geschrieben.
  • Koproduzierende Firma ist die deutsche Lisa Film GmbH.
  • Im Nachtclub läuft vor und nach dem Auftritt von Dorianne das Lied Brotherly Love (aus dem Soundtrack des Films Zwei sind nicht zu bremsen). Während des Auftrittes singt sie das Lied Wanna believe, das allerdings nicht von Marina Langner selbst gesungen wurde, sondern von Yvonne Wilkins. Zudem spielt das Geschehen in einem Nachtclub namens Mocambo. Ein Etablissement gleichen Namens taucht auch in Der Supercop auf – einem Streifen von Spencers langjährigen Filmpartner Terence Hill.
  • Der Film wurde zu einem großen Teil in Kolumbien in der Stadt Cartagena de Indias und deren Umland gedreht.
  • Die Band Anajo gibt an, nach diesem Film benannt zu sein (Banana Joe).
  • Als eine Art Running Gag kann man die wiederholte „Flucht“ Torcillos vor Banana Joe beschreiben. So stürzt er sich bei dessen Erscheinen immer wieder aus diversen Fenstern oder von der Reling seines eigenen Schiffs und wird sogar einmal von Banana Joe aus seinem eigenen Lokal geschmissen.

DVD-Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film erschien am 3. Juli 2003 bei e-m-s new media auf DVD.

Seit dem 14. August 2013 ist er als Blu-ray von 3L erhältlich.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Banana Joe. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins; abgerufen am 2. März 2017.