Bandelwerk

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Das Bandelwerk, auch Bandlwerk oder Bandwerk, ist ein Flächenornament, das besonders um 1700–1720 in der Zeit der Régence gebräuchlich war. Es ähnelt der Arabeske und dem Akanthuslaub, allerdings sind die blattbürtigen Ranken durch feine geschwungene Bänder (die Bandeln) ersetzt und mit Blüten geschmückt. Es wurde meist mit Laubwerk kombiniert, weshalb auch als Sammelbegriff Laub- und Bandelwerk verwendet wird. Die Wurzeln dieses Dekorationselements liegen in der französischen Kunst bei den Künstlern Bérain und Marot.

Es findet sich hauptsächlich an Friesen, Kapitellen und Gurtbögen.

Die flatternden Bänder der Fruchtgehänge, zuweilen von Putten getragen, werden ebenfalls als Bandelwerk bezeichnet.[1]

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. Bandelwerk