Bandudato

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Bandudato
Daten
Fläche 14,17 km²[1]
Einwohnerzahl 1.138 (2015)[1]
Chefe de Suco Silveiro Amaral
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Dailor 48
Raelete 641
Taiblor 449
Der Suco Bandudato
Raelete (Osttimor)
Raelete
Koordinaten: 8° 46′ S, 125° 34′ O

Bandudato (Bandudatu) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Aileu Vila (Gemeinde Aileu).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bandudato
Orte Position[2] Höhe
Bibteron 8° 47′ S, 125° 34′ O 1235 m
Dailor 8° 46′ S, 125° 34′ O 912 m
Elkotu 8° 48′ S, 125° 34′ O 1217 m
Erluly-Daisoli 8° 48′ S, 125° 35′ O 1291 m
Raelete 8° 46′ S, 125° 34′ O 936 m
Taiblor 8° 48′ S, 125° 35′ O 1321 m
Name unbekannt 8° 47′ S, 125° 34′ O 1263 m

Der Suco Bandudato liegt im Südosten des Verwaltungsamts Aileu. Im Norden liegt der Suco Fahiria, im Nordosten der Suco Lausi, im Südosten der Suco Lequitura, im Südwesten der Suco Lahae und im Nordwesten der Suco Liurai und eine Exklave des Sucos Lausi. Durch den Süden fließt der Daisoli, ein Nebenfluss des Nördlichen Lacló.[3][4] Bandudato hat eine Fläche von 14,17 km².[1]

Der Suco telt sich auf in die drei Aldeias Dailor, Raelete und Taiblor.[3][5]

Westlich und südlich von Bandudato verläuft die Überlandstraße von Aileu nach Maubisse, die an einigen Punkten die Grenze zum Suco bildet und auch kurz überquert. Im Norden liegen die Ortschaften Dailor und Raelete (Railete), im Zentrum das Dorf Bibteron und im Süden an der Überlandstraße die Dörfer Elkotu, Erluly-Daisoli und Taiblor (Taeblor, Teblor). In Taiblor befindet sich die einzige Grundschule im Suco.[3]

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Suco leben 1138 Einwohner (2015), davon sind 604 Männer und 534 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 80,3 Einwohner/km². Im Suco gibt es 204 Haushalte.[1] Mehr als 85 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. Der Rest spricht Mambai.[6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dailor war eines der vielen traditionellen Reiche Timors, die von einem Liurai regiert wurden. Es erscheint auf einer Liste von Afonso de Castro, einem ehemaligen Gouverneur von Portugiesisch-Timor, der im Jahre 1868 47 Reiche aufführte.[7] Bereits im 18. Jahrhundert war Dailor ein Verbündeter Portugals. Im Januar 1894 schloss es mit Portugal einen schriftlichen Vertrag über seinen Vasallenstatus gegenüber der Kolonialmacht.[8]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Domingos Araújo zum Chefe de Suco gewählt.[9] Bei den Wahlen 2009 gewann Mario Viera da Costa[10] und 2016 Silveiro Amaral.[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bandudato – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Direcção-Geral de Estatística DGE).
  3. a b c Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Aileu, abgerufen am 21. März 2021.
  4. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  5. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  6. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Bandudato (tetum; PDF; 8,3 MB)
  7. TIMOR LORO SAE (Memento vom 17. Dezember 2009 im Internet Archive)
  8. History of Timor – Technische Universität Lissabon (Memento vom 24. März 2009 im Internet Archive) (PDF; 824 kB)
  9. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Jornal da República: Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, abgerufen am 17. Juni 2020.

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