Bannio Anzino

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Bannio Anzino
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Bannio Anzino (Italien)
Bannio Anzino
Staat Italien
Region Piemont
Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB)
Koordinaten 45° 54′ N, 8° 3′ OKoordinaten: 45° 54′ 0″ N, 8° 3′ 0″ O
Höhe 669 m s.l.m.
Fläche 39,47 km²
Einwohner 483 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 12 Einw./km²
Postleitzahl 28032
Vorwahl 0324
ISTAT-Nummer 103007
Volksbezeichnung anzinesi
Schutzpatron Madonna della Neve (5. August)
Website Bannio Anzino
Ossolatal in der Region Piemont

Bannio Anzino ist eine Gemeinde in der italienischen Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB) in der Region Piemont.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde umfasst eine Fläche von 39,47 km². Zu Bannio Nazino gehören die Fraktionen Anzino, Bannio (sede comunale), Pontegrande Località: Case Fornari, Case Prucci, Case Rovazzi, Castelletto, Fontane, Gaggieto, Parcineto, Scalaccia und Valpiana auf eine Fläche von 38 km². Die Nachbargemeinden sind Calasca-Castiglione, Carcoforo, Ceppo Morelli, Fobello, Rimella und Vanzone con San Carlo.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Bannio existierte bereits im 1. Jahrhundert vor Christus, wie die Entdeckung einer keltischen Nekropole zeigt. Die Funde in den Ausgrabungen dieser antiken Gräber lassen vermuten, dass es sich um einen bereits fortgeschrittenen Prozess der Romanisierung dieser alten gallischen Populationen handelt, mit häufigem Austausch mit den Römern selbst.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1861 1871 1881 1901 1921 1931 1951 1961 1971 1991 2001 2011 2017 2018
Einwohner 1091 1191 1116 1027 1054 995 1026 871 806 619 582 518 484 483

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche San Bartolomeo in Bannio war sicherlich eine der ersten, die sich bereits im 10. Jahrhundert von San Vincenzo di Pieve Vergonte löste, einer Kirche, die aus dem gesamten unteren Ossolatal stammt und zum treibenden Zentrum des Christentums im Anzasca-Tal wurde. In einer Seitenkapelle der Kirche wird ein großer bronzener Kruzifix Ausdruck der flämischen Kunst des 16. Jahrhunderts bewahrt. Der elegante Glockenturm, ein Nationaldenkmal, datiert 1592.
  • Wallfahrtskirche Madonna della Neve, erbaut zwischen 1618 und 1622 ist mit der Tätigkeit der Milizia Tradizionale verbunden, deren Fest am 5. August gefeiert wird.
  • Oratorium von San Bernardo im Ortsteil San Bernardo stammt aus dem 17. Jahrhundert.
  • Wallfahrtskirche Sant’Antonio da Padova in Anzino hat eine interessante Geschichte. Sie ist bereits als Oratorium des heiligen Bernhard von Menthon und seit 1640 als Pfarrkirche von Anzino bekannt, dem Jahr, in dem die Pfarrei gegründet wurde, und wurde später zum Heiligtum des heiligen Antonius von Padua, nachdem 1669 ein Altarbild mit der Erscheinung des Kindes Jesus an den Heiligen Antonius eingetroffen war.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Verschiedene Autoren: Comuni della Provincia del Verbano-Cusio-Ossola. Consiglio Regionale del Piemonte, Chieri 2012, ISBN 9788896074503.
  • Verschiedene Autoren: Il Piemonte paese per paese. Bonechi Editore, Firenze 1996, ISBN 88-8029-156-4.
  • Verschiedene Autoren: Piemonte (non compresa Torino). Touring Club Italiano, Milano 1976, S. 625, Bannio Anzino online (italienisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.