Barbara Meisner

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Barbara Meisner (* 24. Juli 1964 in Marl) ist eine deutsche Künstlerin. Sie lebt in Düsseldorf.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barbara Meisner wurde in Marl-Hüls als Tochter eines Bergmanns geboren. Sie studierte Kommunikationsdesign an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule für Gestaltung in Nürnberg. Das Studium schloss sie mit Diplom ab. 1990 nahm sie ein Studium der Zeitgenössischen Kunst an der Villa Arson, École Pilote International d’Art et de Recherche, in Nizza auf. Schwerpunkte des Studiums waren die Bereiche Skulptur, Video und Drucktechnik. 1993 erhielt sie das „Diplôme National Supérieur d’Expression Plastique, Option Art/Félicitation du Jury“.

Seither ist Barbara Meisner freiberuflich als Künstlerin und Grafikerin in Neuss und Düsseldorf tätig. Ihre Arbeiten zeigte sie bei Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Seit 1997 gestaltet sie auch Buchreihen für den Kölner Bachem-Verlag. 2005 gründete sie das Atelier Farbe + Raum/Ideen von Künstlern. Ihr Atelier Meisner betrieb sie 2012 in der Dortmunder Nordstadt, seit 2013 wieder in Düsseldorf.

Meisner befasst sich mit Themen wie Heimat, dem Ruhrgebiet, Planeten, Berge, Pilzen, Wasserkristallen und dem Nixenmythos. Die Werke wurden als eine „Befragung unseres gängigen Weltverständnisses“ gekennzeichnet.[1]

"Barbara Meisners Kunst erforscht, was die Welt in ihrem Wesen ausmache. Ihre Zeichnungen sind größtenteils kleinformatig, aber in ihrer Dichte monumental. Getragen von einem intuitiv-magischen Gewahrsein der existenziellen Verbundenheit aller Geschöpfe künden auch die künstlerischen „Bildwesen“ Barbara Meisners." (Robert Reschkowski, Katalogheft „Myzel“)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998: Kunstförderpreis der Stadt Düsseldorf

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993: Passants du phalanstère, Villa Arson, Nizza
  • 1994: Beteiligung am Projekt der X-ART FOUNDATION/Blast 4: Bioinformatics, New York, Kölnischer Kunstverein
  • 1996: Wunschbilder – Künstler helfen Kindern in Not, Landesmuseum am Ehrenhof, Düsseldorf
  • 1998: Ausstellung der Kunstförderpreisträger 1998, Kunstraum Düsseldorf
  • 2000: Gedankentransportmaschine, Einzelausstellung Galerie Frank Schlag, Düsseldorf
  • 2002: Von Marl aus II, Skulpturenmuseum Glaskasten, Marl
  • 2004: Rituale der Zukunft, Gruppenausstellung und Symposium, München[2]
  • 2006: Grenzenlos, Gruppenausstellung Kunstverein Gelsenkirchen
  • 2008: Installation Berge im Bunker im Kunstbunker Tullstr. 5 in Dortmund-Hörde[3]
  • 2013: Gruppenausstellung „NORDSTADT“, Kirche St. Joseph, Dortmund-Innenstadt-Nord[4]
  • 2015: "Kriegsenkel 1964", Atelierhaus Hansastraße, Neuss
  • 2016: "Das innere Haus", Kunstverein Werne
  • 2017: "Befragung der Stille", Maxhaus Düsseldorf

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sven Drühl: Barbara Meisner. Die spirituelle Dimension. In: Kunstforum international. 164, 2003, S. 75.
  2. Rituale der Zukunft: Aktions- und Ausstellungsreihe 2004 (Memento vom 26. Oktober 2010 im Internet Archive) (abgerufen am 17. August 2009)
  3. Schönheit, die man suchen muss (Memento vom 27. März 2015 im Internet Archive) (abgerufen am 22. März 2013)
  4. Hendrik Müller 22 Mai 2013 um 12:55: Umstrittene Nordstadt-Ausstellung wird heute eröffnet. 17. Mai 2013, abgerufen am 31. Oktober 2020.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]