Barmen (Stadtbezirk)

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Wappen von Barmen (5)
Wappen von Wuppertal
Barmen (5)
Stadtbezirk von Wuppertal
Lage des Bezirks Barmen in Wuppertal
Koordinaten 51° 16′ 10″ N, 7° 11′ 30″ OKoordinaten: 51° 16′ 10″ N, 7° 11′ 30″ O.
Höhe 148–350 m ü. NHN
Fläche 15,44 km²
Einwohner 58.919 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte 3816 Einwohner/km²
Ausländeranteil 16,9 % (31. Dez. 2013)
Vorwahl 0202
Politik
Sitzverteilung (Bezirksvertretung)
CDU SPD Grüne FDP PDS Rep WfW
7 5 3 1 1 1 1
Verkehrsanbindung
Autobahn A46
Bundesstraße B7
Eisenbahn RE 4 RE 13 RB 48
S-Bahn S 7 S 8
Nahverkehrsmittel Schwebebahn
Quelle: Wuppertaler Statistik - Raumbezogene Daten

Barmen ist einer der zehn Wuppertaler Stadtbezirke. Er bildete früher zusammen mit den heutigen Bezirken Heckinghausen, Oberbarmen und Teilen von Langerfeld-Beyenburg die Großstadt Barmen, die 1929 mit Elberfeld und einigen anderen Städten und Gemeinden zum heutigen Wuppertal vereinigt wurde.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fläche des Stadtbezirks Barmen entspricht dem alten westlichen Ortskern Barmens, „Gemarke“ (heute das Quartier „Barmen-Mitte“ an der Ostgrenze des Stadtbezirks) und der westlichen Vorstadt, die als „Unterbarmen“ bezeichnet wird. Das Quartier auf dem Sedansberg ist weitgehend zu Beginn des 20. Jahrhunderts als nördliche Arbeiter-Vorstadt entstanden. Im Süden zieht sich das Gebiet bis auf den Lichtscheid, der mit 350 m die höchste Erhebung Wuppertals ist und vor 1929 zu Ronsdorf gehörte.

Gliederung in Quartiere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einteilung in Quartiere

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtbezirk Barmen ist als rein statistischer Verwaltungsbezirk nur ein Teil der ehemaligen Großstadt Barmen. Für die Geschichte Barmens siehe den Hauptartikel Barmen, für die Geschichte und Beschreibungen einzelner Ortslagen die jeweiligen Quartiersartikel.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus Wuppertal

Im Stadtbezirk Barmen liegen die wesentlichen repräsentativen Bauten der Stadt, so das Wuppertaler Rathaus, der Barmer Bahnhof und die „Ruhmeshalle“, das heutige „Haus der Jugend“. Darüber hinaus befinden sich im Stadtbezirk das Historische Zentrum mit dem Museum für Frühindustrialisierung, dem Geburtshaus von Friedrich Engels senior, sowie das Theater am Engelsgarten und das Opernhaus der Wuppertaler Bühnen. Barmen verfügt zudem über eine Fußgängerzone mit Fachgeschäften.

Ausgehend von der Gemeinde der Gemarker Kirche wurde mit der ersten Barmer Bekenntnissynode vom 29. bis 31. Mai 1934 die Barmer Theologische Erklärung als das theologische Fundament der Bekennenden Kirche verabschiedet, um sich damit gegen die Einflussnahme der Nationalsozialisten auf die Kirche zu stellen. Auf demselben Gelände befindet sich heute die Bergische Synagoge, der Neubau der jüdischen Gemeinde Wuppertals.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barmen ist über die Anschlussstelle Wuppertal-Barmen der A 46 und Wuppertal-Langerfeld der A 1 erreichbar. Außerdem verläuft durch Barmen die B 7.

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Wuppertal-Barmen liegt an der Bahnstrecke Elberfeld–Dortmund. Er wird im Regionalverkehr von allen Regionalzügen, die durch Wuppertal fahren (außer Rhein-Münsterland-Express RE7) sowie den S-Bahn-Linien S 7 und S 8 bedient.

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wichtigste Haltestelle Barmens ist die Schwebebahnstation Alter Markt, welche einen großen Busknoten mit Verknüpfung zur Wuppertaler Schwebebahn darstellt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Barmen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Wuppertal/Barmen – Reiseführer