Barnave

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Barnave
Barnave (Frankreich)
Barnave
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département Drôme
Arrondissement Die
Kanton Le Diois
Gemeindeverband Diois
Koordinaten 44° 40′ N, 5° 22′ OKoordinaten: 44° 40′ N, 5° 22′ O
Höhe 474–1.340 m
Fläche 13,06 km2
Einwohner 193 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 15 Einw./km2
Postleitzahl 26310
INSEE-Code

Blick auf Barnave, im Hintergrund das Karstmassiv Glandasse

Barnave ist eine französische Gemeinde im Département Drôme in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie gehört zum Arrondissement Die, zum Kanton Le Diois und zum 2001 gegründeten Kommunalverband Diois.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 193 Einwohner (1. Januar 2016) zählende Gemeinde Barnave liegt in der Naturlandschaft und historischen Region Diois, etwa 13 Kilometer südlich von Die in einem Seitental der Drôme, einem Nebenfluss der Rhône. Im Nordosten hat das Gemeindegebiet von Barnave einen kleinen Anteil am Drômetal. Das in West-Ost-Richtung verlaufende Tal der Barnavette. in dem Barnave liegt, wird im Norden, Westen und Süden von Bergkämmen flankiert, die im Norden die 800-m, im Westen und Süden die 1000-m-Marke übersteigen. Die höchste Erhebung bildet im Südwesten die Bergkuppe La Pâle mit 1340 m über dem Meer. Nachbargemeinden von Barnave sind Montmaur-en-Diois im Norden, Saint-Roman und Menglon im Nordosten, Recoubeau-Jansac im Osten, Aucelon im Süden, Pennes-le-Sec im Südwesten sowie Rimon-et-Savel im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Erwähnung von Barnave stammt aus dem Jahr 1227 als Barnava. Man nimmt an, dass der Name eine Mischung keltischer und gallischer Wurzeln ist und so viel wie Höhe über steilem Tal bedeutet.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013
Einwohner 143 117 109 119 125 155 156 168

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • katholische Kirche Mariä Himmelfahrt (Église Notre-Dame-de-l’Assomption)
  • protestantische Kirche

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptbeschäftigungszweig in Barnave ist der Weinbau. Vornehmlich auf den nach Süden geneigten Hängen gedeihen Trauben der Sorten Gelber Muskateller und Clairette Blanche. Die Reben in Barnave sind Teil der Clairette de Die- Appellation für Schaumweine. Weitere landwirtschaftliche Produkte in Barnave sind Getreide, Walnüsse, Wolle, Honig und Obst. Im Nordosten von Barnave verläuft die Fernstraße von Crest über Die nach Gap bzw. nach Sisteron. Eine Straßenverbindung führt über den 1040 m hohen Col de Pennes in Richtung Südwesten. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Die und Luc-en-Diois an der Bahnlinie Livron-Aspres-sur-Buëch.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Archivlink (Memento des Originals vom 22. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/monsaintegreve.expertpublic.fr Namensherkunft auf monsaintegreve.expertpublic.fr/ (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Barnave – Sammlung von Bildern