Barnin

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Barnin
Barnin
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Barnin hervorgehoben
Koordinaten: 53° 36′ N, 11° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Crivitz
Höhe: 37 m ü. NHN
Fläche: 16,98 km2
Einwohner: 488 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19089
Vorwahl: 03863
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 007
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Amtsstraße 5
19089 Crivitz
Webpräsenz: www.amt-crivitz.de
Bürgermeister: Siegfried Zimmermann
Lage der Gemeinde Barnin im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Barnin ist eine Gemeinde im Nordosten des Landkreises Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Crivitz mit Sitz in der gleichnamigen Stadt verwaltet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barniner See

Die Gemeinde liegt nördlich der Bundesstraße 321. Die Bundesautobahn 14 (ca. 15 km) ist über die Anschlussstelle Schwerin-Ost erreichbar. Barnin liegt etwa drei Kilometer nordöstlich von Crivitz. Der Ort befindet sich am Südostufer des Barniner Sees. Die Warnow durchfließt das Gemeindegebiet. Im Ostteil der Gemeinde liegt das Waldgebiet Barniner Tannen und im Süden das Eichholz. Im letzteren befindet sich mit 88,2 m ü. NHN der höchste Punkt im Gemeindegebiet.

Ortsteile der Gemeinde sind Barnin und Hof Barnin.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1362 wurde der Ort als Barnyn erstmals urkundlich erwähnt. Der Name stammt aus dem Altslawischen brŭno und bedeutet Sumpfort.[3] Barnin gehörte einem Balduin von Lobecke und war der Grafschaft Schwerin zugeordnet.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde im Juli 2012 durch das Innenministerium genehmigt.

Blasonierung: „In Gold über blauem Wellenschildfuß, darin ein silberner Fisch, ein schreitender schwarzer Hirsch mit zehnendigem Geweih.“[2]

Der Hirsch im Wappen entstammt dem Wappen der Familie von Lobecke, die die ersten urkundlich nachweisbaren Besitzer des Ortes waren. Der Wellenschildfuß und der Fisch verweisen auf die lange Tradition der Fischerei im Barniner See, durch den die Warnow fließt.

Das Wappen wurde maßgeblich vom Künstler Volkert Krietsch aus Barnin gestaltet.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flagge der Gemeinde Barnin

Die Flagge der Gemeinde Barnin ist längsgestreift von Blau, Gelb und Blau. Die blauen Streifen nehmen dabei jeweils ein Viertel, der gelbe Streifen die Hälfte der Höhe des Flaggentuchs ein. In der Mitte des gelben Streifens liegt, 7/8 des Streifens einnehmend, eine Figur des Gemeindewappens: ein schwarzer schreitender Hirsch. In der Mitte des unteren blauen Streifens liegt, 5/8 des Streifens einnehmend, eine Figur des Gemeindewappens: ein weißer Fisch. Die Höhe des Flaggentuchs verhält sich zur Länge wie 2 zu 3.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche Barnin

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Barnin

  • Neugotische Kirche von 1868/69 nach Plänen von Theodor Krüger.
  • Barn-Aufführung seit 2013 wird zum Sportfest am See auch eine dorfeigene Variante der Namensgebung des Ortes von Barninern nachgespielt, der Drachenboot-Verein hatte sich 2012 aufgelöst und somit ist der Überfall der Wikinger einer der Höhepunkte dieses Tages
  • Das Dorf besitzt eine Sammlung von 18 Märchen und 2 Sagen + vielen Informationen zum Dorf, diese Sammlung ist im Landgasthaus "Kiek in" erhältlich
  • Bauernhäuser mit Reetdächern
  • Gutshaus Hof Barnin, ein eingeschossiges Backsteinhaus mit Krüppelwalmdach.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Barnin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2016 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c Hauptsatzung der Gemeinde Barnin. Abgerufen am 15. Juni 2015 (PDF; 46 kB).
  3. Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: Jahrbücher des Vereins für meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde. Jahrbücher für Geschichte. Band 46, 1881, ISSN 0259-7772, S. 23 (online [abgerufen am 15. Juni 2015]).