Barry Hawkins

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Barry Hawkins
Barry Hawkins
Geburtstag 23. April 1979[1]
Nationalität EnglandEngland England
Spitzname(n) The Hawk[1]
Profi 1996/97, 1998/99, seit 2000[2]
Preisgeld 1.464.367 £[2]
Höchstes Break 147 (2×)[3]
Century Breaks 202[2]
Main-Tour-Erfolge
Weltmeisterschaften
Ranglistenturniersiege 2
Minor-Turniersiege 1
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 4 (März, März–Mai, Juni–Juli 2014)[4][5][6][7][8]
Aktueller WRL-Platz 14 (Stand: 3. Mai 2016)

Barry Hawkins (* 23. April 1979) ist ein englischer Snookerspieler aus Beckenham, London Borough of Bromley.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barry Hawkins wurde 1996 erstmals Main-Tour-Profi. Nachdem er lediglich bei den International Open sowie den Thailand Open die Runde der letzten 128 erreicht hatte, verlor er am Ende der Saison 1996/97 den Main-Tour-Platz. Zur Saison 1998/99 wurde er erneut Profi, verlor den Platz am Saisonende jedoch wieder. Mit einem Turniersieg und zwei weiteren Finalteilnahmen bei der UK Tour 1999/2000 schaffte er es erneut auf die Main Tour. In der Saison 2000/01 erreichte Hawkins das Achtelfinale der Benson & Hedges Championship sowie die Runde der letzten 64 bei den British Open und der UK Championship. Bei der Weltmeisterschaft 2001 schaffte er es in die Runde der letzten 96. Im Oktober 2001 erreichte er beim LG Cup erstmals das Viertelfinale eines Weltranglistenturniers und schied dort gegen Joe Swail aus.[9]

2002 schaffte er es bei den Scottish Open ins Achtelfinale, bei der Weltmeisterschaft in die Runde der letzten 80 und bei der Benson & Hedges Championship ins Halbfinale. Bei der WM 2003 verpasste er mit einer 7:10-Niederlage gegen Chris Small in der Runde der letzten 48 nur knapp den Einzug in die Finalrunde.[10] Beim LG Cup 2003 schaffte es Hawkins zum dritten Mal ins Achtelfinale eines Weltranglistenturniers. In der Saison 2004/05 erreichte er die Top 32 der Snookerweltrangliste, nachdem er es bei den British Open ins Viertelfinale, bei der UK Championship ins Achtelfinale geschafft hatte und bei den Welsh Open erstmals ins Halbfinale eines Ranglistenturniers eingezogen war, dieses jedoch mit 4:6 gegen Ronnie O’Sullivan verlor.[11]

In der folgenden Saison erreichte er beim Grand Prix sowie bei den Welsh Open das Halbfinale und qualifizierte sich zum ersten Mal für die Finalrunde der Weltmeisterschaft, bei der er in der ersten Runde gegen Ken Doherty ausschied. Zum Saisonende rückte er erstmals in die Top 16 der Weltrangliste vor. In der Saison 2006/07 hatte Hawkins zunächst einen schlechten Start, bis er sich bei den China Open ins Halbfinale vorkämpfte. Er besiegte dort Ken Doherty in einem packenden Viertelfinale mit 5:4, ehe er in einem spannenden und kuriosen Spiel gegen Jamie Cope mit 5:6 ausschied.[12] Bei der WM 2007 unterlag er in der Runde der letzten 32 dem Iren Fergal O’Brien nur knapp mit 9:10.

Im September 2007 gewann Hawkins im Finale gegen Kurt Maflin das Masters Qualifying Event und nahm damit im Januar 2008 erstmals am Masters teil, schied dort jedoch in der Wildcard-Runde gegen Ryan Day aus. Auch bei den anderen Turnieren der Spielzeit 2007/08 kam er nicht über das Achtelfinale hinaus und fiel infolge dessen auf den 27. Platz der Weltrangliste zurück. In der Saison 2008/09 schaffte er es bei der Northern Ireland Trophy und bei den Bahrain Championship ins Viertelfinale. Im Februar 2010 gewann er das fünfte Turnier der Pro Challenge Series.[13] Im August spielte er beim dritten PTC-Turnier der Saison 2010/11 sein erstes offizielles Maximum Break. Nachdem er fünfmal in Folge in der ersten Runde der Weltmeisterschaft ausgeschieden war, gelang ihm 2011 mit einem 10:9-Sieg gegen Stephen Maguire erstmals der Einzug ins Achtelfinale, das er nur knapp mit 12:13 gegen Mark Allen verlor.

Im Januar 2012 gewann Hawkins im Finale gegen Graeme Dott das Snooker Shoot-Out. Darüber hinaus erreichte er in der Spielzeit 2011/12 das Halbfinale der Championship League und bei zwei Turnieren der Players Tour Championship. Zum Start der Saison 2012/13 gewann er mit den Australian Goldfields Open sein erstes Ranglistenturnier. Dabei besiegte er im Finale Peter Ebdon mit 9:3. Beim Paul Hunter Classic 2012 und dem German Masters 2013 konnte er zwei weitere Halbfinalteilnahmen erzielen, bevor er beim Saisonhöhepunkt – der Weltmeisterschaft – nach Siegen über Jack Lisowski, Mark Selby, Ding Junhui und Ricky Walden das Finale erreichte, in dem er Ronnie O’Sullivan mit 12:18 unterlag.

In der Saison 2013/14 schaffte Hawkins es beim Shanghai Masters 2013 und bei den Welsh Open 2014 ins Halbfinale, bevor er im März 2014 die Grand Finals der Players Tour Championship durch einen 4:0-Sieg im Finale gegen Gerard Greene gewann und damit auf den vierten Platz der Weltrangliste aufstieg. Wenige Wochen später erreichte er das WM-Halbfinale, das er mit 7:17 gegen Ronnie O’Sullivan verlor. Zum Auftakt der Saison 2014/15 schaffte er es beim Wuxi Classic ins Halbfinale. Anschließend gelang ihm auch bei den Riga Open und den Lisbon Open der Einzug in die Vorschlussrunde, bevor er im Januar 2015 bei der Championship League im Gruppenmatch gegen Stephen Maguire das zweite Maximum Break seiner Karriere spielte. Im Mai 2015 zog er zum dritten Mal in Folge ins Halbfinale der Weltmeisterschaft ein und unterlag dort Shaun Murphy mit 9:17.

Zu Beginn der nächsten Saison gewann er die Riga Open durch einen 4:1-Sieg im Finale gegen Tom Ford.[14]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bemerkenswert beim Spiel von Hawkins ist, dass er als Linkshänder bei der Verwendung von Verlängerungshilfen auf die rechte Hand umstellt, was ihm auch die Fokussierung erleichtert, da sein rechtes Auge sein Zielauge ist.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ranglistenturniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

PTC-Turniere (Minor-Ranglistenturniere)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einladungsturniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maximum Breaks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Barry Hawkins – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Barry Hawkins. In: worldsnooker.com. World Professional Billiards & Snooker Association, 11. Januar 2015, abgerufen am 12. August 2015 (englisch).
  2. a b c Profil von Barry Hawkins bei CueTracker (Stand: 19. März 2016)
  3. Century Frequency for Barry Hawkins. All-time. In: CueTracker Snooker Results & Statistics Database. Ron Florax, abgerufen am 12. August 2015 (englisch).
  4. World Rankings after Welsh Open 2014 (PDF; 265 kB) In: worldsnooker.com. World Professional Billiards and Snooker Association. 3. März 2014. Archiviert vom Original am 13. Dezember 2014. Abgerufen am 30. März 2014.
  5. World Rankings after the Dongguan Open (AT4) 2014 (PDF; 265 kB) In: worldsnooker.com. World Professional Billiards and Snooker Association. 11. März 2014. Archiviert vom Original am 13. Dezember 2014. Abgerufen am 17. März 2014.
  6. World Rankings after the Players Championship 2014 (PDF; 265 kB) In: worldsnooker.com. World Professional Billiards and Snooker Association. 31. März 2014. Archiviert vom Original am 14. Mai 2014. Abgerufen am 13. Mai 2014.
  7. World Rankings after the China Open 2014 (PDF; 265 kB) In: worldsnooker.com. World Professional Billiards and Snooker Association. 7. April 2014. Archiviert vom Original am 13. Dezember 2014. Abgerufen am 13. Mai 2014.
  8. World Rankings after the 2014 Wuxi Classic (PDF; 201 kB) In: worldsnooker.com. World Professional Billiards and Snooker Association. 30. Juni 2014. Archiviert vom Original am 1. Juli 2014. Abgerufen am 1. Juli 2014.
  9. 2001 LG Cup. Cuetracker, abgerufen am 21. Oktober 2015.
  10. 2003 World Championship. Cuetracker, abgerufen am 21. Oktober 2015.
  11. 2005 Welsh Open. Cuetracker, abgerufen am 21. Oktober 2015.
  12. 2007 China Open. Cuetracker, abgerufen am 21. Oktober 2015.
  13. 2010 Pro Challenge Series – Event 5. Cuetracker, abgerufen am 21. Oktober 2015.
  14. Hawkins Rules In Riga. In: worldsnooker.com. World Professional Billiards & Snooker Association, 2. August 2015, abgerufen am 12. August 2015 (englisch).