Bartitsu

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diverse Bartitsutechniken

Bartitsu ist eine Kampfkunst und ein Selbstverteidigungssystem, das sich zwischen 1898 und 1902 in England entwickelt hat. Eine Besonderheit des Systems ist der Einsatz von Spazierstöcken als Waffe. Bekannt geworden ist Bartitsu unter anderem durch Sir Arthur Conan Doyle, den Autor der Sherlock-Holmes-Romane, in denen der Protagonist ebenfalls Bartitsu beherrscht.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Doyles Beschreibung handelt es sich um eine Mischung aus Jiu Jitsu, dem schweizerischen Schwingen, Elemente des Boxens, Savate (französisches Boxen) und Stockfechten. Erarbeitet hat diese Kampfweise der in Indien geborene britische Landvermesser und Ingenieur Edward William Barton-Wright (1860–1951), von dem auch die Bezeichnung, ein Kofferwort bestehend aus seinem Namen und dem japanischen „Jiu Jitsu“, stammt. Zurück aus Indien und Japan, wo er selbst mehrere Selbstverteidigungskünste studiert hatte, gründete er 1898 den Bartitsu Club, der auch als Bartitsu Academy of Arms and Physical Culture in der Shaftesbury Avenue 67b in Soho bekannt wurde.[1] Bald wurde der Schweizer Kampfkunstmeister Pierre Vigny dort Cheftrainer.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tony Wolf: The Bartitsu Compendium, Volume 1: History and the Canonical Syllabus, Vereinigte Staaten, 9. September 2005,

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Webseite der Bartitsu Society