Basar der bösen Träume

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Basar der bösen Träume (Originaltitel The Bazaar of Bad Dreams) ist eine Kurzgeschichtensammlung des amerikanischen Schriftstellers Stephen King. Die enthaltenen Kurzgeschichten entstanden zu unterschiedlichen Zeiten und wurden überwiegend bereits in anderen Medien veröffentlicht. Zu jeder Kurzgeschichte gibt es zuvor ein kleines Vorwort. Die Geschichten haben verschiedene Übersetzer.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Zehnjährige, der bei der Gang des großen Bruders nicht mitmachen darf, begibt sich auf Abenteuersuche und rettet unerwartet zwei Geschwister und weitere Unbeteiligte vor einem menschenfressenden Auto.

Ein kinderlosen Ehepaar mit Hund hat wieder einmal Streit um Kleinigkeiten, doch unverhofft löst sich für den Mann das Problem – mit der Frau und dem Hund...

  • Batman und Robin haben einen Disput

Ein Sohn besucht seinen dementen Vater im Altenheim und fährt mit ihm regelmäßig in ein Restaurant. Auf dem Rückweg kommt es zu einem Unfall, der andere greift den Sohn an, worauf der Vater unverhofft einschreitet und dem Sohn hilft.

  • Die Düne

Ein betagter Richter im Ruhestand besitzt eine kleine Insel. Um diese zu schützen, nimmt er sie sogar in sein Testament auf. Doch das ist noch nicht unterschrieben …

  • Böser kleiner Junge

Ein im Todestrakt auf seine Hinrichtung wartender Kindsmörder offenbart sich seinem Anwalt und erzählt von dem bösen kleinen Jungen mit roten Haaren, dessen Stimme eher nach Eslsgeschrei klingt und der alle geliebten Menschen in den Tod bringt, selbst über die Jahrzehnte hinweg keinen Tag altert. Nach der Hinrichtung findet der Anwalt die Propellermütze des Jungen in seinem Wagen...

  • Ein Tod

Der leicht schwachsinnige Einsiedler Jim Trusdale wird eines abends vom ansässigen Sheriff wegen des Mordes an einem jungen Mädchen verhaftet. Während der Geschichte werden immer wieder Zweifel im Ortssheriff geweckt, ob Jim wirklich der Täter ist. Bis zu dessen Hinrichtung versucht er, den Schuldigen vor dem Galgen zu bewahren.[1]

  • Die Knochenkirche

Eine Gruppe Forscher, unter ihnen der Ich-Erzähler, der seine Geschichte volltrunken an einem Tresen zum Besten gibt, kämpfen sich durch den Dschungel, auf der Suche nach einem mysthischen Ort, an dem sich tausende Elefanten zum Sterben begeben haben sollen.

Fast alle sterben in den Gefahren des Dschungels, nur drei erreichen ihr Ziel. Dort werden sie von einer Vision heimgesucht, in der sie eine Horde Geisterelefanten sehen, die sich vor ihren Augen in die Schlucht stürzen. Darüber verliert einer den Verstand und wirft sich ebenfalls in den Tod. Der Ich-Erzähler tötet den Letzten, indem er ihn auch in den Abgrund stößt und begibt sich, selbst verrückt geworden, auf den Heimweg.

  • Moral

Chad Callahan, ein aufstrebender Autor, der als Lehrer an einer Schule arbeitet, bis er ein Vertragsangebot bekommt, und seine Frau Nora, die als Krankenschwester im Hause eines pensionierten Pfarrers arbeitet, kämpfen wie viele Leute heutzutage mit Finanznöten. Nora wird von ihrem Arbeitgeber George "Winnie" Winston mit einem Vorschlag konfrontiert, der ihren Traum von einem Haus in Vermont zur Realität werden lassen könnte. Doch wird dies die moralischen Konsequenzen wert sein?

  • Leben nach dem Tod
  • Ur
  • Herman Wouk lebt noch
  • Ein bisschen angeschlagen
  • Blockade Billy
  • Mister Sahneschnitte
  • Tommy
  • Der kleine grüne Gott der Qual
  • Die Keksdose
  • Jener Bus ist eine andere Welt
  • Nachrufe
  • Feuerwerksrausch
  • Sommerdonner

Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cressida Leyshon: This Week in Fiction: Stephen King. In: newyorker.com. 2. März 2015, abgerufen am 28. Dezember 2018.