Basil Dearden

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Basil Dearden (* 1. Januar 1911 in Westcliff-on-Sea, Essex; † 23. März 1971 durch Autounfall; eigentlich Basil Dear) war ein britischer Filmregisseur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Jugendlicher spielte Dearden Amateurtheater und so führte ihn auch sein beruflicher Weg zunächst ans Theater. 1931 wurde er Bühnenmanager für die Privattheater des Theaterproduzenten Basil Dean. Daraufhin änderte er seinen Namen in Dearden, um nicht mit Basil Dean verwechselt zu werden. Mitte der 1930er Jahre kam er zum Film und arbeitete dort in unterschiedlichen Funktionen. Er redigierte und schrieb Drehbücher und war Regieassistent. Sein Regiedebüt gab Dearden im Jahre 1943. Zwei Jahre drehte er Teile des episodenhaften Horrorfilmklassikers Traum ohne Ende.

Ab den 1950er-Jahren arbeitete er regelmäßig mit dem Filmproduzenten Michael Relph zusammen, gemeinsam drehten sie eine Reihe sozialkritischer Filme. 1960 erhielt er einen British Academy Film Award in der Kategorie „Bester Britischer Film“ für Das Mädchen Saphir, welcher sich mit der schwierigen Situation der indischen Einwanderer beschäftigte. Seine Filme hatten großen Erfolg an der Kinokasse, selbst kontroverse Werke wie Der Teufelskreis, einer von den ersten Filmen, die offen das Thema Homosexualität behandelten. In den 1960er Jahren verlor er dann jedoch durch die British New Wave bei den Kritikern an Akzeptanz, was dem kommerziellen Erfolg seiner Filme jedoch keinen Abbruch tat.

Basil Dearden ist der Vater von James Dearden, der als Drehbuchautor von Eine verhängnisvolle Affäre für einen Oscar nominiert war. Basil Dearden starb 1971 bei einem Autounfall auf der Autobahn M4 während der Rückkehr von Dreharbeiten in den Pinewood Studios.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]