Basilica di San Lorenzo di Milano

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Basilika San Lorenzo in Mailand

Die Basilika San Lorenzo (ital. Chiesa di San Lorenzo Maggiore) ist eine frühchristliche Kirche in der italienischen Stadt Mailand, die dem Heiligen Laurentius geweiht ist. Sie wurde zwischen 372 und 402 errichtet, und zeigt trotz Umgestaltungen aus dem 16. Jahrhundert noch die ursprüngliche byzantinische Struktur als Zentralbau mit einer Kuppel und vier Türmen, ähnlich der Hagia Sophia in Istanbul.

Neben dem Hauptgebäude wurden einige Kapellen errichtet, darunter die achteckige Kapelle des heiligen Aquilinus (Cappella di Sant’Aquilino) aus dem 5. Jahrhundert, die dem heiligen Aquilinus von Mailand († 1015) gewidmet wurde und wertvolle Mosaiken enthält. Der Bau diente ursprünglich evtl. als kaiserliches Mausoleum. Auch eine Nutzung als Grablege für den Heermeister Stilicho, der damit auch als Bauherr der Kirche in Frage käme, ist in Betracht zu ziehen.[1]

Auf dem Platz vor der Kirche befindet sich ein Säulengang mit den sogenannten „Colonne di San Lorenzo“, einem der wenigen Überreste aus der Zeit des römischen Mediolanum.

Orgel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf die Orgel

Die große Orgel in der Apsis wurde 1870 von dem Orgelbauer Pietro Bernasconi (Mailand) erbaut. In dem Instrument wurde Pfeifenmaterial wiederverwendet, das 1840 von dem Orgelbauer Felice Bossi (Bergamo) erbaut worden war, das wiederum Pfeifenmaterial aus Vorgängerinstrumenten enthielt. Das rein mechanische Instrument hat drei Manualwerke (Grand'Organo, Organo Secondo, Concerto), spielbar von zwei Manualen und Pedal.[2]

I Grand'Organo C-c4
Manuale
Principale (B/D) 16'
Principale I (B/D) 8'
Principale II (B/D) 8'
Ottava (B/D) 4'
Duodecima (B/D) 22/3'
Quinta decima 2'
Decima nona 11/2'
Vigesima seconda 1'
Due di Ripieno XXVI-XXIX
Due di Ripieno XXXIII-XXXVI
Due di Ripieno (Quadragesime)

Pedale
Contrabbassi e ottave 16'+8'
Contrabbassi II 16'
II Organo Secondo C-c4
Tromba dolce (B/D) 8'
Voce tremula (D) 8'
Violone (B) 8'
Viola (B) 4'
Violino I (D) 4'
Viola II (B)
Violino II (D)
Voce flebile (D)
Flauto in ottava (B/D)
Concerto C-c4
Manuale
Fagotto (B)
Tromba (D)
Clarone (B)
Clarinetto (D)
Tromba (B)
Corno Inglese (D)
Controboe (B/D)
Flutta (D)
Viola (B)
Flauto in VIII (B/D)
Ottavino (D)
Duodecima (D)
Principale cornetto (D)
Voce umana (D)

Pedale
Violone 8'
Bombarda 16'
Timballi
  • Koppeln: II/I I/P, Terza mano

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. M. Löx, Die Kirche San Lorenzo in Mailand: Eine Stiftung des Stilicho?, Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Römische Abteilung 114, 2008, 407-438.
  2. Informationen zur Orgel (italienisch)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Markus Löx, Die Kirche San Lorenzo in Mailand: Eine Stiftung des Stilicho? Römische Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Römische Abteilung 114, 2008, 407–438.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Basilica di San Lorenzo di Milano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 45° 27′ 29″ N, 9° 10′ 55″ O