Basketball-Bundesliga 2001/02

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Basketball-Bundesliga 2001/02
Reihenfolge der Austragung 36. Saison
Veranstalter BBL GmbH
Anzahl der Mannschaften 14
Hauptrunde
Hauptrundenerster Opel Skyliners Frankfurt
Hauptrunden-MVP Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wendell Alexis (Alba Berlin)
Topscorer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DeJuan Collins (WiredMinds Tübingen)
Bester Nachwuchsspieler Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Marcus Goree (Opel Skyliners Frankfurt)
Trainer der Saison Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Emir Mutapčić (Alba Berlin)
Play-offs
Deutscher Meister Alba Berlin
   Vizemeister      RheinEnergy Cologne

Basketball-Bundesliga 2000/01

Die Basketball-Bundesliga-Saison 2001/02 war die 36. Spielzeit der höchsten deutschen Spielklasse im Basketball der Männer.

Saisonnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufsteiger zur Saison[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufsteiger waren die WiredMinds Tübingen. Die Lizenz des zweiten sportlichen Aufsteigers Rhöndorf wurde indirekt auf RheinEnergy Cologne mit Hilfe einer Wildcard übertragen.[1] Ersetzt wurden die abgestiegenen Teams BCJ Hamburg Tigers und SSV ratiopharm Ulm.

Endstände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

# Mannschaft Siege Niederlagen Punkte
1 Opel Skyliners Frankfurt 20 6 40:12
2 Telekom Baskets Bonn 20 6 40:12
3 RheinEnergy Cologne 20 6 40:12
4 Bayer Giants Leverkusen 18 8 36:16
5 Alba Berlin 18 8 36:16
6 Avitos Gießen 15 11 30:22
7 TSK uniVersa Bamberg 14 12 28:24
8 Brandt Hagen 12 14 24:28
9 s.Oliver Würzburg 11 15 22:30
10 WiredMinds Tübingen 8 18 16:36
11 HerzogTel Trier 8 18 16:36
12 StadtSport Braunschweig 7 19 14:38
13 EWE Baskets Oldenburg 6 20 12:40
14 Mitteldeutscher Basketball Club 5 21 10:42

Fett Finalrunde _____ Abstiegsrunde

Bei Punktgleichheit zählt der direkte Vergleich, bei mehr als zwei punktgleichen Teams bestimmt eine Minitabelle der beteiligten Teams deren Reihenfolge.

Abstiegsrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Punkte der Hauptrunde wurden mit übernommen, danach spielte noch einmal jeder gegen jeden (10 Spiele). Hier der Endstand nach der Abstiegsrunde:

# Mannschaft Siege Nieder-
lagen
Punkte
9 s.Oliver Würzburg 15 21 30:42
10 StadtSport Braunschweig 14 22 28:44
11 HerzogTel Trier 14 22 28:44
12 EWE Baskets Oldenburg 13 23 26:46
13 Mitteldeutscher BC 10 26 20:52
14 WiredMinds Tübingen 9 27 18:54

Fett Absteiger _____ Abstiegsplätze

Die Wired Minds Tübingen wurden auf Grund einer um wenige Stunden verspäteten Abgabe der Meldung der Neuverpflichtung des Spielers Roman Horvat bestraft. Alle Partien, in denen der Spieler eingesetzt wurde und Tübingen gewann, wurden nachträglich durch die BBL mit 0:1 Körben und 0:2 Punkten gewertet. Dies betraf in der Abstiegsrunde die Spiele Tübingen-Braunschweig, Tübingen-Oldenburg, Tübingen-Würzburg und Mitteldeutscher BC-Tübingen. Der Mitteldeutsche BC konnte die Klasse halten, da als einzigem Aufsteiger der EnBW Ludwigsburg die Lizenz für die Bundesliga erteilt wurde. Einziger Absteiger waren somit die Wired Minds Tübingen.

Finalrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  Viertelfinale Halbfinale Finale
                           
  1 Opel Skyliners Frankfurt 3  
8 Brandt Hagen 0  
  Opel Skyliners Frankfurt 0  
  Alba Berlin 3  
4 Bayer Giants Leverkusen 0
5 Alba Berlin 3  
  RheinEnergy Cologne 0
  Fxemoji u1F3C6.svg Alba Berlin 3
2 Telekom Baskets Bonn 3  
7 TSK uniVersa Bamberg 2  
Telekom Baskets Bonn 1
  RheinEnergy Cologne 3  
3 RheinEnergy Cologne 3
  6 Avitos Gießen 0  

Meistermannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader von Alba Berlin in der Saison 2001/2002
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
Guards (PG, SG)
7 DeutschlandDeutschland Marko Pešić 06.12.1976 198 A-Nat
8 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Derrick Phelps 31.07.1972 192
11 DeutschlandDeutschland Stefano Garris 21.04.1979 198 A-Nat
13 DeutschlandDeutschland Tommy Thorwarth 01.12.1979 198
15 DeutschlandDeutschland/TurkeiTürkei Mithat Demirel 10.05.1978 185 A-Nat
Forwards (SF, PF)
4 DeutschlandDeutschland Henrik Rödl 14.03.1969 201 (C)Kapitän der Mannschaft / A-Nat
5 DeutschlandDeutschland Jörg Lütcke 12.12.1975 201 A-Nat
6 DeutschlandDeutschland Sven Schultze 11.07.1978 206 A-Nat
12 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wendell Alexis 31.07.1964 204
14* DeutschlandDeutschland Stipo Papic 20.11.1978 204 A-Nat
15* DeutschlandDeutschland Guido Grünheid 25.10.1982 206 DL
Center (C)
9 DeutschlandDeutschland/TurkeiTürkei Teoman Öztürk 05.12.1967 208
10 Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien Dejan Koturović 31.03.1972 210 A-Nat
14 TschechienTschechien Jiří Zídek Jr. 02.08.1973 212 A-Nat
Trainer
Nat. Name Position
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Emir Mutapčić Cheftrainer
DeutschlandDeutschland Burkhardt Prigge Assistenztrainer
DeutschlandDeutschland Marco Baldi Sportdirektor
Legende
Abk. Bedeutung
(C)Kapitän der Mannschaft Mannschaftskapitän
A-Nat Nationalspieler
DL Doppellizenz-Spieler
* Trikotnummer wurde durch mehrere Spieler getragen
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: Juni 2002

Ehrungen 2001/02[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnung Name Verein
All-Star Game MVP Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Reggie Bassette RheinEnergy Cologne
Spieler des Jahres Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wendell Alexis Alba Berlin
Rookie des Jahres Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Marcus Goree Opel Skyliners Frankfurt
Trainer des Jahres Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Emir Mutapčić Alba Berlin

Quelle: [2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.general-anzeiger-bonn.de/sport/basketball/region/proteste-gegen-die-bundesliga-wildcard-der-cologne-99-ers-article94293.html
  2. Auszeichnungen & Awards der Bundesligageschichte. In: easycredit-bbl.de. Abgerufen am 10. Juni 2017.