Basketball-Europameisterschaft 2015

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Dieser Artikel beschreibt die Basketball-Europameisterschaft 2015 der Herren. Für die Damen-Basketball-Europameisterschaft 2015 siehe Basketball-Europameisterschaft der Damen 2015.
EuroBasket 2015
39. Basketball-Europameisterschaft
Anzahl Nationen 24 (von 37 Bewerbern)
FIBA Europameister SpanienSpanien Spanien (3. Titel)
Austragungsort DeutschlandDeutschland Deutschland
FrankreichFrankreich Frankreich
KroatienKroatien Kroatien
LettlandLettland Lettland
Eröffnungsspiel 5. September 2015
Endspiel 20. September 2015
Spiele   79
Meiste Korbpunkte SpanienSpanien Pau Gasol (230)
Wertvollster Spieler SpanienSpanien Pau Gasol

Basketball-Europameisterschaft 2013

Die Basketball-Europameisterschaft 2015 (offiziell: EuroBasket 2015) war die 39. Auflage dieses Turniers. Sie fand vom 5.–20. September in Deutschland, Frankreich, Kroatien und Lettland statt.[1] Zunächst war die Ukraine als Ausrichter bestimmt worden, nach den militärischen Unruhen in diesem Land wurde das Turnier jedoch neu vergeben.

Bei der Basketball-Europameisterschaft handelt es sich um einen alle zwei Jahre ausgetragenen Basketballwettbewerb zwischen europäischen Nationalmannschaften, der durch die in München ansässige FIBA Europa, dem Europäischen Basketballverband, organisiert wird.

Vergabe der Ausrichtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunächst gab es zwei Bewerbungen um die Ausrichtung der Europameisterschaft 2015, die Ukraine sowie eine gemeinsame Bewerbung von Deutschland, Frankreich, Italien und Kroatien. Kurz vor Bekanntgabe der Entscheidung durch die FIBA Europa Mitte Dezember 2011 zog die Gemeinschaftsbewerbung diese jedoch zurück. Als Grund wurden unüberbrückbare Differenzen mit dem Kontinentalverband angegeben, der kurzfristig die Bewerbekriterien änderte und u.a. eine feste Sponsorenzusage in Höhe von vier Millionen Euro forderte.[2] Folglich blieb die Ukraine als einziger Bewerber übrig, die dann auch am 18. Dezember 2011 den Zuschlag erhielt.[3]

Aufgrund der instabilen politischen Verhältnisse in der Ukraine, die bereits im November 2013 einsetzten, gab die FIBA Europa am 26. Februar 2014 bekannt, über die Ausrichtung der Europameisterschaft zu „diskutieren“ [4] und entschied schließlich am 13. Juni 2014 der Ukraine die Ausrichtung zu entziehen.[5]

Im August 2014 bewarben sich acht Nationen, namentlich Kroatien, Finnland, Israel, Lettland, Polen, Frankreich, die Türkei und Deutschland um die Neuvergabe der Ausrichtung. Möglich waren Bewerbungen für eine Gruppe der Gruppenphase, eine Gruppe der Zwischenrunde und die Finalrunde, die Finalrunde oder das ganze Turnier.[1] Am 8. September 2014 gab die FIBA Europa bekannt, dass erstmals eine Europameisterschaft in mehreren Ländern ausgetragen wird. Die Vorrunden finden in Deutschland, Frankreich, Kroatien und Lettland statt. Die Finalrunde wird in Frankreich gespielt.[6]

Austragungsorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gruppenspiele wurden in Berlin, Montpellier, Zagreb und Riga ausgetragen. Die Spiele der zweiten Runde sowie der Finalrunde im K.-o.-System wurden im Stade Pierre-Mauroy in Lille stattfinden.

Lille
FrankreichFrankreich Frankreich
Austragungsorte der EuroBasket 2015
Berlin
DeutschlandDeutschland Deutschland
Stade Pierre-Mauroy Mercedes-Benz Arena
Kapazität: 27.000 Kapazität: 14.500
Zweite Runde, Finalrunde Vorrundenspiele Gruppe B
Stade Pierre-Mauroy Mercedes-Benz Arena
Montpellier
FrankreichFrankreich Frankreich
Zagreb
KroatienKroatien Kroatien
Riga
LettlandLettland Lettland
Park&Suites Arena Arena Zagreb Arena Riga
Kapazität: 10.700 Kapazität: 16.500 Kapazität: 11.200
Vorrundenspiele Gruppe A Vorrundenspiele Gruppe C Vorrundenspiele Gruppe D
Park&Suites-Arena Arena Zagreb Arena Riga

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits für die Europameisterschaft qualifiziert waren zunächst diejenigen Teams, die für die Basketball-Weltmeisterschaft 2014 in Spanien qualifiziert waren. Das sind die Teams, die bei der Basketball-Europameisterschaft 2013 die Plätze 1 bis 7 belegten. Zudem vergab die FIBA als Ausrichter der Weltmeisterschaft drei von vier Wildcards an europäische Teams. Für eine solche Wildcard hatte sich auch Deutschland beworben, die Bewerbung aber zurückgezogen, nachdem bekannt wurde, dass für eine erfolgreiche Bewerbung mindestens eine hohe sechsstellige Summe an die FIBA hätte überwiesen werden müssen. Nach Angaben der FIBA wurde die Wildcard u.a. auf Basis von Kriterien wie der Popularität der Sportart Basketball im jeweiligen Land, der Zusammenarbeit des jeweiligen Nationalverbandes mit der FIBA sowie der Vermarktungsmöglichkeiten der FIBA-Sponsoren im jeweiligen Land vergeben. Auch konnten die Verbände eine "Spende" in freiwilliger Höhe an die FIBA entrichten.[7][8] Estland konnte sich in der ersten Runde der Qualifikation, die unter Teams ausgespielt wurde, die nicht an der Europameisterschaft 2013 teilgenommen hatten, den dort zu erspielenden Teilnahmeplatz sichern.

Insgesamt haben vor Beginn der zweiten Qualifikationsrunde elf Teilnehmer die Qualifikation zur Europameisterschaft erreicht. Durch die zweite Qualifikationsrunde wurden im August 2014 noch die fehlenden 13 Teilnehmer ermittelt, sodass die Europameisterschaft mit insgesamt 24 Teams abgehalten werden wurde.

Übersicht:

  • Qualifizierung durch Gewinn der 1. Qualifikationsrunde:

Anmerkungen:

1 Auch Gastgeber der Weltmeisterschaft 2014
2 Auch ursprünglich vorgesehener Gastgeber der Europameisterschaft 2015

Qualifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Vorrunde spielten jeweils sechs Mannschaften in vier Gruppen gegeneinander. Der Sieger eines Spiels erhielt zwei Punkte, der Verlierer einen Punkt. Bei Punktgleichheit erfolgte die Platzierung durch Punktevergleich der direkten Begegnungen und, falls notwendig, durch Vergleich der Korbverhältnisse.

Am 8. Dezember 2014 wurden folgende Gruppen im Freizeitpark Disneyland in Paris ausgelost:[9]

Gruppe A
(Montpellier, Frankreich)
Gruppe B
(Berlin, Deutschland)
Gruppe C
(Zagreb, Kroatien)
Gruppe D
(Riga, Lettland)

Gruppe A – Montpellier, Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Team Spiele Siege Niederl. Körbe Punkte Korbdiff.
1 FrankreichFrankreich Frankreich 5 5 0 407:335 10 +72
2 IsraelIsrael Israel 5 3 2 375:384 8 -9
3 PolenPolen Polen 5 3 2 367:352 8 +15
4 FinnlandFinnland Finnland 5 2 3 387:392 7 -5
5 RusslandRussland Russland 5 1 4 379:374 6 +5
6 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 5 1 4 324:402 6 -78
5. September 2015 15:00 MESZ PolenPolen Polen Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 68:64
5. September 2015 17:30 MESZ IsraelIsrael Israel RusslandRussland Russland 76:73
5. September 2015 21:00 MESZ FrankreichFrankreich Frankreich FinnlandFinnland Finnland 97:87 n. V.
6. September 2015 15:00 MESZ RusslandRussland Russland PolenPolen Polen 79:82
6. September 2015 17:30 MESZ FinnlandFinnland Finnland IsraelIsrael Israel 66:79
6. September 2015 21:00 MESZ Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina FrankreichFrankreich Frankreich 54:81
7. September 2015 15:00 MESZ FinnlandFinnland Finnland RusslandRussland Russland 81:79
7. September 2015 17:30 MESZ IsraelIsrael Israel Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 84:86 n. V.
7. September 2015 21:00 MESZ FrankreichFrankreich Frankreich PolenPolen Polen 69:66
9. September 2015 15:00 MESZ Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina FinnlandFinnland Finnland 59:88
9. September 2015 17:30 MESZ PolenPolen Polen IsraelIsrael Israel 73:75
9. September 2015 21:00 MESZ RusslandRussland Russland FrankreichFrankreich Frankreich 67:74
10. September 2015 15:00 MESZ FinnlandFinnland Finnland PolenPolen Polen 65:78
10. September 2015 17:30 MESZ Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina RusslandRussland Russland 61:81
10. September 2015 21:00 MESZ IsraelIsrael Israel FrankreichFrankreich Frankreich 61:86

Gruppe B – Berlin, Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Team Spiele Siege Niederl. Körbe Punkte Korbdiff.
1 SerbienSerbien Serbien 5 5 0 433:354 10 +79
2 SpanienSpanien Spanien 5 3 2 448:411 8 +37
3 ItalienItalien Italien 5 3 2 434:434 8 +0
4 TurkeiTürkei Türkei 5 3 2 429:459 8 -30
5 DeutschlandDeutschland Deutschland 5 1 4 370:379 6 -9
6 IslandIsland Island 5 0 5 368:445 5 -77
5. September 2015 15:00 MESZ DeutschlandDeutschland Deutschland IslandIsland Island 71:65
5. September 2015 18:00 MESZ SpanienSpanien Spanien SerbienSerbien Serbien 70:80
5. September 2015 21:00 MESZ ItalienItalien Italien TurkeiTürkei Türkei 87:89
6. September 2015 15:00 MESZ SerbienSerbien Serbien DeutschlandDeutschland Deutschland 68:66
6. September 2015 18:00 MESZ IslandIsland Island ItalienItalien Italien 64:71
6. September 2015 21:00 MESZ TurkeiTürkei Türkei SpanienSpanien Spanien 77:104
8. September 2015 14:30 MESZ SerbienSerbien Serbien IslandIsland Island 93:64
8. September 2015 17:45 MESZ DeutschlandDeutschland Deutschland TurkeiTürkei Türkei 75:80
8. September 2015 21:00 MESZ SpanienSpanien Spanien ItalienItalien Italien 98:105
9. September 2015 14:30 MESZ TurkeiTürkei Türkei SerbienSerbien Serbien 72:91
9. September 2015 17:45 MESZ ItalienItalien Italien DeutschlandDeutschland Deutschland 89:82 n. V.
9. September 2015 21:00 MESZ IslandIsland Island SpanienSpanien Spanien 73:99
10. September 2015 14:30 MESZ SerbienSerbien Serbien ItalienItalien Italien 101:82
10. September 2015 17:45 MESZ DeutschlandDeutschland Deutschland SpanienSpanien Spanien 76:77
10. September 2015 21:00 MESZ TurkeiTürkei Türkei IslandIsland Island 111:102 n. V.

Gruppe C – Zagreb, Kroatien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Team Spiele Siege Niederl. Körbe Punkte Korbdiff.
1 GriechenlandGriechenland Griechenland 5 5 0 387:340 10 +47
2 KroatienKroatien Kroatien 5 3 2 359:343 8 +16
3 SlowenienSlowenien Slowenien 5 3 2 367:356 8 +11
4 GeorgienGeorgien Georgien 5 2 3 369:364 7 +5
5 MazedonienMazedonien Mazedonien 5 1 4 324:381 6 -57
6 NiederlandeNiederlande Niederlande 5 1 4 355:377 6 -22
5. September 2015 15:00 MESZ GeorgienGeorgien Georgien NiederlandeNiederlande Niederlande 72:73
5. September 2015 18:00 MESZ MazedonienMazedonien Mazedonien GriechenlandGriechenland Griechenland 65:85
5. September 2015 21:00 MESZ KroatienKroatien Kroatien SlowenienSlowenien Slowenien 80:73
6. September 2015 15:00 MESZ NiederlandeNiederlande Niederlande MazedonienMazedonien Mazedonien 71:78
6. September 2015 18:00 MESZ SlowenienSlowenien Slowenien GeorgienGeorgien Georgien 79:68
6. September 2015 21:00 MESZ GriechenlandGriechenland Griechenland KroatienKroatien Kroatien 72:70
8. September 2015 15:00 MESZ SlowenienSlowenien Slowenien NiederlandeNiederlande Niederlande 81:74
8. September 2015 18:00 MESZ GeorgienGeorgien Georgien GriechenlandGriechenland Griechenland 68:79
8. September 2015 21:00 MESZ KroatienKroatien Kroatien MazedonienMazedonien Mazedonien 73:55
9. September 2015 15:00 MESZ GriechenlandGriechenland Griechenland SlowenienSlowenien Slowenien 83:72
9. September 2015 18:00 MESZ MazedonienMazedonien Mazedonien GeorgienGeorgien Georgien 75:90
9. September 2015 21:00 MESZ NiederlandeNiederlande Niederlande KroatienKroatien Kroatien 72:78
10. September 2015 15:00 MESZ SlowenienSlowenien Slowenien MazedonienMazedonien Mazedonien 62:51
10. September 2015 18:00 MESZ GeorgienGeorgien Georgien KroatienKroatien Kroatien 71:58
10. September 2015 21:00 MESZ GriechenlandGriechenland Griechenland NiederlandeNiederlande Niederlande 68:65

Gruppe D – Riga, Lettland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Team Spiele Siege Niederl. Körbe Punkte Korbdiff.
1 LitauenLitauen Litauen 5 4 1 360:336 9 +24
2 LettlandLettland Lettland 5 3 2 348:339 8 +9
3 TschechienTschechien Tschechien 5 3 2 370:342 8 +28
4 BelgienBelgien Belgien 5 3 2 370:344 8 +26
5 EstlandEstland Estland 5 1 4 316:374 6 -58
6 UkraineUkraine Ukraine 5 1 4 349:378 6 -29
5. September 2015 15:30 MESZ TschechienTschechien Tschechien EstlandEstland Estland 80:57
5. September 2015 18:30 MESZ BelgienBelgien Belgien LettlandLettland Lettland 67:78
5. September 2015 21:30 MESZ LitauenLitauen Litauen UkraineUkraine Ukraine 69:68
6. September 2015 15:30 MESZ EstlandEstland Estland BelgienBelgien Belgien 55:84
6. September 2015 18:30 MESZ LettlandLettland Lettland LitauenLitauen Litauen 49:68
6. September 2015 21:30 MESZ UkraineUkraine Ukraine TschechienTschechien Tschechien 64:78
7. September 2015 15:30 MESZ LitauenLitauen Litauen BelgienBelgien Belgien 74:76
7. September 2015 18:30 MESZ TschechienTschechien Tschechien LettlandLettland Lettland 65:72
7. September 2015 21:30 MESZ UkraineUkraine Ukraine EstlandEstland Estland 71:78
9. September 2015 15:30 MESZ BelgienBelgien Belgien TschechienTschechien Tschechien 64:66
9. September 2015 18:30 MESZ LettlandLettland Lettland UkraineUkraine Ukraine 74:75
9. September 2015 21:30 MESZ EstlandEstland Estland LitauenLitauen Litauen 62:64
10. September 2015 15:30 MESZ UkraineUkraine Ukraine BelgienBelgien Belgien 71:79
10. September 2015 18:30 MESZ LettlandLettland Lettland EstlandEstland Estland 75:64
10. September 2015 21:30 MESZ TschechienTschechien Tschechien LitauenLitauen Litauen 81:85 n. V.

Finalrunde – Lille, Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Finalrunde wird im K.-o.-System in Lille, Frankreich ausgetragen.

Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale
                           
61 – 12. September            
 SpanienSpanien Spanien   80
69 – 15. September
 PolenPolen Polen   66  
 SpanienSpanien Spanien   73
62 – 12. September
   GriechenlandGriechenland Griechenland   71  
 GriechenlandGriechenland Griechenland   75
75 – 17. September, 21:00
 BelgienBelgien Belgien   54  
 SpanienSpanien Spanien   80
63 – 12. September
   FrankreichFrankreich Frankreich   75  
 FrankreichFrankreich Frankreich   76
70 – 15. September
 TurkeiTürkei Türkei   53  
 FrankreichFrankreich Frankreich   84
64 – 12. September
   LettlandLettland Lettland   70  
 LettlandLettland Lettland   73
78 – 20. September, 19:00
 SlowenienSlowenien Slowenien   66  
 SpanienSpanien Spanien  80
65 – 13. September
   LitauenLitauen Litauen  63
 SerbienSerbien Serbien   94
71 – 16. September
 FinnlandFinnland Finnland   81  
 SerbienSerbien Serbien   89
66 – 13. September
   TschechienTschechien Tschechien   75  
 KroatienKroatien Kroatien   59
76 – 18. September, 21:00
 TschechienTschechien Tschechien   80  
 SerbienSerbien Serbien  64
67 – 13. September
   LitauenLitauen Litauen  67   Dritter Platz
 IsraelIsrael Israel   52
72 – 16. September 77 – 20. September, 14:00
 ItalienItalien Italien   82  
 ItalienItalien Italien   85  FrankreichFrankreich Frankreich  81
68 – 13. September
   LitauenLitauen Litauen   95    SerbienSerbien Serbien  68
 LitauenLitauen Litauen   85
 GeorgienGeorgien Georgien   81  

Achtelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiel Datum Team 1 Team 2 1.Q. 2.Q. 3.Q. 4.Q. Verl. Ergebnis Topscorer
61 12. September SpanienSpanien Spanien PolenPolen Polen 25:20 16:19 14:16 25:11 80:66 Pau Gasol 30
62 12. September GriechenlandGriechenland Griechenland BelgienBelgien Belgien 16:15 18:16 23:11 18:12 75:54 Ioannis Bourousis, Pierre-Antoine Gillet je 14
63 12. September FrankreichFrankreich Frankreich TurkeiTürkei Türkei 17:18 19:8 23:14 17:13 76:53 Nando de Colo 15
64 12. September LettlandLettland Lettland SlowenienSlowenien Slowenien 20:20 22:20 13:12 18:14 73:66 Jānis Strēlnieks, Zoran Dragić je 17
65 13. September SerbienSerbien Serbien FinnlandFinnland Finnland 23:24 25:19 23:21 23:17 94:81 Miroslav Raduljica 27
66 13. September KroatienKroatien Kroatien TschechienTschechien Tschechien 13:20 18:28 12:17 16:15 59:80 Jan Veselý 20
67 13. September IsraelIsrael Israel ItalienItalien Italien 13:22 17:18 9:28 13:14 52:82 Alessandro Gentile 27
68 13. September LitauenLitauen Litauen GeorgienGeorgien Georgien 17:20 22:20 22:22 24:19 85:81 Jonas Mačiulis 34

Viertelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiel Datum Team 1 Team 2 1.Q. 2.Q. 3.Q. 4.Q. Verl. Ergebnis Topscorer
69 15. September SpanienSpanien Spanien GriechenlandGriechenland Griechenland 14:14 25:18 16:25 18:14 73:71 Pau Gasol 27
70 15. September FrankreichFrankreich Frankreich LettlandLettland Lettland 21:25 19:13 16:7 28:25 84:70 Tony Parker 18
71 16. September SerbienSerbien Serbien TschechienTschechien Tschechien 21:21 24:21 22:21 22:12 89:75 Jan Veselý 23
72 16. September ItalienItalien Italien LitauenLitauen Litauen 20:21 16:16 23:23 20:19 6:16 85:95 Jonas Valančiūnas 26

Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiel Datum Team 1 Team 2 1.Q. 2.Q. 3.Q. 4.Q. Verl. Ergebnis Topscorer
75 17. September SpanienSpanien Spanien FrankreichFrankreich Frankreich 17:20 15:13 16:23 18:10 14:9 80:75 Pau Gasol 40
76 18. September SerbienSerbien Serbien LitauenLitauen Litauen 17:22 17:13 9:13 21:19 64:67 Miloš Teodosić 16

Spiele um Plätze 5–8 bzw. Teilnahme am World Olympic Qualifying Tournament[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiel Datum Team 1 Team 2 1.Q. 2.Q. 3.Q. 4.Q. Verl. Ergebnis Topscorer
73 17. September GriechenlandGriechenland Griechenland LettlandLettland Lettland 17:24 20:20 23:17 37:29 97:90 Kristaps Janičenoks 23
74 17. September TschechienTschechien Tschechien ItalienItalien Italien 21:21 16:21 17:32 16:11 70:85 Jan Veselý 26
79 18. September LettlandLettland Lettland TschechienTschechien Tschechien 23:28 13:29 9:23 25:17 70:97 Jan Veselý 24
  • Damit qualifizierten sich Griechenland, Italien und Tschechien für das Qualifikationsturnier für Olympia.

Spiel um Platz 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiel Datum Team 1 Team 2 1.Q. 2.Q. 3.Q. 4.Q. Verl. Ergebnis Topscorer
77 20. September FrankreichFrankreich Frankreich SerbienSerbien Serbien 16:16 21:16 21:12 23:24 81:68 Nando de Colo 20

Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiel Datum Team 1 Team 2 1.Q. 2.Q. 3.Q. 4.Q. Verl. Ergebnis Topscorer
78 20. September SpanienSpanien Spanien LitauenLitauen Litauen 19:8 22:25 19:10 20:20 80:63 Pau Gasol 25

Qualifikation Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden Finalteilnehmer Litauen und Spanien qualifizierten sich direkt für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro. Die Plätze drei bis sieben (Frankreich, Serbien, Griechenland, Italien und Tschechien) berechtigten zur Teilnahme am World Olympic Qualifying Tournament vom 5. bis zum 11. Juli 2016. Dort spielten achtzehn Mannschaften die verbleibenden drei Tickets aus.

Individuelle Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Most Valuable Player (MVP) des Turniers wurde der Spanier Pau Gasol gewählt. Das All-Tournament Team bildeten außer ihm sein Landsmann Sergio Rodríguez, der Franzose Nando de Colo sowie die Litauer Jonas Mačiulis und Jonas Valančiūnas.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eurobasket 2015 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Eight bid to host EuroBasket 2015, auf fibaeurope.com
  2. Ärger über Europa-Verband: Deutschland verzichtet auf Basketball-EM 2015. In: Der Spiegel. 14. Dezember 2011, abgerufen am 12. September 2015.
  3. fibaeurope.com: Ukraine will host Eurobasket 2015 (englisch)
  4. fibaeurope.com: FIBA Europe discusses EuroBasket 2015 (englisch)
  5. fibaeurope.com: FIBA Europe relocates EuroBasket 2015 (englisch)
  6. fibaeurope.com: Eurobasket 2015 Hosts announced (englisch)
  7. fiba.com: Brazil, Finland, Greece and Turkey awarded wild cards for Spain 2014 (englisch)
  8. Ärger über Wildcard-Vergabe: DBB zieht WM-Bewerbung zurück. In: Der Spiegel. 28. Januar 2014, abgerufen am 12. September 2015.
  9. EuroBasket 2015 Draw Complete. FIBA Europa, 8. Dezember 2014, abgerufen am 8. Dezember 2014 (englisch).
  10. Gasol Headlines All-Star Five Presented By Tissot. FIBA Europa, 20. September 2015, abgerufen am 24. September 2015 (englisch).