Bassewitz

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Bassewitz (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen der von Bassewitz

Bassewitz ist der Name eines alten mecklenburgischen Adelsgeschlechts, das nach dem westlich von Gnoien gelegenen Basse (heute Ortsteil von Lühburg) benannt ist. Der Basse – in der Jägersprache die Bezeichnung für einen älteren Keiler – ist das Wappentier der Familie.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stammwappen zeigt in Silber einen springenden schwarzen Keiler (Basse). Auf dem Helm mit schwarz-silbernen Decken ein wachsender schwarzer Keiler zwischen zwei zugekehrten silbernen Hauern.[1][2][3][4] Damit führt die Familie ein sogenanntes sprechendes Wappen.[5]

Zur damaligen Zeit gab es beim Uradel noch keine Wappenverleihungen, wie sie später üblich wurden, sondern vermutlich eine freie Auswahl von Wappenzeichen durch die Familien. Dies ist auch im Fall der Familie von Bassewitz anzunehmen, auch wenn hierzu Jahrhunderte später anderslautende lyrische Interpretationen verfasst wurden.[6]

Das 1726 verliehene gräfliche Wappen zeigt in der Mitte einen silbernen Schild mit einem schwarzen springenden Keiler. Um dieses Stammwappen der Familie von Bassewitz sind fünf Felder angeordnet: Oben zwei nebeneinander stehende Säulen, links ein Stierkopf mit Nasenring (Mecklenburg), rechts ein Greif (Livland), unten links ein gekrönter Löwe (Estland) und unten rechts ein Lorbeerkranz über einem Palmbaum (Familie von Clausenheim). Über dem Schild sind drei Helme, einer mit schwarz-silberner Decke und schwarzem wachsendem Keiler zwischen zwei Hauern (Stammwappen der Familie von Bassewitz), in der Mitte einer mit rot-silberner Decke und zwei Säulen, und der dritte Helm mit blau-gelber Decke und Palmbaum zwischen offenem schwarzem Adlerflug (Familie von Clausenheim).

Ursprung des Familiennamens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trotz der mutmaßlichen Übereinstimmung des Familiennamens mit dem Wappentier spricht einiges dafür, dass sich der Name ursprünglich nicht auf einen Keiler bezog, sondern auf den zufällig gleich lautenden Ort Basse(witz) wendischen Ursprungs, der eine Moorgegend im heutigen Mecklenburg bezeichnet. Dieser Ort ist als ältester Stammsitz der Familie seit dem 14. Jahrhundert urkundlich bezeugt und bis 1945 ein Familiengut gewesen.

Hierzu passt, dass die eigentlich slawische Namensendung -witz im Deutschen soviel wie „stammend von“ oder „kommend aus“ bedeutet. Allerdings konnte nie geklärt werden, ob die Familie zu den seit dem 12. Jahrhundert im Zuge der deutschen Ostkolonisation eingewanderten Familien gehört oder zu den seit dem 7. Jahrhundert dort ansässigen Slawen (Wenden). Denn eingewanderte deutsche Familien nahmen zu dieser Zeit durchaus den Namen des Orts, an dem sie sich niederließen, als ihren Familiennamen an. Zugleich begannen ursprünglich wendische Familien nun, deutsche Taufnamen anzunehmen. Da die Familie von Bassewitz bereits Anfang des 14. Jahrhunderts im Besitz mehrerer Güter in Mecklenburg urkundlich nachgewiesen ist, erscheint es wahrscheinlicher, dass die Familie wendischen Ursprungs ist.

Jedenfalls ist der Gleichlaut des wendischen und des deutschen Wortes Basse zufällig und ohne Zusammenhang. Der deutschen Bedeutung entsprechend hätte dann wohl die Familie von Bassewitz oder „die aus Basse Stammenden“ schließlich für ihren ortsbezogenen Familiennamen Bassewitz den Keiler als sprechendes Wappenzeichen angenommen. Immerhin war der Keiler bei vielen Adelsgeschlechtern ein beliebtes heraldisches Symbol, denn ein wehrhaftes Tier der heimischen Wälder war auf der ritterlichen Rüstung ein Symbol für Mut und Stärke.[7][8]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabplatte von Johann Bassewitz

Erste Nennungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Geschlecht erscheint nach einer verlorenen Urkunde, deren Existenz und Inhalt noch im Jahr 1900 vom Gotha beglaubigt wurde, erstmals mit Bernhardus de Bassewicze[9], der 1254 bezeugt haben soll, wie Bischof Friedrich von Ratzeburg der Heiligen-Geist-Kirche in Wismar verschiedene Freiheiten erteilte. 1308 soll ein Heinrich von Bassewitz gelebt haben. In einer heute noch vorhandenen Urkunde vom 3. Oktober 1341[10] wird ein Gherardus Basseuitze genannt.

Ab der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts sind mehrere Angehörige der Familie urkundlich nachgewiesen. Die vorhandenen Urkunden beziehen sich zumeist auf Rechtsgeschäfte wie Belehnung, Kauf, Pacht, Erbteilung oder Verpfändung von Gütern. Zu den ersten Gütern, die sich seit dem späten Mittelalter im Besitz der Familie befanden und von ihr als Stammhäuser betrachtet wurden, gehören Basse, Dalwitz, Hohen Luckow, Prebberede, Levetzow und Lühburg. Diese Güter liegen teils im Umkreis von Wismar, teils in der Region zwischen Rostock und der Mecklenburgischen Schweiz.

Teilung der Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Familie teilte sich um 1355 in zwei Linien: die Mecklenburgische Linie mit Besitztümern im Gebiet des eigentlichen Herzogtums Mecklenburg und die Wendische Linie im Gebiet des weiter östlich um Güstrow und Waren gelegenen wendischen Fürstentums, zu deren Besitz bereits im 14. Jahrhundert Lühburg mit Basse sowie Dalwitz (heute Ortsteil von Walkendorf) und Prebberede zählten. Als Stammvater beider Familienstämme gilt Hans von Bassewitz († 1397), Gutsherr auf Hohenluckow. Über die Teilung der Familie schrieb Bernhardus Latomus rund 250 Jahre später:

Die Bassewitzen haben über dreyhundert Jahr zum Theil im Mecklenburgischen, zum Theil auch im Wendischen Kreiß Ihr Lehn-Güter und Rittersitz gehabt. Und obwohl etliche im Herzogthumb Mecklenburg, etliche aber im Fürstenthumb Wenden gewohnet haben, und noch wohnen, So sind sie dennoch Schildvettern und einer gesambten Hand.[11]

In diese Zeit fällt auch die Belagerung des brandenburgischen Städtchens Kyritz durch den Ritter Kurt (oder Gerd, ein damals oft in der Familie vergebener Name) von Bassewitz. Seine Bezwingung durch die Bürger von Kyritz wird dort heute alle zwei Jahre mit dem Bassewitzfest gefeiert.

1506 stellte die Familie mit fünf urkundlich belegten Angehörigen zwanzig Rösser und Reisige zu einer Fehde Mecklenburgs gegen die Stadt Lübeck auf.

Beteiligung an der Verfassungsgebung in Mecklenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von historischer Bedeutung ist die Unterzeichnung der Landes-Union am 1. August 1523, zu der sich die mecklenburgischen Landstände, nämlich adlige Ritterschaft‚ Städte und Geistlichkeit, zur Wahrung ihrer verfassungsmäßigen oder herkömmlichen Rechte zusammenschlossen. Hieran beteiligten sich acht Familienangehörige. Ein außerordentlicher Landtag am 20. Juni 1549 beschloss in Sternberg die Einführung der Reformation in Mecklenburg. Auch hieran waren Familienangehörige beteiligt.[12] Um jene Zeit gab es in Mecklenburg etwas über 130 Adelsgeschlechter, die fortan als alteingeboren bezeichnet wurden. Sie genossen gewisse Vorrechte gegenüber den später ins Land gekommenen adligen Familien, eine Unterscheidung, die bis ins 19. Jahrhundert, wenn auch abgeschwächt, fortbestand. Eine weitere wichtige mecklenburgische Verfassungsurkunde, die bis 1918 galt, war der Landesgrundgesetzliche Erbvergleich (LGGEV). Ihn unterzeichneten am 18. April 1755 in Rostock neun Familienangehörige. Als diese landständische Verfassung zustande kam, gab es in Mecklenburg noch 80 alteingeborene Familien, die begütert waren und damit zur Ritterschaft gehörten.

In fremden Diensten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dreißigjährige Krieg sowie die Nordischen Kriege und die damit verbundenen Durchzüge fremder Truppen belasteten Mecklenburg wirtschaftlich schwer. Die Landwirtschaft war damals wenig einträglich und viele Güter aufgrund zu leistender Kriegskontributionen verschuldet. Zudem bot Mecklenburg nur ein dürftiges Hofleben, hatte kein stehendes Heer und war zeitweilig in verschiedene Herrschaften zerspalten. In der Folge orientierten sich viele heimische Adlige ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts über die Grenzen Mecklenburgs hinaus und traten vermehrt in den Dienst bei verschiedenen Landesfürsten.

Mehrere Angehörige der Familie von Bassewitz traten in schwedische Staats- und Militärdienste und wurden dort teils hoch dekoriert. Dies betrifft die Mecklenburgische Linie, die vor allem im Umkreis von Wismar begütert war. Diese Region von Mecklenburg gehörte noch bis 1803 zum schwedischen Wirkungskreis.

Etwa zeitgleich mit den Diensten für das schwedische Königshaus, von etwa 1690 bis 1760, begaben sich viele Familienangehörige nach Bayreuth in die Dienste der Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach-Ansbach-Bayreuth. Dieses Hohenzollernsche Fürstenhaus bildete einen glanzvollen evangelischen Hof, dessen Anziehungskraft weithin wirkte und wo mehrere Angehörige der Familie von Bassewitz fanden, was sie daheim vermissten. Sie erwarben dort aber keinen Grundbesitz, sondern kehrten - teils nach sehr vielen Jahren - in ihre mecklenburgische Heimat zurück, nachdem sie im Hof-, Staats- und Militärdienst oft hohe Stellungen eingenommen hatten.

Regierungsämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wendischen Linie entstammte Henning Friedrich von Bassewitz (1680–1749), der in Diensten des Herzogs Karl Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf stand, für seine diplomatischen Verdienste 1726 in den Reichsgrafenstand erhoben und mit Grundbesitz in Estland, Lettland und Holstein belehnt wurde. Vier seiner Nachfahren bekleideten als Geheimratspräsidenten oder Ministerpräsidenten höchste Ämter im Land Mecklenburg: Carl Friedrich Graf von Bassewitz (1720–1783), Bernhard Friedrich Graf von Bassewitz (1756–1816) und Henning Karl Friedrich Graf von Bassewitz (1814–1885) waren mecklenburgische Geheimratspräsidenten, Carl Graf von Bassewitz-Levetzow (1855–1921)[13] war von 1901 bis 1914 mecklenburgischer Ministerpräsident. Stammvater aller heute lebenden Grafen von Bassewitz ist Adolph Christian Ulrich Graf von Bassewitz[14].

Auch Angehörige der Mecklenburgischen Linie bekleideten hohe Staatsämter. Hierzu gehört Friedrich Magnus von Bassewitz (1773–1858), Regierungspräsident in Potsdam und Oberpräsident der Provinz Brandenburg, Ehrenbürger der Städte Berlin und Potsdam. Ebenso zu nennen ist sein Großneffe Hans Barthold von Bassewitz (1867–1949), Staatsminister vom Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha.

Standeserhöhungen und Wappen- sowie Namensmehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Grafen von Bassewitz
  • Vor 1720 – Freiherren von Bassewitz

Zweimal verliehen vom schwedischen Königshaus an die Brüder Ulrich Carl von Bassewitz (1679–1715) und Adolf Friedrich von Bassewitz (1681–1740). Nicht fortgeführt, da beide unverheiratet und kinderlos blieben.

  • 1720 – Leoparden des englischen Königswappens als Schildträger

Verliehen vom englischen König an Adolf Friedrich von Bassewitz (1681–1740), der als königlich großbritannisch-braunschweig-lüneburgischer envoyé extraordinaire 1719 den Friedensschluss zwischen Großbritannien und Schweden herbeiführte. Wappenmehrung wurde nicht fortgeführt, da Adolf Friedrich von Bassewitz unverheiratet blieb und keine Nachkommen hatte.

  • 1726 – Grafen von Bassewitz

Immatrikulation bei der estnischen Ritterschaft am 29. Januar 1725 und Erhebung in den Reichsgrafenstand am 9. Juni 1726 in Wien für Henning Friedrich von Bassewitz als kaiserlich römisch und kaiserlich russischer Geheimrat, herzoglich Holstein-Gottorfer Geheimer Ratspräsident und Oberhofmarschall. Mecklenburg-Schweriner Anerkennung am 29. Oktober 1745 für denselben als herzoglich Mecklenburg-Schweriner Geheimrat und Regierungspräsident.

  • 1823 – Grafen von Bassewitz-Schlitz

Mecklenburg-Schweriner Namens- und Wappenvereinigung mit den Grafen von Schlitz, Freiherrn von Labes, am 20. Juni 1823 in Schwerin für Heinrich Graf von Bassewitz, Schwiegersohn und Erbe des herzoglich Mecklenburg-Strelitzer Gesandten Hans Graf von Schlitz, Freiherrn von Labes, Erbauer der Burg Schlitz in Mecklenburg.

  • 1869 – Grafen von Bassewitz-Levetzow

Preußische Namen- und Wappenvereinigung mit den von Levetzow, verbunden mit dem Besitz des Fideikommiss Kläden, am 2. Oktober 1869 in Baden-Baden für Carl Graf von Bassewitz. Preußisches Diplom am 7. November 1884 in Berlin für dessen Sohn und Erben Bernhard Graf von Bassewitz. Letzter männlicher Träger des Namens war Georg Werner Graf von Bassewitz-Levetzow aus der Linie Kläden (1925–2016). Zum Besitz der Linie gehörte das Gut Bristow.

  • Nach 1860 – Grafen von Bassewitz-Behr

Namensmehrung tritt erstmals in Erscheinung bei Graf Adolph von Bassewitz-Behr (* 15. Juli 1849 in Neustrelitz; † 20./21. November 1915 in Lützow), einem Sohn von Graf Henning von Bassewitz (1814–1885) und dessen Frau Marie von Behr (1822–1860). Letzter Träger dieses Namens war der nationalsozialistische Kriegsverbrecher Georg-Henning Graf von Bassewitz-Behr.

Historischer Besitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stammgüter seit dem Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stammgut Basse, heute Ortsteil von Lühburg im Landkreis Rostock, gehörte seit spätestens dem 14. Jahrhundert der Familie und blieb bis 1945 in deren Besitz. Die dortige Dorfkirche Basse aus dem 13. und 14. Jahrhundert wurde 1364 erstmals urkundlich genannt und enthält mehrere historische Bassewitz-Grabplatten, die älteste von 1391, ferner Reste von mittelalterlichen Glasfenstern sowie zwei Patronatsgestühle mit Bassewitz-Wappen von 1542 und 1567 und eine Patronatsloge von 1711. Neben der Kirche befindet sich der noch heute genutzte Familienfriedhof mit Grabkapelle.

Das Gut Dalwitz im Landkreis Rostock gehörte von 1349 bis zur Enteignung 1945 der Familie; nach 1992 erwarb es der Landwirt Heinrich Graf von Bassewitz (* 1954) zurück und bewirtschaftet dort heute 600 ha Acker, 700 ha Forst und 300 ha Grünland in ökologischer Landwirtschaft. Das Gutshaus mit seinem Wallgraben stammt von 1726; es wurde 1855 im Tudorstil um- und ausgebaut und wird heute als Wohn- und Gästehaus genutzt. Die Einfahrt wird von zwei Pfeilern mit aufgesetzten Bronzekeilern ("Bassen") flankiert.

Das Gut Lühburg befand sich ebenfalls seit dem 14. Jahrhundert (mit Unterbrechung von 1782–1858) bis 1945 im Familienbesitz, das Herrenhaus entstand um 1725/30. Zur Gemeinde Lühburg gehört neben Basse auch Repnitz, dessen Gut sich seit vor 1460 bis 1782 und von 1901 bis 1945 in Bassewitz'schem Besitz befand.

Das Gut Hohen Luckow im Landkreis Rostock befand sich ebenfalls seit dem späten Mittelalter (bis 1810) im Besitz der Familie. Das Herrenhaus Hohen Luckow wurde 1707 von Christoph von Bassewitz erbaut. Der Große Saal ist mit den farbigen Wappen seiner 32 Urururgroßeltern geschmückt. Nach seinem Tod erbte sein Vetter dritten Grades Detlof Hans von Bassewitz Hohen Luckow und übernahm die Bezahlung der auf dem Gut lastenden Schulden sowie die Auszahlung an die Verwandten. Zuvor hatte er bereits von seinem Vetter ersten Grades Adolf Friedrich von Bassewitz u.a. die Güter Bibow, Jarchow, Holldorf und Neuhof geerbt.

Zu den ältesten Familienbesitzen zählte ferner Prebberede, ebenfalls im Landkreis Rostock gelegen; das Gut war von 1395 bis 1945 im Besitz der Familie. Von 1772 bis 1778 wurde vom Baumeister Sidon aus Güstrow für Carl Friedrich Graf von Bassewitz das Schloss Prebberede samt Marstall errichtet; es zählt - wie Hohen Luckow - zu den bedeutendsten barocken Herrenhäusern Mecklenburgs. Der Barockpark wurde 1800 zu einem Landschaftspark umgestaltet, 1862 entstand im Park eine neugotische Kapelle als Familiengruft.

Das 670 ha umfassende Gut Poggelow im Landkreis Rostock gehörte ebenfalls zu den alten Familiengütern, es war seit dem 14. Jahrhundert bis 1891 in Bassewitz'schem Besitz. Das Herrenhaus in einem Landschaftspark mit See wurde von 1848 im Tudorstil nach Plänen von Friedrich Hitzig erbaut.

Wohrenstorf im Landkreis Rostock befand sich von 1402 bis 1945 (mit Unterbrechung 1732–1771) im Besitz der Familie, zuletzt des Grafen Gerd von Bassewitz.

Neuzeitlicher Besitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der frühen Neuzeit befanden sich - neben Hohen Luckow - zeitweise unter anderem die Güter Bülow, Kahlenberg, Levetzow, Wendorf (ab 1789 Schönhof genannt) und Thorstorf im Besitz des Heinrich Vicke von Bassewitz (1469–1517). Seine Söhne, darunter Achim von Bassewitz, nahmen 1512 eine große allgemeine Güterteilung vor, die 1521, als alle Brüder volljährig waren, als Erbvergleich nochmals bestätigt wurde, woran auch einige Vettern beteiligt waren.

Von 1734 bis 1890 war das Gut Gneven im Familienbesitz.

1764 erbte Ulrich Carl Adolph von Bassewitz (1729–1798) das Gut Wendorf (ab 1789 Schönhof) und kaufte um 1770 die Güter Schimm und Tarzow bei Wismar hinzu.

Bristow im Landkreis Rostock befand sich von 1845 bis 1945 im Besitz der Grafen von Bassewitz-Levetzow. Das Gutshaus mit Marstall im Tudorstil stammt von 1866, neben der Dorfkirche Bristow befindet sich eine Bassewitz'sche Grabkapelle.

Das Gut Dersentin im Landkreis Rostock kam 1841 durch die Heirat eines Heinrich von Bassewitz mit Helene Krüger in Familienbesitz, die das Herrenhaus im Stil des Klassizismus neu erbauten; der Besitz blieb bis zur Enteignung 1945 in der Familie.

Diekhof im Landkreis Rostock war ab 1845 bis zur Enteignung 1945 im Familienbesitz; das dreiflügelige Schloss mit Ehrenhof und Kavaliershäusern (um 1732-39 erbaut) brannte 1945 ab, ein Seitenflügel und die Kapelle von 1768 blieben erhalten.

Fuchshöfen in Ostpreußen kam durch Christiane von Wangenheim (1791–1873) in die Familie, die den Oberforstmeister Barthold Johann von Bassewitz (1782–1827) heiratete. Letzter Gutsbesitzer war Friedrich von Bassewitz (1898–1945).

Kläden mit Darnewitz in der Altmark kam im 19. Jahrhundert aus der Familie von Levetzow an Carl Graf von Bassewitz-Levetzow. Zum Besitz dieser Linie gehörte auch das mecklenburgische Gut Bristow.

Lützow in Nordwestmecklenburg kam durch Heirat 1866 aus der Familie von Behr an die Grafen von Bassewitz-Behr, die es bis 1945 besaßen.

Schwiessel kam 1838 an den Kammerherrn Adolph Christian Ulrich Graf von Bassewitz auf Prebberede, der seinen ererbten Besitz erheblich vergrößerte und zuletzt die mecklenburgischen Güter Prebberede, Jahmen, Grieve, Dalwitz, Stierow, Stechow, Poggelow, Schwiessel, Gr. und Kl. Bützin, Neuheinde, Wohrenstorf, Vietow, Horst und Weitendorf besaß. In den 1860er Jahren ließ sein Sohn, Graf Henning von Bassewitz-Schwiessel, Herr auf Schwiessel, Walkendorf und Dorotheenwalde, das Neue Schloss in Schwiessel im Tudorstil errichten, das heute Ruine ist; das stilvolle alte Fachwerkgutshaus aus der Barockzeit wurde danach als Gutsverwalterhaus weitergenutzt. Bis zur Enteignung im Jahr 1945 blieb Schwiessel im Familienbesitz.

Die sogenannte Burg Schlitz, ein ab 1806 errichtetes klassizistisches Herrenhaus in der Mecklenburgischen Schweiz, kam durch die Heirat der Tochter des Bauherrn Hans von Labes (1763–1831), adoptierter Graf von Schlitz genannt Görtz, an ihren Ehemann Heinrich Graf von Bassewitz-Schlitz (1799–1861), Besitzer von Perlin (seit 1795 in der Familie). 1931 musste die Burg Schlitz und 1934 Perlin im Konkurs verkauft werden. Von 1929 bis 1945 besaß die Linie Bassewitz-Schlitz das Schloss Ulrichshusen.

1864 erwarben die Grafen Bassewitz auf Prebberede das Gut Wesselstorf, das bis 1945 im Familienbesitz blieb.

Bekannte Familienmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mecklenburgische Hauptlinie (Herren von Bassewitz)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich Vicke von Bassewitz (1469–1517), mecklenburgischer Gutsbesitzer auf Hohen Luckow, Bülow, Kahlenberg, Levetzow, Wendorf (später Schönhof) und Thorstorf; 1506 Teilnehmer an der Fehde gegen Lübeck
    • Joachim von Bassewitz (vor 1509–1560), mecklenburgischer Gutsbesitzer und 1523 Mitunterzeichner der Großen Landes-Union
      • Hennecke von Bassewitz (urkundlich genannt 1573 und 1585), Gutsherr auf Hohen Luckow und Levetzow ∞ Lucretia von Preen
        • Vollrath von Bassewitz († 1624), Gutsherr auf Hohen Luckow ∞ Anna Elisabeth von Winterfeldt
          • Abraham von Bassewitz (1625–1675), Gutsherr auf Hohen Luckow ∞ Dorothea Elisabeth von der Kettenburg
            • Christoph von Bassewitz (1670–1745), bayreuthischer Geheimer Rat, Generalmajor und Erbauer des Herrenhauses von Hohen Luckow
            • Hellmuth Otto von Bassewitz (1673–1736), Generalfeldzeugmeister und Kommandierender General des Fränkischen Reichskreises
      • Joachim von Bassewitz (1537–1610), auf Levetzow, Thorstorf und Wendorf (Schönhof), mecklenburgischer Landrat, Klosterhauptmann von Dobbertin, Dompropst
        • Karl Ulrich von Bassewitz (1601–1666), auf Wendorf (Schönhof) und Thorstorf (1642 getauscht gegen Klein Walmstorf), deutsch-dänischer Offizier und mecklenburgischer Vizelandmarschal
          • Detlof von Bassewitz (1650–1685), Gutsherr auf Klein Walmsdorf und Wendorf ∞ Dorothea Lucia von Plessen
            • Ulrich Carl von Bassewitz (1679–1715), kaufte Neuhof bei Warin, deutsch-schwedischer General im Großen Nordischen Krieg
            • Adolf Friedrich von Bassewitz (1681–1740), deutsch-schwedischer Offizier, unterzeichnete 1719 als Königlich großbritannisch-braunschweig-lüneburgischer Gesandter den Friedensvertrag zwischen Schweden und Großbritannien; Herr auf Bibow, Jarchow, Hasenwinkel, Holldorf, Klappenkruge und Neuhof
          • Joachim Lütke von Bassewitz (1656–1746), Klosterhauptmann von Dobbertin, Delegierter zum Engeren Ausschuss des mecklenburgischen Landtags und deutsch-schwedischer Offizier; Herr auf Klein Walmstorf und Wendorf (Schönhof)
            • Christian Siegfried von Bassewitz (1708–1759), Gutsherr auf Gneven, Mitunterzeichner der LGGEV ∞ Dorothea Elisabeth von Bülow
            • Friedrich Magnus von Bassewitz (1773–1858), Oberpräsident der Provinz Brandenburg
              Detlof Hans von Bassewitz (1688–1764), deutsch-schwedischer Oberstleutnant, Teilnehmer an der Fronde gegen Herzog Carl Leopold, Mitunterzeichner des LGGEV und Ritter des Ordens de la sincerité, Gutsbesitzer auf Wendorf (Schönhof) und Klein Walmstorf (verkauft), ab 1740 auf Bibow, Jarchow, Holldorf, Neuhof, Hasenwinkel und Klappenkruge, ab 1749 auf Hohen Luckow
              • Ulrich Carl Adolph von Bassewitz (1729–1798), mecklenburgischer Gutsbesitzer auf Wendorf (ab 1789 Schönhof), erwarb Schimm und Tarzow, preußischer Offizier, letzter gemeinsamer Ahn der heutigen Angehörigen der Familie von Bassewitz in der Mecklenburgischen Hauptlinie
  • Gerdt Bernhard von Bassewitz-Hohenluckow (1878–1923), Schriftsteller
  • Horst von Bassewitz (* 1932), Architekt

Wendische Hauptlinie (seit 1726 Grafen von Bassewitz)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Henning Friedrich Graf von Bassewitz (1680–1749), Holstein-Gottorp’scher Geheimratspräsident, 1726 Reichsgraf
Carl Friedrich Graf von Bassewitz (1720–1783), Mecklenburg-Schwerinscher Geheimratspräsident, Bauherr von Schloss Prebberede
  • David von Bassewitz (1557–1624), mecklenburgischer Rat und Hofmeister, Herr auf Dalwitz, Prebberede und Wohrenstorf
  • Joachim Ludolf von Bassewitz (1721–1786), königlich polnischer und kursächsischer Geheimrat und Geheimrat von Ansbach Bayreuth, Herr auf Lühburg, Repnitz und Basse
  • Philipp Cuno von Bassewitz (1659–1714), auf Prebberede und Dalwitz, mecklenburgischer Landrat, Provisor des Klosters Dobbertin
    • Joachim Otto von Bassewitz (1686–1733), Geheimer Rat, Kammerpräsident und Ritter des Alexander-Newski-Ordens, auf Dalwitz, Stierow, Stechow und Holz-Lübchin
    • Henning Friedrich Graf von Bassewitz (1680–1749), auf Prebberede, römisch- und russisch-kaiserlicher Geheimrat, Holstein-Gottorp’scher Geheimratspräsident und Oberhofmarschall, Klosterhauptmann von Kloster Dobbertin[15][16], 1726 zum Reichsgrafen erhoben
      • Joachim Otto Adolph Graf von Bassewitz (1717–1791), Gutsbesitzer auf Wohrenstorf, Weitendorf und Horst, dänischer Geheimrat, Kammerherr, Stifter der Grabkapelle im Lübecker Dom
      • Carl Friedrich Graf von Bassewitz (1720–1783), Mecklenburg-Schwerinscher Geheimratspräsident, Domherr (Hamburg), Gutsbesitzer auf Prebberede, Jahmen, Grieve, Wozeten, Wardow, Bauherr von Schloss Prebberede (1772 bis 1778)
        • Bernhard Friedrich Graf von Bassewitz (1756–1816), Mecklenburg-Schwerinscher Geheimratspräsident, Domherr (Lübeck), auf Prebberede, Jahmen, Grieve, Dalwitz, Stierow, Stechow, Wardow, Wozeten, Spotendorf, Perlin, Söhring und Holz Lübchin
          • Friedrich Graf von Bassewitz (1788–1863), Gutsherr auf Perlin, Wohrenstorf, Horst, Vietow, Karstorf, Görzhausen, Hohen Demzin, Ziddorf, Raguth und Burg Schlitz, Mecklenburgischer Kammerherr, Major, Ehrenritter des Johanniterordens ∞ Auguste Gräfin von Schlippenbach
            • Rudolph Graf von Bassewitz (1823–1877), Gutsherr auf Perlin, Raguth, Ziddorf, Hohen Demzin, Karstorf und Burg Schlitz, Rechtsritter der Johanniterordens, I.∞ Lilla von Plessen a.d.H. Damshagen, II.∞ Elisabeth Gräfin von Bülow
          • Carl Christoph Graf von Bassewitz (1784–1837), Mecklenburg-Schwerinscher Geheimer Kammerrat, Herr auf Reez, Viecheln, Lüdershagen, Senioratsherr auf Wohrenstorf, Horst und Weitendorf
          • Adolph Christian Ulrich Graf von Bassewitz (1787–1841), Mecklenburg-Schwerinscher Kammerherr, Domherr (Lübeck), Herr auf Prebberede, Jahmen und Grieve
            • Adolph Graf von Bassewitz (1813–1887), Gutsherr auf Prebberede, Jahmen und Grieve, Preußischer Leutnant, Ehrenritter des Johanniterordens, I.∞ Bertha von Werder a.d.H. Brettin, II.∞ Elisabeth von Werder a.d.H. Brettin
            • Henning Graf von Bassewitz (1814–1885), Präsident des Staatsministeriums von Mecklenburg-Schwerin und Reichstagsabgeordneter, Herr auf Schwiessel, Walkendorf und Dorotheenwalde
            • Karl Graf von Bassewitz-Levetzow (1821–1873), Gutsherr auf Glasow, Grube, Bristow, Kläden und Darnewitz, preußischer Leutnant ∞ Ina von Bülow a.d.H. Goldenbow
            • Heinrich Graf von Bassewitz (1831–1912), Gutsherr auf Wohrenstorf, Dalwitz, Stierow, Stechow, Viern, Zarnewanz, Barkvieren, Gnewitz, Lühburg, Strietfeld, Repnitz und Basse ∞ Charlotte von Bülow a.d.H. Gudow
              • Gerd Graf von Bassewitz (1856–1945), mecklenburgischer Kammerherr, Herr auf Dalwitz, Stierow, Stechow, Lühburg, Basse, Strietfeld und Repnitz
        • Adolph Christian Graf von Bassewitz (1758–1821), Lübecker Domherr
  • Hennecke Graf von Bassewitz (* 1935), Diplomat
  • Christian Graf von Bassewitz (* 1940), Privatbankier
  • Heinrich Graf von Bassewitz (* 1954), Landwirt

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Leopold von Ledebur: Adelslexikon der preußischen Monarchie. Berlin 1854, Band 1, Seite 37
  • Adolph Graf von Bassewitz: Aus dem Leben des Reichsgrafen Henning Friedrich von Bassewitz mit einigen Nachrichten über die wendische Linie der Familie Bassewitz. o.O., 1859
  • Genealogisches Handbuch des Adels – Adelslexikon Band I. Band 53 der Gesamtreihe. C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1972, ISSN 0435-2408
  • Genealogisches Handbuch des Adels – Adelige Häuser A Band XXVI. S. 40, Band 126 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2001, ISSN 0435-2408, ISBN 3-7980-0826-4.
  • Henning Graf von Bassewitz: Die Familie von Bassewitz in Mecklenburg. Gutsherren, Bauherren, Politiker. In: Burgen, Schlösser, Gutshäuser in Mecklenburg-Vorpommern. Theiss 1992.
  • Hubertus Neuschäffer: Henning Friedrich Graf von Bassewitz 1680–1749. (eigenes Kapitel zur Gesamtfamilie). Thomas Helms Verlag, Schwerin 1999, ISBN 978-3-931185-47-3.
  • Genealogisches Taschenbuch der adligen und gräflichen Familie von Bassewitz, Digitalisat
  • Gothaisches genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser 1901. Erster Jahrgang, S.47ff

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bassewitz family – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Siebmachers Wappenbuch. III. Band, 6. Abt. Mecklenburger Adel, Nürnberg 1858.
  2. Gottlieb Matthias Carl Masch: Mecklenburgisches Wappenbuch.
  3. Der Adel Mecklenburgs. Lehsten, Rostock 1864.
  4. Münchner Kalender. Otto Hupp‚ 1918.
  5. Das Wort Basse bezeichnet im Altdeutschen und in der Poesie einen Keiler, d.h. ein männliches Wildschwein, und findet sich auch im skandinavischen Wort Vildbasse wieder. Noch heute wird in der Jägersprache vom Bassen als kapitaler Keiler gesprochen.
  6. George Hesekiel schildert in seinem Gedichtband Wappensagen 2. Auflage, Halle 1881, wie ein Ritter Bernd von Bassewitz seinen mecklenburgischen Landesherrn gerettet habe, indem er ihn der Fährte eines Keilers folgend aus dem Kampfgetümmel durch ein Dickicht in Sicherheit brachte, wofür er vom Fürsten das Keilerwappen verliehen bekam.
  7. Théodore de Resnesse zählt in seinem Dictionnaire des Figures Héraldiques II, Brüssel, 1895, hunderte von Adelsfamilien auf, die den ganzen Keiler oder einen Keilerkopf im Wappen tragen.
  8. Otto Höfler behandelt in seinem Beitrag Zur Herkunft der Heraldik in der Festschrift für Hans Sedlmayr, C.H. Beck Verlag, München 1962, insbesondere den Keiler als Wappensymbol und beschreibt, dass dieses schon in vorheraldischer Zeit Verwendung fand, wie etwa die Ausgrabung eines Helm aus dem 7. Jahrhundert mit einer Keilerfigur in Schweden beweist. Einen ähnlichen Fund aus derselben Zeit gab es auch im englischen Derbyshire. Er nennt insgesamt 913 europäische Adelsfamilien mit entsprechenden Wappen, auch Wildschweinhauer allein kommen vor.
  9. Anmerkungen zur Stammreihe auf von-bassewitz.de
  10. beschädigtes Original im Staatsarchiv Schwerin
  11. Bernhardus Latomus (eigentlich Steinmetz): Genealochronicon Mecklenburgicum. Alten Stettin 1619.
  12. Ein Fresko von Prof. Fritz Greve in der Sternberger Stadtkirche zeigt den Landtag an der Sagsdorfer Brücke bei Sternberg. In der Krone einer Eiche über dem Fürstenzelt, in einer gotischen Bogennische, zeigt das Gemälde die Wappenschilde der mecklenburgischen landeingesessenen Familien, u.a. auch das der Familie von Bassewitz.
  13. Margarete von Bassewitz-Levetzow: Lebensbild des Staatsministers Carl Graf Bassewitz-Lewetzow auf Bristow. o.O. (vermutl. Teterow) 1924
  14. Genealogisches Handbuch des Adels, Gräfliche Häuser, 1973
  15. Ludwig Fromm: Bassewitz, Henning Friedrich von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 2, Duncker & Humblot, Leipzig 1875, S. 127–129.
  16. Olaf KloseBassewitz, Henning Friedrich Graf v.. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 1, Duncker & Humblot, Berlin 1953, ISBN 3-428-00182-6, S. 625 (Digitalisat).