Bat Out of Hell

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Meat Loaf: Bat out of Hell
Veröffentlichung:

21. Oktober 1977

Label:

Cleveland International

Genre: Rock
Formate: LP, CD, SACD
Titelanzahl: 7
Laufzeit: 46:33
Produzenten:

Todd Rundgren, Jim Steinman,
Meat Loaf, Jimmy Iovine

Chronik von Meat Loaf
Stoney and Meat Loaf (1971) Bat out of Hell Dead Ringer (1981)

Bat Out of Hell ist ein 1977 erschienenes Studioalbum des US-amerikanischen Rocksängers Meat Loaf. Die Lieder wurden von Jim Steinman komponiert und geschrieben.

2001 erschien das Album zusammen mit drei Bonustracks. Beim ersten Bonustrack handelt es sich um Great Boléros of Fire, das als Ouvertüre der Bat out of Hell Livekonzerte diente und als Ewigkeit auch in dem Musical Tanz der Vampire zu hören ist. Beim zweiten um eine Live-Fassung von Bat out of Hell (11:10), beim dritten um das Lied Dead Ringer for Love (4:21), das ebenfalls aus der Feder von Jim Steinman stammt.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musikalisch ist das Album von Steinmans bombastischem Stil geprägt. Einige Titel, wie zum Beispiel Bat Out of Hell selbst, stammen aus seinem zuvor geschriebenen Musical Neverland.

Meat Loaf und Jim Steinman hatten zunächst Schwierigkeiten, einen Produzenten und ein Label zu finden. Nach längerer Suche stießen sie schließlich auf den Gitarristen und Produzenten Todd Rundgren sowie auf das Label Cleveland International Records. Das Album wurde nicht zum sofortigen Erfolg; es verkaufte sich eher langsam, wurde aber dann mit etwa 43 Millionen Kopien zu einem der meistverkauften Alben aller Zeiten.[1]

Noch 2014 wurden rund 200.000 Exemplare verkauft.[2]

Das einflussreiche Rolling Stone Magazine führt Bat Out of Hell auf seiner Liste der 500 besten Alben aller Zeiten auf Platz 343. Die Zuschauer des englischen Fernsehmagazins Top Gear wählten das Lied Bat Out of Hell auf Platz 3 der Top Gear’s Top 5 Ultimate Driving Songs.

1993 erschien der Nachfolger Bat Out of Hell II: Back into Hell mit dem Hit I’d Do Anything for Love (But I Won’t Do That). Im Oktober 2006 erschien der dritte Teil, Bat Out of Hell III: The Monster Is Loose. Entgegen den ersten beiden Teilen ist bei Bat Out of Hell III Jim Steinman jedoch nicht in dem Projekt involviert, sieben seiner Lieder wurden jedoch gecovert bzw. aus Musicals übernommen. Die Produktion hat stattdessen Desmond Child übernommen.

Im Laufe der Zeit sind etliche Wiederveröffentlichungen des Albums erschienen, hauptsächlich auf Compact Disc, aber auch auf Super Audio Compact Disc. Dabei handelt es sich teils um remasterte Ausgaben, teils um spezielle Ausführungen im Rahmen bestimmter Serien wie etwa innerhalb der CD-Serie Sony Mastersound – Collector’s Edition als remasterter Tonträger (Sony Super Bit Mapping [SBM]) im Gold-Look oder als schwarze CD im Retro-Schallplatten-Look aus der Serie SPIEGEL EDITION – The Vinyl Classic, bei der die Labelseite eine Vinylrillenoptik aufweist.

2014 erhielt Bat Out Of Hell in Australien zum 25. Mal eine Platinauszeichnung[3] und überholte damit das Album Whispering Jack von John Farnham, womit es das meistverkaufte Album der australischen Musikgeschichte ist.

Ein auf dem Album basierendes, gleichnamiges Musical feierte am 17. Februar 2017 in Manchester Uraufführung, und war seitdem bereits in London und Toronto[4] sowie auch in deutschsprachiger Erstaufführung in Oberhausen[5] , zu sehen.

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Titel wurden von Jim Steinman komponiert.[6]

  1. Bat Out of Hell (9:51)
  2. You Took the Words Right Out of My Mouth (Hot Summer Night) (5:04)
  3. Heaven Can Wait (4:41)
  4. All Revved Up with No Place to Go (4:20)
  5. Two Out of Three Ain’t Bad (5:25)
  6. Paradise by the Dashboard Light (8:28)
  7. For Crying Out Loud (8:44)

Verkaufszahlen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Land/Region Auszeichnung Verkäufe
AustralienAustralien Australien (ARIA) Decuple platinum record icon.svg 25× Platin 1.750.000
DanemarkDänemark Dänemark (IFPI) Double platinum record icon.svg 2× Platin 40.000
DeutschlandDeutschland Deutschland (BVMI) Platinum record icon.svg Platin 500.000
KanadaKanada Kanada (MC) Double diamond record icon.svg 2× Diamant 2.000.000
NeuseelandNeuseeland Neuseeland (RMNZ) Decuple platinum record icon.svg 17× Platin 255.000
NiederlandeNiederlande Niederlande (NVPI) Platinum record icon.svg Platin 100.000
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (RIAA) Diamond record icon.svgDecuple platinum record icon.svg 14× Platin 14.000.000
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (BPI)[7] Decuple platinum record icon.svg 11× Platin 3.370.000
Insgesamt Platinum record icon.svg 61× Platin
Diamond record icon.svg 3× Diamant
22.015.000

Hauptartikel: Meat Loaf/Auszeichnungen für Musikverkäufe

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. DAS Communications’ Artists Dominate Global Music Charts (Memento des Originals vom 10. Januar 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.reuters.com reuters.com:, 16. Juni 2009; abgerufen am 5. Mai 2010
  2. classicrock.net: Meat Loaf – Der letzte Vohang
  3. ARIA Charts – Accreditations – 2014 Albums aria.com.au
  4. https://www.londonboxoffice.co.uk/news/post/bat-out-of-hell-london
  5. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/meat-loaf-musical-bat-out-of-hell-in-oberhausen-15776592.html
  6. allmusic.com: Bat Out of Hell
  7. Rob Copsey: The UK’s biggest studio albums of all time. officialcharts.com, 13. Oktober 2018, abgerufen am 14. Dezember 2018.