Battalions of Fear

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Battalions of Fear
Studioalbum von Blind Guardian
Veröffentlichung 1988
Label Virgin
Genre Speed Metal
Anzahl der Titel 8 / 9 (CD-Ausgabe)
Laufzeit 39 min 26 s (CD-Ausgabe)

Besetzung

Produktion Kalle Trapp
Studio Oktober - November 1987 im Karo Studio (Münster)
Chronologie
Battalions of Fear (Demo)
(1986)
Battalions of Fear Follow the Blind
(1989)

Battalions of Fear ist das erste Album der deutschen Speed- und Power-Metal-Band Blind Guardian.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den beiden Demoaufnahmen Symphonies of Doom und Battalions of Fear unter dem Namen Lucifer’s Heritage begann, nach der Umbenennung in Blind Guardian und einigen Wechseln bei den Bandmitgliedern, die Arbeit an ihrem Debütalbum. Es wurde im Oktober und November 1987 in den Karo Studios in Münster mit dem Produzenten Kalle Trapp aufgenommen und 1988 veröffentlicht.

Alle Lieder wurden vom Gitarristen André Olbrich komponiert und getextet und wurden bereits auf den ersten Demos der Band veröffentlicht. Zu den neuen Liedern gehören lediglich Guardian of the Blind, The Martyr und By the Gates of Moria. Wizard’s Crown ist eine neue Version des Liedes Halloween vom Symphonies of Doom-Demo, der Rest stammt vom Battalions of Fear-Demo. Sämtliche Lieder wurden allerdings neu eingespielt.

Die Lieder verschwanden allerdings nach den Nachfolgealben recht schnell aus dem Liveprogramm der Band; lediglich Majesty wurde später noch regelmäßig gespielt und ist auch auf dem Livealbum Tokyo Tales aus dem Jahr 1993 zu hören.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Stil her besteht das Album aus rohen Speed-Metal-Songs, die teilweise auch dem Thrash Metal zugeordnet werden können. An sich haben die Lieder alle ein recht schnelles Tempo, das selten unterbrochen wird und überwiegend von Riffs und melodischen Abschnitten geprägt wird. Im Lied By the Gates of Moria wird schließlich das Thema der 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ von Antonín Dvořák zitiert. Als weiteres Zitat kann das Intro zu Majesty gewertet werden, bei dem im Klang einer Drehorgel eine an den Walzer An der schönen blauen Donau von Johann Strauß (Sohn) angelehnte Melodie gespielt wird.

Die Texte sind im typischen Stil der Band gehalten und beziehen sich auf verschiedene Themen. Die Lieder Majesty, By the Gates of Moria und der CD-Bonus Gandalf’s Rebirth beziehen sich auf J.R.R. Tolkiens Werk Der Herr der Ringe. The Martyr handelt von dem Leidensweg Jesu und Guardian of the Blind beschäftigt sich mit Stephen Kings Roman Es. Mit Trial by the Archon, By the Gates of Moria und Gandalf’s Rebirth sind drei Instrumental-Songs auf dem Album.

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Majesty – 7:31
  2. Guardian of the Blind – 5:12
  3. Trial by the Archon – 1:45
  4. Wizard’s Crown – 3:50
  5. Run for the Night – 3:36
  6. The Martyr – 6:16
  7. Battalions of Fear – 6:09
  8. By the Gates of Moria – 2:53
  9. Gandalf’s Rebirth (CD-Bonustrack) – 2:10

Wiederveröffentlichung 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007 wurde das Album wiederveröffentlicht. Das Album wurde von Charlie Bauerfeind remastered und mit dem Symphonies of Doom-Demo bestückt. Des Weiteren enthält die neue Version sämtliche Texte des Albums. Diese waren vorher nur bei der Vinyl-version des Albums und auf einer raren CD-Pressung von No Remorse Records abgedruckt.

  1. Brian (Demo Version) – 2:53
  2. Halloween (Demo Version) – 3:38
  3. Lucifer’s Heritage (Demo Version) – 5:00
  4. Symphonies of Doom (Demo Version) – 4:24
  5. Dead of the Night (Demo Version) – 3:45

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]