Batteriebus

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Ein Akkubus der Wiener Linien wird per Oberleitung geladen

Ein Batteriebus, auch Elektrobus, E-Bus oder Akkubus genannt, ist ein Omnibus, der von einem Elektromotor angetrieben wird und seine Antriebsenergie während der Fahrt wie ein Elektroauto ausschließlich aus einer mitgeführten Traktionsbatterie bezieht. Unabhängig davon nutzen viele Oberleitungsbusse Batterien als Hilfsantrieb beziehungsweise Notfahrt. Teilweise sind Batteriebusse für den Ladevorgang mit Stromabnehmern ausgerüstet, die sowohl an Haltestellen als auch im Depot die Nachladung ermöglichen.[1] Werden sogenannte Superkondensatoren als Stromspeicher verwendet, können größere Energiemengen in kürzerer Zeit gespeichert werden.[2]

Die hauptsächliche Entwicklung von Batteriebussen findet in China statt. In 2015 waren in der Volksrepublik China bereits mehr als 100.000 E-Busse im Einsatz, was einem Anteil von über 20 % des Busbestandes entspricht. Eine vollständige Elektrifizierung des gesamten Busbestandes ist denkbar.[3] Im Jahr 2016 wurden in China 115.000 Elektrobusse neu zugelassen.[4][5]

Vorteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Batterietechnik können auch im straßengebundenen Öffentlichen Personennahverkehr die Vorteile der Elektromobilität genutzt werden, ohne die vom Oberleitungsbus bekannte aufwendige zweipolige Fahrleitung errichten zu müssen. Wichtigster Vorteil gegenüber dem Oberleitungsbus sind die geringeren Unterhaltskosten durch den Wegfall der teuren Infrastruktur sowie die höhere Flexibilität. Vorteile des Batteriebusses gegenüber den verbreiteteren Omnibussen mit Verbrennungsmotor sind vor allem der abgasfreie und geräuscharme Betrieb, die bessere Beschleunigung sowie die Möglichkeit zur Rückgewinnung von Bremsenergie durch eine Nutzbremse. Mit einem Verbrauch von etwa 1,2 kWh/km sind die Betriebskosten im Vergleich zu einem Dieselfahrzeug sehr gering.[6]

Nachteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Nachteil sind beim Batteriebus die begrenzte Reichweite (bis 600 km[7]), das höhere Gewicht, die höheren Beschaffungskosten, die notwendige Ladeinfrastruktur sowie teilweise die zusätzlichen Standzeiten zum Laden beziehungsweise Austauschen der Stromspeicher. Batteriebusse sind daher fast ausschließlich im Stadtbusverkehr anzutreffen, wo nach relativ kurzer Fahrzeit wieder ein längerer Aufenthalt an einer Endstation erfolgt. Eine für einen Umlauf ausreichende Nachladung kann zwar innerhalb von vier bis fünf Minuten (250 bis 450 Kilowatt) an einer Endstation erfolgen, so dass keine Beeinträchtigung des Fahrplans notwendig ist.[6] Allerdings kann diese Zeit dann auch nicht zum Abbau von Verspätungen genutzt werden, die sich somit auf die Gegenrichtung übertragen. Muss an Zwischenhaltestellen nachgeladen werden, dauert dieser Aufenthalt meist länger als die eigentliche Fahrgastwechselzeit und muss entsprechend in die Fahrzeit eingerechnet werden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühe Vertreter im 20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der weltweit erste Batteriebus wurde im Mai 1898 in Berlin vorgestellt
Ladestation des ersten elektrisch betriebenen Omnibusses
Der Elektrische Straßenbahn-Omnibus von Siemens & Halske
Der Kühlstein-Batteriebus von 1899

Nachdem Werner Siemens bereits 1882 mit dem Elektromote in Halensee bei Berlin den ersten Vorläufer eines Oberleitungsbusses vorstellte, nahm die Netphener Omnibusgesellschaft 1895 zwischen Siegen und Deuz die weltweit erste Benzinomnibuslinie in Betrieb. Um die Jahrhundertwende begann man dann damit, den Vorteil des elektrischen Antriebs im öffentlichen Verkehr auch ohne den Bau einer aufwändigen Oberleitungsinfrastruktur zu nutzen.

Vorreiter war hierbei die Allgemeine Berliner Omnibus AG (ABOAG), die bereits am 25. Mai 1898 in Zusammenarbeit mit der Union-Elektricitäts-Gesellschaft (UEG) und der Gülcher-Akkumulatoren-Fabrik ihren ersten Elektro-Omnibus auf einer offiziellen Probefahrt vom Depot an der Kurfürstenstraße zum Bahnhof Halensee und zurück der Öffentlichkeit präsentierte. Hierbei handelte es sich um einen Umbau aus einem großen Pferdeomnibus, der in der Folge weitere Versuche unternahm, jedoch nicht in den Regelbetrieb gelangte.[8][9]

Ebenfalls 1889 stellte wiederum die ABOAG – allerdings in Zusammenarbeit mit dem UEG-Konkurrenten Siemens & Halske – den sogenannten Elektrischen Straßenbahn-Omnibus vor. Hierbei handelte es sich um ein Zweiwegefahrzeug, in Form eines Omnibusses der zusätzlich mit Leiträdern und einem Lyrastromabnehmer ausgestattet war. Dadurch konnte er seine Batterie während der Fahrt auf einem Straßenbahngleis aufladen um anschließend mit angehobenen Leiträdern und gesenktem Abnehmer im Batteriebetrieb von der Schienenstrecke abzuzweigen. Die Akkumulatoren hatten eine Reichweite von sechs Kilometern, das Projekt kam jedoch ebenfalls über Versuchsfahrten nicht hinaus und wurde schon 1900 wieder eingestellt.[10]

Einen weiteren elektrischen Omnibus in Berlin präsentierte der Charlottenburger Wagenbauer Kühlstein 1899. Der Wagen verfügte über zwölf Sitzplätze im Inneren, zwölf Deck- und zwei Stehplätze und konnte mit einer Ladung 100 Kilometer überwinden. Mit Beginn der Internationalen Motorwagen-Ausstellung am 3. September 1899 verkehrte er im Linienverkehr zwischen dem Anhalter Bahnhof und dem Stettiner Bahnhof. Eine Ladung reichte für sechs Fahrten, am Askanischen Platz befand sich die Ladestation. Ab dem 13. März 1900 fuhren schließlich insgesamt zehn solcher Fahrzeuge auf der Strecke, doch musste dieser reguläre Verkehr infolge vielfältiger Störungen schon Ende des Jahres 1900 wieder aufgelassen werden.[11]

  • Die ehemalige Motorfahrzeug- und Motorenfabrik Berlin-Marienfelde lieferte 1899 einen sogenannten „elektrischen Hotel-Omnibus“ an das Kaiser-Hotel, das damit seine Gäste transportierte. Seinem Äußeren nach erinnerte dieses Fahrzeug noch stark an eine Pferdekutsche.[12]
  • In Wien verkehrten ab 1907 vorübergehend Batteriebusse.[13]
  • Beim Kasseler Waggonbauunternehmen Wegmann & Co. wurde 1950 unter der Leitung von Fritz Bode ein „Akku-Bus“ konstruiert, der auf der IAA 1951 auf einem gekürzten Krauss-Maffei-Fahrgestell des Typs KMO 133 vorgestellt wurde. Sechs AFA-Akkus wurden in einem einachsigen Anhänger mitgeführt. Der Bus wurde 1952 bei verschiedenen Verkehrsbetrieben in Bayern (Berchtesgaden, München, Landshut) getestet.[14]
  • Daimler-Benz stellte 1969 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main einen Akkubus mit der Typenbezeichnung Mercedes-Benz OE 302 vor, er wurde 1974 zum Duo-Bus umgebaut.[15]
  • MAN, Bosch und VARTA reagierten 1970 in Zusammenarbeit mit der RWE mit der Vorstellung eines eigenen Batteriebusses auf Basis eines Metrobusses vom Typ 750 HO. Dieser führte die Batterien in einem einachsigen Anhänger mit und war einige Jahre lang bei der KEVAG in Koblenz im Einsatz.[16][17] Auf diesem Konzept basierend produzierte MAN ab 1974 mit dem Typ SL-E 200 einen serienmäßig hergestellten Batteriebus, zusammen wurden für Düsseldorf 14 (von 1975 bis 1988 im Linienverkehr eingesetzt, ab 1982 mit Stromabnehmer ausgerüstet, um an der Endstation Bahnhof Benrath elektrische Energie aufnehmen zu können) und für Mönchengladbach weitere acht Exemplare gebaut.[18][19]
  • Im weitgehend autofreien Schweizer Kurort Zermatt verkehren seit Januar 1988 von Vetter hergestellte Akkubusse auf einem 4½ Kilometer langen Rundkurs, dabei bedienen sie sämtliche Talstationen der Zermatter Bergbahnen. Bei normalen Straßenverhältnissen reicht eine Batterieladung aus, um ein Tagespensum von maximal 22 Umläufen zu bewältigen. Für die Erschließung des Aussenquartiers Winkelmatten sind seit Dezember 1991 zusätzlich batteriebetriebene Kleinbusse mit 27 Plätzen auf der Strecke Bahnhof–Spiss–Winkelmatten in Betrieb. Je nach Witterungsverhältnissen müssen bei einer Streckenlänge von 5,2 Kilometern nach fünf bis sechs Kursen die Batterien gewechselt werden. Der Tausch erfolgt zwischen den fahrplanmäßig ausgeführten Kursen und dauert rund eine Minute.[20]

Renaissance im 21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elektrogelenkbus der ASEAG
Ein Batteriebus BYD ebus in Shanghai an einer Ladestation
Ein Microbus Gruau Électrique auf der Messe „23èmes Rencontres nationales du transport public“ (2011)
Ladestation in Genf
Der Batterie-Kleinbus der RLG in Medebach

Der zunehmende Bestand an Nutzfahrzeugen mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren und die damit verbundenen Probleme des Umwelt- und Gesundheitsschutzes geraten seit Ende des 20. Jahrhunderts verstärkt in die öffentliche Diskussion. Trotz wiederholter Verschärfung von Abgasnormen steht die erhebliche Gesundheitsgefährdung der Menschen, die in Innenstädten wohnen, etwa durch den Stickoxid-Ausstoß von Dieselbussen, nach wie vor in der politischen Auseinandersetzung.[21] Zudem umfasst die zu Beginn des 21. Jahrhunderts einsetzende öffentliche Wahrnehmung des Klimaschutzes auch die CO₂-Bilanz von Omnibussen.

Dies alles sowie die Belastung durch den Straßenverkehrslärm führt seit Beginn des 21. Jahrhunderts zu einer weltweiten Renaissance von Elektrobussen.

Im öffentlichen Straßenverkehr werden seit 2002 in den italienischen Städten Genua und Turin Erfahrungen mit etwa 30 bleiakkubetriebenen Bussen und induktiven Ladestationen an den Haltestellen gesammelt.[22][23] Die zunehmende Verbesserung der Batterietechnik führte ab etwa 2010 zu einem Aufschwung des Batteriebusses, darunter auch schwerere Einheiten wie serienmäßig hergestellte Zwölf-Meter-Standardbusse und erste Gelenkwagen. Auch in Deutschland werden Batteriebusse mit diesem Ladesystem erprobt, beispielsweise in Braunschweig seit 2014 und Berlin seit 2015.[24]

Marktführer bei Batteriebussen sind chinesische Unternehmen. Chinesische Großstädte sind mit erheblicher Luftverschmutzung belastet, die auch durch die wachsende Motorisierung mitverursacht wird. Die Regierung hat daher umfangreiche Modernisierungskampagnen eingeleitet, mit dem Ziel die überwiegend mit Dieselmotoren angetriebenen Stadtbusse zunehmend durch neue Elektrobusse zu ersetzen. Bereits 2009 hat die Regierung 2009 einen mit Subventionen hinterlegten Wirtschaftsplan verabschiedet, nach dem die Volksrepublik innerhalb weniger Jahre zum weltweiten Marktführer für Busse mit Elektroantrieb werden sollte.[25] Dieser Plan wurde erfüllt. In 2015 waren in der Volksrepublik China bereits mehr als 100.000 E-Busse im Einsatz, was einem Anteil von über 20 % des Busbestandes entspricht. Eine vollständige Elektrifizierung des gesamten Busbestandes ist denkbar.[26] Im Jahr 2016 wurden in China 115.000 Elektrobusse neu zugelassen.[27][28]

Die großen deutschen Nutzfahrzeughersteller haben keine serienreifen Batteriebusse im Angebot (Stand 2016). Nach Ansicht einzelner Experten weisen deutsche Unternehmen bei der Produktion von Lithium-Ionen-Akkumulatoren im internationalen Maßstab deutliche Defizite auf und sind allenfalls bedingt in der Lage diese in großserientaugliche Produktion zu führen.[29]

Schnellladung von Linienbussen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Linienbussen – vor allem im Stadtverkehr mit nur kurzen Umläufen – bietet es sich an, unterwegs die Batterien immer wieder während des Fahrgastwechsels an den Haltestellen nachzuladen. Dadurch können diese kleiner gehalten werden, was zu einer Gewichtsreduzierung bei den Bussen führt und den Energieverbrauch entsprechend verringert.

Inzwischen (Stand 2015) haben mehrere Hersteller Ladestationen unterschiedlicher Technik entwickelt. Die verwendeten Verfahren können nicht nur bei Bussen eingesetzt werden, sondern im Prinzip auch bei anderen Elektrofahrzeugen: z.B. oberleitungslose Straßenbahnen, Elektro-LKW und -PKW.

System PRIMOVE von Bombardier – Berührungsloses, induktives Aufladen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Primove-Ladesystem werden an einigen Haltestellen Ladeplatten in die Fahrbahn eingebaut, die über 750 V Gleichspannung oder 400 V Wechselspannung versorgt werden und bei einer Effizienz über 90 % bis zu 200 kW abgeben können.[30] Das System kommt beispielsweise in Braunschweig und Mannheim zum Einsatz.

System Siemens – Lademast im Kontaktarm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bus hält unter dem Lademast, der Kontaktarm wird soweit abgesenkt bis er Kontakt mit den Anschlüssen auf dem Busdach bekommt. Dann beginnt der Ladevorgang. Beispiel: Hamburg[31]

System SRS von Alstom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das von Alstom entwickelte System mit dem Namen SRS (Système de recharge statique par le sol) ist eine Weiterentwicklung des Systems APS (=Alimentation Par Sol) mit einer Stromschiene bei Straßenbahnen. Auch hier sind die Kontakte im Boden eingelassen, sie sind nur stromführend, wenn ein Bus mit der entsprechenden Technik darüber steht und somit keine Gefahr besteht, dass irgendwelche Personen gefährdet werden könnten. Der Kontaktarm wird vom Bus auf die Bodenkontakte herabgesenkt.[32]

System UFC von Škoda[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

UFC steht für Ultra Fast Charger. Das Schnellladen dauert fünf bis acht Minuten.[33]

Hersteller und Anbieter von Batteriebussen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BYD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elektrischer Reisebus BYD C9

Der chinesische Hersteller BYD Auto baut den BYD ebus bereits seit 2010. Das Fahrzeug ist weltweit tausendfach im Einsatz. Bereits 2014 war ein Bus diesen Typs mit einer jährlichen Fahrleistung von 70.000 km (190 km/Tag) und mehr in der TCO günstiger als ein vergleichbarer Dieselbus.[34] Den Bus gibt es in verschiedenen Ausführungen (8 bis 12 Meter Länge), als 18 Meter Gelenkbus[35] und als Doppeldeckerbus.

Seit Mitte 2012 stellt das Unternehmen das Fahrzeug weltweit allen interessierten Gemeinden für Testfahrten zur Verfügung. In Europa wurde der BYD ebus unter anderem in Paris, Madrid, Barcelona, Salzburg, Amsterdam, Brüssel[36], Budapest, Warschau[37] und Belgrad getestet.[38] Im Jahr 2015 hat BYD etwa 6000 dieser Busse weltweit verkauft.[39] BYD ist seit 2015 weltweit führend beim Verkauf von Elektrofahrzeugen.[40]

Als erster Hersteller stellte BYD mit dem C9 Anfang 2015 auch einen elektrischen Reisebus vor.[41]

China Railway Rolling Stock Corporation (CRRC)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CRRC Batteriebus C12

Der chinesische Technologiekonzern China Railway Rolling Stock Corporation (CRRC), weltweit führender Hersteller von Schienenfahrzeugen, ist auch einer der größten Produzenten von Batteriebussen. Bis Ende 2015 wurden 15.000 elektrische Fahrzeuge sowie 30.000 elektrische Antriebe für andere chinesische Automobilproduzenten verkauft. Angeboten werden vollelektrische Busse in verschiedenen Größen (von sechs bis zwölf Metern Länge). Diese haben je nach Fahrmodus eine Reichweite von 200 bis 400 Kilometer. Darüber hinaus werden als Super-capacitor bezeichnete Elektrobusse von 12 und 18 Metern Länge gebaut. Diese Fahrzeuge verfügen über zwei Batteriesysteme: Einen Superkondensator für das Antriebssystem sowie einen Lithium-Akkumulator für die Nebenaggregate. Die Superkondensatoren erlauben im Bedarfsfall eine schnelle Wiederaufladung innerhalb von zehn Sekunden, die für eine Reichweite von 5 Kilometern ausreichend ist.[42] Der erste Bus dieses Typs ist in der chinesischen Stadt Ningbo im Einsatz. Das Unternehmen plant bis 2018 den Bau von 1200 Fahrzeugen dieser Art. Diese werden auch in der zweitgrößten, österreichischen Stadt Graz als Gelenkbus im Linienbetrieb auf der Linie 34E getestet.[43][44]

Dongfeng[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das chinesische Unternehmen Dongfeng Motor Corporation, weltweit drittgrößter Hersteller von Lastkraftwagen, produziert auch Elektrobusse in verschiedenen Längen bis zu 12 Metern. Die Fahrzeuge werden fast ausschließlich in China vermarktet.[45]

Gruau Microbus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das französische Unternehmen Gruau Microbus stellt seit 2011 elektrische Minibusse der Marke Bluebus her, die 5,56 Meter lang und für Innenstädte konzipiert sind. Es gehört zur französischen Groupe Bolloré, die die eingesetzten Lithium-Polymer-Akkumulatoren mit 30 kWh Kapazität selbst herstellt. Mit acht Batterien dieses Typs wird auch ein Zwölf-Meter-Bus bestückt, von dem 23 Exemplare im Jahr 2016 in Paris von der RATP eingesetzt werden.[46]

Irizar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der spanische Nutzfahrzeughersteller Irizar bietet neben anderen Bustypen den Batteriebus Irizar i2e an. Dieser 12 Meter lange Bus hat eine Autonomie von 200 bis 250 Kilometer mit einer einmaligen Batterieladung. Das Laden dauert nur sechs Stunden, so dass der Bus täglich bis zu 16 Stunden für den Straßeneinsatz zur Verfügung steht.[47]

Die Verkehrsbetriebe der französischen Stadt Marseille hatten in einem zweimonatigen Einsatz im Winter 2014/15 einen i2e-Bus getestet, welcher täglich 150 km im Linieneinsatz zurücklegte. Im Frühjahr 2015 wurde dann der Kauf von sechs derartigen Bussen beschlossen.[48] Diese Busse wurden Mitte 2016 in Betrieb genommen und verkehren seitdem auf der Linie 82. Sie besitzen eine Autonomie von 240 km ohne Nachladen.[49]

Die Irizar-Gruppe beabsichtigt weitere 60 Millionen Euro in die Entwicklung von Elektrobussen zu investieren und die Serienfertigung in einer neuen, in Gipuzkoa in Bau befindlichen Fabrik durchzuführen. Diese Anlagen sollen 2016 in Betrieb gehen. [50]

Power Vehicle Innovation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oréos 2X auf einem Ausstellungsstand

Das französische, im Jahr 2000 gegründete Unternehmen Power Vehicle Innovation (PVI) ist Hersteller der unter dem Markennamen Gépébus vermarkteten Busse OREOS 2X (7 Meter Stadtbus mit 22 Plätzen, davon 13 Sitzplätze) und OREOS 4X (9 Meter mit 49 Plätzen, davon 25 Sitzplätze). Beide sind mit Lithium-Ionen-Akkumulatoren ausgerüstet und haben eine Autonomie von mindestens 120 km. Unter dem Markennamen WATT System wird ein Verfahren vermarktet, welches durch Schnellladung an den Haltestellen Elektrobussen praktisch unbegrenzte Reichweite gibt. PVI hat in Frankreich bei den Elektrobussen einen Anteil von 90 % (Stand 2015). Elektrobusse dieses Unternehmens werden auch in Osnabrück eingesetzt. Hauptaktionär bei PVI ist Groupe Dassault.[51]

Proterra[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der US-Hersteller Proterra verkauft den Catalyst E2. Besonders bei diesem Bus ist die Reichweite von fast 600 Kilometer. Die Akkukapazität beträgt 660 kWh. Die Ladezeit beträgt zwischen drei und fünf Stunden und der Preis um die 800.000 USD.[52]

Škoda[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sparte Škoda Electric des tschechischen Herstellers Škoda (Maschinenbau) bietet neben Hybridbussen auch zwei Elektrobus-Varianten an:

  • Škoda Perun HE: Der Bus kann mit voller Batterie ca. 150 km zurücklegen.
  • Škoda BB 26 HP: Dieser Bus hat eine Batterie geringerer Speicherkapazität als der Perun, kann aber ein einem Schnellladeverfahren die Batterie für weitere 25 km Fahrt nachladen. Auch die Schnellladestationen wurden von Škoda Electric entwickelt.[53]

Solaris Bus & Coach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der polnische Nutzfahrzeughersteller Solaris Bus & Coach bietet Elektrobusse in verschiedenen Größen an:

  • der Urbino 8,9 LE electric mit 8,9 Meter Länge beruht auf dem Solaris Alpino; er wurde erstmals auf der Busworld 2011 im belgischen Kortrijk vorgestellt.
  • der 12 Meter lange Solaris Urbino 12 electric entstand auf der Basis des Solaris Urbino 12; in Deutschland ist er im Linienbetrieb in den Städten Braunschweig, Dresden, Düsseldorf, Hannover, Hamburg und Oberhausen im Einsatz.
  • Batterie-Gelenklinienbusse mit 18 Meter Länge mit der Bezeichnung Solaris Urbino 18 electric bzw. 18,75 Meter Länge (als Urbino 18.75 electric) werden seit 2014 produziert.[54]

SOR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der tschechische Hersteller von Stadt- und Reisebussen SOR Libchavy baut auch Batteriebusse mit den Typenbezeichnungen SOR EBN 10,5 (seit 2010), SOR EBN 9,5 (seit 2013) und SOR EBN 11 an. Letzterer hat – mit Nachladen über einen Pantografen – eine Tagesreichweite von bis zu 250 km.[55]

VDL[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der niederländische Fahrzeugbauer VDL baut Elektrobusse in verschiedenen Längen: Hierzu gehören Minibusse (Midbasis electric für acht Personen, Reichweite 300 Kilometer),Stadtbusse (Citea electric sowie LLE-99 electric) sowie 18 Meter lange Busse für BRT-Systeme.

Seit April 2015 werden VDL-Batteriebusse bei den Stadtwerken Münster eingesetzt. Die 12 Meter langen Fahrzeuge werden nicht nur im Busdepot sondern auch an den Wendepunkten der Linien geladen. Dies ermöglicht es, kleinere und damit vor allem leichtere Batterien zu verwenden.[56] Seit Oktober 2015 werden von den Kölner Verkehrs-Betrieben elektrische Gelenkbusse vom Typ VDL Citea SLFA-180 Electric auf der Linie 133 verwendet. Damit gilt diese als eine der ersten rein elektrischen Buslinien in Deutschland.

43 BRT-Gelenkbusse des Typs VDL Citea SLFA-181 Electric werden ab Dezember 2016 für den ÖPNV an die niederländische Provinz Nordbrabant geliefert. Die futuristisch gestylten Fahrzeuge werden auf stark gefragten Linien nicht nach einem festen Fahrplan, sondern nach einem show up and go-System bedient, sodass Reisende nicht lange warten müssen. Ziel ist es den gesamten ÖPNV, der derzeit noch von Bussen mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren dominiert wird, bis 2025 vollständig auf Elektrobusse umzustellen. Der Busverkehr der Stadt Eindhoven soll bereits 2020 ausschließlich mit Elektrobussen erfolgen.[57]

Wanxiang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die chinesische Wanxiang Group, einer der größten Automobilzulieferer des Landes, produziert auch Elektrobusse in verschiedenen Längen bis zu 12 Metern. Neben dem üblichen Ladeverfahren über feste Stationen bietet der Hersteller auch ein System des raschen Batterieaustauschs an: Dabei pendeln Roboter zwischen den in kleine Hallen einfahrenden Bussen mit den verbrauchten Batterien und Regalen mit den vollgeladenen Akkus. Dieses Verfahren erspart lange Wartezeiten während des Ladevorgangs. Der vollständig automatisierte Vorgang dauert nur wenige Minuten und ermöglicht einen nahezu ununterbrochenen Fahrbetrieb.[58]

Yutong[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der weltgrößte Bushersteller Yutong aus China hat auch Batteriebusse im Angebot so z.B. den Yutong E12. Nach Angaben des Herstellers hat Yutong bei Batteriebussen in China einen Marktanteil von 20 Prozent und gehört neben BYD zu den größten Herstellern von Batteriebussen überhaupt.

Anwendungsbeispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Aachen fährt seit 2015 ein Batteriegelenkbus der ASEAG im Testbetrieb auf den Linien 43 und 73. Im Rahmen des EU-Projektes Civitas („Cleaner and better transport in cities“) entstand dieser aus einem Mercedes-Benz Citaro Hybridbus.[59]

Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Solaris Urbino 12 electric der BVG-Buslinie 204 in Berlin-Schöneberg

Seit dem 31. August 2015 wird auf der zwischen den Bahnhöfen Berlin-Südkreuz und Zoologischer Garten verkehrenden Linie 204 der Betrieb mit vier Batteriebussen durchgeführt.[60] Die Busse vom Typ Solaris Urbino 12 electric werden per Induktion jeweils an der Endhaltestelle geladen.[61][62] Bei den auf der Strecke eingesetzten Bussen liegt der Verbrauch bei 1,3–1,9 kWh/km, die Akkukapazität beträgt 90 kWh.[63] Die Höchstgeschwindigkeit der Busse beträgt 65 km/h.[63] Das Projekt wird in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin, Bombardier Transportation, Solaris Deutschland und Vossloh Kiepe durchgeführt und wird im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität staatlich unterstützt.[64]

Bonn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BYD Bus 2013 in Bonn

In einem Praxistest seit 2013 fahren in Bonn vier Batteriebusse im Linienverkehr. Die Tests waren erfolgreich, so dass ab Januar 2016 sechs Batteriebusse des Typs Sileo S12 dauerhaft zum Einsatz kommen werden. Die Reichweite der Busse beträgt mindestens 200 km, was für das Bonner Liniennetz bis auf wenige Ausnahmen ausreichend ist. In Bonn wäre damit ein Komplettumstieg möglich. Eine komplette Umstellung auf Batteriebusse ist bis 2030 geplant.[65]

Braunschweig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Braunschweig wird seit dem 27. März 2014 ein Elektrobus im Linienbetrieb auf der Ringlinie 419 eingesetzt. Bereits im Mai 2013 wurden bei Solaris weitere Elektrobusse bestellt: vier 18-Meter-Gelenkbusse. Die Busse sind mit der PRIMOVE-Technik von Bombardier zu induktiven (berührungslosen) Energieaufnahme ausgestattet. Das Antriebssystem hat eine Fahrleistung von 160 kW beim 12-Meter-Bus bzw. 240 kW bei den 18-Meter-Bussen. Der fahrplanmäßige Einsatz der Gelenkbusse begann am 22. Dezember 2014.[66] Der 12-m-Elektrobus hat einen 60 Kilowattstunden (kWh) fassende Batterie. In den Gelenkbussen befinden sich Batterien mit einer Kapazität von 90 kWh. Die Busse beginnen den Tageseinsatz mit vollgeladener Batterie. Nach jeweils einer Rundfahrt hat jeder Bus jeweils 11 min Wartezeit an der Endhaltestelle Hauptbahnhof. In dieser Zeit findet eine Schnellladung statt.[67] Die Gelenkbusse werden zusätzlich unterwegs an zwei Haltestellen während der normalen Haltezeit nachgeladen. Als Besonderheit des „EmiL“ (Elektromobilität mittels induktiver Ladung) bezeichneten Gemeinschaftsprojektes verfügt das Fahrzeug über eine induktive, kontaktlose Aufladung.[68][69] Sowohl Fahrzeuge als auch die Ladestationen entstanden unter Beteiligung von Bombardier.[70]

Dresden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dresdner Verkehrsbetriebe testen zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme seit dem 3. November 2014 Elektrobusse.[71] Am 17. Juni 2015 begann der Fahrgastbetrieb auf der ersten rein elektrisch betriebenen Buslinie 79 Mickten – Übigau. Ein vierminütiger Halt an der Endhaltestelle reicht aus, die Akkus mit einem Hochstromladegerät soweit aufzuladen, dass der Fahrgastraum bei Bedarf vorgeheizt und die Fahrt fortgesetzt werden kann.[72]

Ein Volvo 7900 electric der HVV-Buslinie 109 beim ZOB Hamburg

Hamburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Hamburg wird seit Oktober 2014 ein Elektrobus auf der Linie 48 der VHH fahrplanmäßig eingesetzt.[73] Hersteller des Elektrobusses war das italienische Unternehmen Rampini.[74] Ein weiterer Rampini-Elektrobus folgte 2016. Ab 2017 sollen zwei E-Gelenkbusse des belgischen Herstellers Van Hool auf der Metrobus-Linie 3 eingesetzt werden.[75]

Nach einer Vorgabe des Hamburger Senats werden die beiden Hamburger Verkehrsunternehmen VHH und Hamburger Hochbahn AG ab dem Jahr 2020 ausschließlich emissionsfreie Busse bestellen, sodass schließlich – ab etwa 2033 – die gesamte Busflotte von heute rund 1500 Fahrzeugen emissionsfrei betrieben werden kann.[76]

Mecklenburg-Vorpommern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Mecklenburg-Vorpommern verkehrt seit Herbst 2012 im Rahmen des inmod-Projektes ein Elektrobus des tschechischen Herstellers SOR vom Typ EBN 8. Das acht Meter lange Fahrzeug hat 22 Sitzplätze, 35 Stehplätze sowie eine Reichweite von 160 bis 170 Kilometern täglich, die auf 220 bis 260 Kilometer erweitert werden könnte. Zweimal täglich wird der Elektrobus jeweils eine Stunde lang mit einem Schnell-Ladegerät nachgeladen. Zum Einsatz kommen LiFePo-Akkus, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 80 km/h.[77]

München[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Münchner Verkehrsgesellschaft und die Stadtwerke München testen seit 2008 Hybridbusse im direkten Vergleich. Seit 2013 wurden außerdem sechs unterschiedliche Elektrobusse für jeweils einige Wochen im Münchner Busnetz erprobt, im Februar 2015 beispielsweise wurden Versuchsfahrten mit Fahrzeugen von Ebusco, die mit Hilfe von Lithium-Eisen-Phosphat-Akkumulatoren eine Reichweite von 300 km erreichen sollen, auf der Linie 100 durchgeführt.[78]

Im Herbst 2015 wurde der Kauf zweier Elektrobusse für eine Langzeiterprobung beschlossen. Lieferant der beiden Fahrzeuge wird die Firma Ebusco sein, welche sich in einer europaweiten Ausschreibung durchsetzen konnte. Der Kaufpreis liegt inklusive der erforderlichen Ladegeräte bei gut einer Million Euro. Bei beiden Bussen werden Lithium-Eisen-Phosphat-Akkumulatoren mit einer Kapazität von rund 300 Kilowattstunden als Energiespeicher verwendet. Die Ladung der Batterien erfolgt über Nacht im Betriebshof. Die Reichweite der Busse beträgt bei vollem Energiespeicher nach Herstellerangaben rund 300 Kilometer. Die Busse werden ab Mitte 2016 eingesetzt – zunächst auf der Linie 100.[79]

Münster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Münster fahren auf der Linie 14 seit April 2015 fünf elektrisch betriebene Linienbusse des niederländischen Herstellers VDL Bus & Coach. Für den Betrieb der Elektrobusse erhielten die Stadtwerke Münster eine Förderung von insgesamt 2,1 Millionen Euro durch das Projekt ZeEUS (Zero Emission Urban Bus System).[80][81][82]

Osnabrück[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Stadtwerke Osnabrück werden seit 2011 testweise Elektrobusse auf der neuen Linie 94 vom Neumarkt über das Marienhospital zum Hauptbahnhof (kurzzeitig auch weiter bis zur Rosenburg) eingesetzt. Im Betrieb sind die Modelle BredaMenarini-Bus ZEUS M 200 E sowie PVI Oreos X4. Für 2018 ist zusätzlich die Umstellung der Linie 41 (Haste – Innenstadt – Düstrup) auf Batteriebusse geplant, hierzu läuft derzeit (12/2016) die Ausschreibung.[83] Langfristig ist die Umstellung des kompletten Stadtbusnetzes auf Batteriebusse geplant.

Hauptartikel: Nahverkehr in Osnabrück

Kreis Pinneberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Ende April 2014 gibt es bei der KViP Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg mbH einen Testbetrieb mit einem E-Bus der Marke Euracom.[84]

Rendsburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Juli 2015 verkehrt im schleswig-holsteinischen Rendsburg ein Batteriebus vom Typ Sileo. Der Bus hat eine Reichweite von 200 Kilometer und kostete 450.000 Euro und damit etwa doppelt so viel wie das Diesel-Pendant. Der Bus wird im Betrieb nicht aufgeladen und kann so nur einen halben Tag betrieben werden. Der elektrische Strom für den Bus wird auf dem Dach des Betriebshofs mit einer Photovoltaikanlage selbst produziert.[85]

Regionalverkehr Ruhr-Lippe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH (RLG) setzt seit Mai 2013 in Medebach und Winterberg einen Elektro-Kleinbus als Quartierbus ein. Die Reichweite des Fahrzeugs beträgt etwa 120 Kilometer, der Nachladevorgang dauert bei vollständiger Entladung etwa drei Stunden. Im Linieneinsatz reicht eine Nachladung über 1,5 Stunden in der Mittagspause aus, um den Tagesumlauf abzudecken.[86]

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wiener Linien verkehren seit Ende 2012 auf den Innenstadtbuslinien 2A und 3A Elektrobusse. Sie werden an den Endstellen 15 Minuten über einen Einholmstromabnehmer aufgeladen, der an kurze Oberleitungsstücke angelegt wird. Diese werden von der Straßenbahnfahrleitung gespeist. Die Wagen haben eine Reichweite von rund 150 Kilometern.[87]

Graz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ladestation an der Haltestelle Zentralfriedhof

In Graz werden die Linien 34E (Jakominiplatz – Theyergasse) und 50 (Hauptbahnhof SZentralfriedhof) seit 6. Dezember 2016 im Probebetrieb (vorerst ohne Fahrgäste) elektrisch betrieben. Dafür kommen Systeme vom bulgarischen Hersteller Chariot Motors (12-Meter-Solobus eingesetzt auf Linie 50) und des chinesischen Herstellers CRRC (18-Meter-Gelenkbus eingesetzt auf Linie 34E) zum Einsatz. Die Ladezeit beträgt dabei lediglich 10 bis 20 Sekunden und das Aufladen erfolgt an den Haltestellen. Am 28. September 2016 wurde der erste Bus in Hannover präsentiert. Die Holding Graz Linien möchten ihre gesamte Busflotte ab 2018 schrittweise auf Elektroantrieb umstellen.[88][89] Aufgrund sicherheitsrelevanter Mängel wird sich der Einsatz im Fahrgastbetrieb verzögern.[90]

Gmunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Gmunden waren Elektrobusse als Alternative zur StadtRegioTram geplant. Dieses Projekt wurde nach Baustart für die SRT aufgegeben.[91]

Gmünd/Ceske Velenice (Österreich/Tschechische Republik)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen den Orten Gmünd und Ceske Velenice pendelt ein Nachbau des ersten Gmünder O-Busses, dieser wird mittels Akkumulatoren mit Strom versorgt.[92]

Vorarlberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Vorarlberg setzt das Unternehmen Postbus testweise einen E-Bus im Linienbetrieb ein.

Weitere europäische Staaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederlande[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flughafen Amsterdam Schiphol ist weltweit der erste Flughafen, der den Personentransport auf dem Vorfeld vollständig mit Elektrobussen abwickelt. Seit Juli 2015 ersetzten 35 elektrische Solo-Busse von BYD Auto die bisher eingesetzten Dieselbusse.[93]

Der erste ausschließlich mit Batteriebussen betriebene Liniendienst in Europa wurde in den Niederlanden eingerichtet: Seit Anfang 2013 verkehren sechs BYD-Busse auf der ansonsten weitgehend autofreien Insel Schiermonnikoog.[94]

Seit Dezember 2016 werden im Stadtverkehr Eindhoven unter dem Markennamen „Bravo“ vom Connexxion-Tochterunternehmen Hermes 43 neue Elektro-Gelenkbusse von VDL (Citea SLFA-181 Electric) eingesetzt. Bis 2024 sollen hier alle Dieselbusse durch Elektrobusse ersetzt sein.[95]

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Genf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Genf wird seit Anfang 2013 an einem Projekt namens TOSA (Trolleybus Optimisation Système Alimentation, dt.: Trolleybus Optimierungssystem Stromversorgung) gearbeitet. Seit Mai 2013 verkehrt ein Batterie-Gelenkbus zwischen dem Flughafen und Palexpo. Dieser Bus kann an einer Haltestelle innerhalb von 15 Sekunden aufgeladen werden. An der Endhaltestelle dauert der Ladevorgang drei bis vier Minuten. Das Projekt kostete fünf Millionen Franken.[96]

Schweden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Göteborg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 15. Juni 2015 wird die Buslinie 55 als erste Linie der schwedischen Stadt Göteborg vollständig mit Elektrobussen betrieben. Es verkehren dort drei vollelektrische Busse sowie sieben Elektro-Hybridbusse. Es handelt sich um Fahrzeuge der Volvo Bus Corporation stammen.[97]

Umeå[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der nordschwedischen Stadt Umeå sind seit 2015 neun vollelektrische Stadtbusse des schwedischen Herstellers Hybricon Bus Systems AB im Einsatz.[98][99][100]

BYD electric bus in London
Ein Doppeldecker BYD electric bus in London

England[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

London[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In London fahren seit Ende 2013 Batteriebusse von BYD[101]. Seit Oktober 2015 fahren auch die ersten der bekannten Doppeldeckerbusse mit Hilfe von BYD elektrisch. Die Reichweite dieser Busse beträgt 250 km. London hat im Zentrum eine Niedrigemissionszone. Fahrzeuge mit Emissionen müssen eine hohe Maut entrichten. Das gilt auch für Busse mit Dieselantrieb. Diese Maut entfällt für Batteriebusse.[102][103]

Am 9. September 2016 wurde die zu diesem Zeitpunkt größte Flotte Europas von Elektrobussen in Betrieb genommen: 51 Elektrobusse des Modells ADL Enviro 200EV mit Technik von BYD verkehren seitdem auf den Linien 507 und 521. Die beiden Vorläuferbusse waren in einer dreijährigen Erprobungsphase auf denselben Linien im Einsatz. Sie absolvierten regelmäßig 16-Stunden-Umläufe ohne Nachladen der Batterien.[104]

Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marseille[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Marseille werden seit Juni 2016 auf der Linie 82 sechs Elektobusse IRIZAR i2e mit einer Beförderungskapazität von 77 Personen eingesetzt. Die Linie 82 wird damit allein von Elektrobussen bedient.[105]

Mulhouse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der französischen Stadt Mülhausen sind seit dem 19. Juni 2015 zwei elektrische Minibusse der Marke Bluebus des Herstellers Gruau Microbus unterwegs. Die Busse können jeweils 22 Personen transportieren.[106] Busse dieses Typs fahren auch in anderen französischen Städten sowie in Kamerun.

Übersee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

China[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In Shanghai werden seit 2009 sukzessive Oberleitungsbuslinien auf Akkubusse umgestellt.[107]
  • Während der Expo 2010 wurden für den Verkehr auf dem Expo-Gelände 120 Batteriebusse von Volvo sowie 100 kleinere Elektro-Spezialfahrzeuge NAC der Nanjing Automobile Group mit 4–11 Sitzen eingesetzt. Der Ladevorgang an der Hauptladestelle dauerte bei den Bussen acht Stunden, womit eine Reichweite von 100 Kilometern erreicht wurde. Ferner war der Austausch der Akkus möglich. An den Haltestellen in der Expo-Avenue war ein kurzzeitiges Aufladen bis zu 5 Minuten möglich.[108]
  • Die derzeit größte Flotte von Batteriebussen wird in der chinesischen Millionenstadt Dalian eingesetzt. Dort finden 600 Busse des Typs BYD ebus Verwendung; der Kauf weiterer 600 Fahrzeuge ist für 2015 vorgesehen. Auch in vielen anderen Städten Chinas werden Busse mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren zunehmend durch Batteriebusse ersetzt. Seit 2013 werden auch in den Niederlanden Busse dieses Typs im Liniendienst verwendet; in Deutschland fanden Testfahrten in Bremen und in Bonn statt.[109] Ein seit Oktober 2014 vorgestellter Gelenkbus wird in der Presse als weltweit größtes Batteriefahrzeug beschrieben[110], was aber nicht belegt ist. Für 2015 bereitet BYD Auto die Markteinführung des ersten Batterie-Doppeldeckerbusses vor.[111]
  • Batteriebusse, die Wanxiang Electric Vehicle (Eigenabkürzung: WXEV) seit 2006 herstellt laufen in großen Städten wie Shanghai, Hangzhou, Guangzhou, Zhengzhou und Nanchang.[112]
  • In 2015 waren in der Volksrepublik China bereits mehr als 100.000 E-Busse im Einsatz, was einem Anteil von über 20 % des Busbestandes entspricht. Eine vollständige Elektrifizierung des gesamten Busbestandes ist denkbar.[113]
  • Im Jahr 2016 wurden in China 115.000 Elektrobusse neu zugelassen.[114][115]

Kamerun[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Universität Yaoundé I werden drei Bluebus des zu Blue Solutions gehörenden französischen Herstellers Gruau Microbus eingesetzt.[116] Die Busse werden nachts mit Solarenergie geladen, die während des Tages in Lithium-Polymer-Akkumulatoren gespeichert werden, die von Blue Solutions hergestellt werden.

Südkorea[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der südkoreanischen Stadt Gumi wurde erstmals ein Straßenabschnitt zur induktiven Lademöglichkeit während der Fahrt realisiert. Die Technologie wird mit zwei Elektrobussen erprobt und soll ausgebaut werden.[117]

USA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Kalifornien werden seit Ende Oktober 2013, wegen deutlich geringerer Betriebskosten, batterieelektrische Schulbusse eingesetzt.[118]

Das kalifornische Verkehrsunternehmen Antelope Valley Transit Authority (AVTA) hat vertraglich vereinbart, bis 2021 den kompletten Bus-Fuhrpark auf 85 Batteriebusse der Firma BYD umzustellen, wovon bis Anfang 2017 bereits 27 in Betrieb gehen sollen. Es werden sehr unterschiedliche Bustypen ausgeliefert, die alle eine Reichweite von mindestens 160 Meilen pro Batterieladung haben, z.B. ein 40-Fuß-Niederflur-Transit Bus, ein 60-Fuß-Niederflur-Gelenkbus und ein 45-Fuß-Pendlerbus. Gründe für die Umstellung auf Batteriebusse sind die Reduzierung der Luftschadstoffe, Schaffung von Arbeitsplätzen, Aufhebung der Abhängigkeit von Öl und damit stabilere Haushaltsplanungen. Nebenbei sollen 46.000 $ (41.300 Euro) im Jahr pro Bus durch den Umstieg eingespart werden, was im Laufe der Einsatzzeit der gesamten Flotte einen Betrag von 45 Mio. USD ergibt.[119][120]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Battery-powered buses – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Trolley:Motion, 27. Mai 2013: Shanghai – Weitere Reduzierung des Trolleybusnetzes – ungewisse Zukunft, aufgerufen 8. Oktober 2013
  2. MIT-Technology Review: Next Stop: Ultracapacitor Buses, aufgerufen 18. November 2013
  3. All of China’s buses might be electric by 2025 zmscience vom 19. Januar 2016, abgerufen am 30. Oktober 2016
  4. Elektroautomarkt: China fährt schon vor spiegel-online vom 25. Januar 2017, abgerufen am 25. Januar 2017
  5. China bleibt Treiber auf dem Elektroauto-Markt derneuemannde.com vom 25. Januar 2017, abgerufen am 25. Januar 2017
  6. a b Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme Praxistest mit einem Fahrzeug zwischen dem 3. November 2014 und dem 30. Januar 2015
  7. Neuer Elektrobus schafft knapp 600 Kilometer pro Akkuladung, aufgerufen 5. Dezember 2016
  8. Probefahrt des ersten Elektrobusses auf www.luise-berlin.de
  9. Der Berliner Omnibus auf www.omnibusarchiv.de
  10. Mattis Schindler, Ludger Kenning (Hrsg.): Obusse in Deutschland. Band 1: Berlin – Brandenburg – Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein – Hamburg – Bremen – Niedersachsen, Sachsen-Anhalt – Thüringen – Sachsen, Frühere deutsche Ostgebiete. Kenning, Nordhorn 2009, ISBN 978-3-933613-34-9
  11. Elektromobilität im Jahr 1899, Der Tagesspiegel vom 19. August 2014
  12. Alternative Antriebe in Omnibussen der Daimler AG – Teil I, Dokumentation auf omnibusarchiv.de
  13. Helmut Portele: Sammlung „Wiener Tramwaymuseum“. Fahrzeugerhaltung, Dokumentation und Betriebsmuseum. Geschichte der Sammlung „Wiener Tramwaymuseum“ und ihre Exponate, Eigenverlag der Sammlung „Wiener Tramwaymuseum“, 3. Auflage, Wien 2009, ISBN 978-3-200-01562-3, S. 925
  14. Holger Werner: Wegmann-Akkumulatoren-Omnibus. In: Jahrbuch Omnibus 2017, Verlag Podszun-Motorbücher, Brilon 2016, ISBN 978-3-86133-815-4, S. 37–42
  15. Der DUO-Bus Prototyp (Batterie / Netz) auf www.obus-es.de
  16. Die Geschichte der Elektromobilität auf rwe.com
  17. Der Batteriebus, Artikel in der Wochenzeitung DIE ZEIT, erschienen am 1. Mai 1970
  18. Der Elektrobus SL-E der Rheinbahn auf rheinbahn.de
  19. Der Elektrobus SL-E der Rheinbahn auf linied.net
  20. Elektrobusbetrieb Zermatt auf gemeinde.zermatt.ch
  21. Die Einführung der Blauen Stickoxid Plakette Umwelt.Plakette vom 9. August 2016, abgerufen am 22. Oktober 2016
  22. Induktive Ladekonzepte von Conductix Wampfler. heise.de, 7. Juni 2012
  23. jüp: Induktives Ladesystem für E-Busse: Kraft ohne Kabel. In: Spiegel Online. 9. Juni 2012, abgerufen am 6. Dezember 2015.
  24. Christoph M. Schwarzer: Ladekabel adieu! In: Zeit Online. 14. September 2014, abgerufen am 6. Dezember 2015.
  25. China vies to be world’s leader in electric cars The New York Times vom 2. April 2009, abgerufen am 6. Mai 2012
  26. All of China’s buses might be electric by 2025 zmscience vom 19. Januar 2016, abgerufen am 30. Oktober 2016
  27. Elektroautomarkt: China fährt schon vor spiegel-online vom 25. Januar 2017, abgerufen am 25. Januar 2017
  28. China bleibt Treiber auf dem Elektroauto-Markt derneuemannde.com vom 25. Januar 2017, abgerufen am 25. Januar 2017
  29. Achim Kampker: Elektromobilproduktion. Springer Vieweg, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-642-42021-4
  30. Mannheim e-bus in facts. Abgerufen am 22. August 2015.
  31. Medienservice Siemens Mobility vom 6. November 2014; abgerufen am 21. August 2015
  32. Homepage Alstom (französisch) abgerufen am 21. August 2015
  33. Homepage Skoda (tschechisch) abgerufen am 21. August 2015
  34. BYD erhält Rekordbestellung über 2000 eBusse und 1000 Elektroautos ChinaObserver vom 12. Mai 2014, abgerufen am 15. Juli 2015
  35. BYD unveils articulated battery-electric bus GreenCarCongress vom 15. Oktober 2014, abgerufen am 16. Oktober 2014
  36. Brüssel testet rein elektrischen BYD-Bus Omnibusrevue vom 7. Dezember 2012, abgerufen am 9. November 2013
  37. BYD eBus stellt Reichweitenrekord auf Elektroauto-News vom 24. Juni 2013, abgerufen am 15. September 2013
  38. Electric bus BYD E-12 put to the test in Belgrade Clean fleet vom 2. Mai 2014, abgerufen am 24. Mai 2014
  39. BYD anticipated sales of 6,000 electric buses worldwide in 2015 vom 6. Januar 2016, abgerufen am 6. Januar 2016
  40. China’s BYD is World’s Largest EV Manufacturer vom 28. Dezember 2015, abgerufen am 6. Januar 2016
  41. Chinesen schicken Reisebus an die Steckdose vom 10. Februar 2015, abgerufen am 6. Januar 2015
  42. Fastest Charging Electric Bus Charges In 10 Seconds Homepage von chinabuses.com (englisch), abgerufen am 16. August 2015
  43. Graz: Elektrobus-Testphase ab Ende September
  44. Graz startet Pilotprojekt mit E-Bussen aus China
  45. Made in China Made in China. Abgerufen am 5. November 2016
  46. Jean-François Preveraud: Bus électriques : Bolloré voit plus Grand (fr) In: Industrie & Technologies. Groupe InfoPro. 18. Januar 2016. Abgerufen am 2. Februar 2016.
  47. Homepage Irizar (spanisch) abgerufen am 4. August 2015
  48. A Marseille, la RTM s'électrise doucement. Abgerufen am 9. November 2015.
  49. Busworld.com SIX IRIZAR I2E ELECTRIC BUSES FOR MARSEILLE vom 25. Juni 2016, abgerufen am 28. Juli 2016 (englisch)
  50. El autobús 100 % eléctrico ya circula por San Sebastián. In: El Pais. 11. Juli 2014, abgerufen am 25. Oktober 2015 (spanisch).
  51. Homepage PVI (französisch, englisch) abgerufen am 8. August 2015
  52. Neuer Elektrobus schafft knapp 600 Kilometer pro Akkuladung, aufgerufen 5. Dezember 2016
  53. Infoblatt von Škoda (tschechisch), abgerufen am 2. August 2015
  54. Sölaris-Seite zum Thema Elektrobusse, abgerufen am 20. September 2015
  55. iDNES.cz vom 24. Juli 2015 (tschechisch) abgerufen am 2. August 2015
  56. Elektrisch auf Linie Elektromobilität.nrw vom 7. Oktober 2016, abgerufen am 9. Oktober 2016
  57. Megaauftrag über Citea-Elektrobusse für VDL VDL-Archiv vom 15, Dezember 2015, abgerufen am 6. November 2016
  58. Wanxiang electric vehicle (PDF; 4,26 MB) Unternehmenspräsentation vom 31. Oktober 2011, abgerufen am 5. November 2016
  59. Vom Hybrid- zum Elektrobus: ASEAG - Der gute Einstieg. Abgerufen am 20. März 2017 (deutsch).
  60. Primove in der Hauptstadt: Berlin hat wieder eine E-Bus-Linie. Abgerufen am 1. September 2015.
  61. Die BVG präsentiert ihre neuen Elektrobusse, 1. Juli 2015
  62. Video: Elektrische Buslinie in Berlin startet in die Testphase, 8. Juli 2015
  63. a b http://www.bvg.de/images/content/meldungen/2015/150825_E-Bus_Flyer_web_Einzel.pdf
  64. Projekt E-Bus Berlin. www.bvg.de, abgerufen am 8. Mai 2016.
  65. Stadtwerke kaufen sechs Elektrobusse, 7. Juli 2015
  66. Pressemitteilung der Braunschweiger Verkehrs-GmbH abgerufen am 22. Juli 2015
  67. Batterieelektrisch zur nächsten Haltestelle In: Die Zeit vom 16. Dezember 2014, abgerufen am 22. Juli 2015
  68. Elektrobusse mit induktiver Ladetechnik – der Schritt in ein neues Zeitalter, Braunschweiger Verkehrs AG, aufgerufen 8. Oktober 2013
  69. EmiL – Elektromobilität mittels induktiver Ladung, Videoanimation, YouTube, aufgerufen 8. Oktober 2013
  70. Bombardier: Primove-Station in Braunschweig in Betrieb, eurailpress.de, 11. September 2013, abgerufen 8. Oktober 2013
  71. Praxiseinsatz für EDDA-Bus: Fraunhofer-Elektrobus wird auf Linie 61 getestet. Abgerufen am 27. September 2015.
  72. Omnibusrevue vom 17. Juni 2015: Erste E-Buslinie Sachsens nimmt Betrieb auf; abgerufen am 19. Juni 2015
  73. Elektromobilität: Die Bergziege summt jetzt. Abgerufen am 27. September 2015.
  74. Elektrobus: In Hamburg fährt jetzt erstmals die „E-Bergziege“. Abgerufen am 27. September 2015.
  75. [1], Info auf VHH-Homepage, abgerufen am 15. April 2017
  76. Hamburg – Neue Busse für Metrobus-Linie 3, auf hannover-busse.de, abgerufen 25. August 2015
  77. Der SOR-Elektrobus auf www.inmod.de
  78. SWM und MVG testen neuen Elektrobus. In: Omnibusrevue. Abgerufen am 27. September 2015.
  79. MVG: Künftig zwei Ebusco Elektrobusse im Einsatz. In: Omnibusrevue. 21. Oktober 2015, abgerufen am 22. Oktober 2015.
  80. Hanser Automotive
  81. Stadtwerke Münster
  82. Auto.de
  83. Ausschreibung für Osnabrücks Nahverkehr der Zukunft gestartet, HASEPOST.de, abgerufen am 03. Dezember 2016
  84. Neuer batteriebetriebener E-Bus fährt in Pinneberg, 12. Mai 2014
  85. Umweltfreundlich, leise, aber noch nicht ausgereift, 7. Juli 2015
  86. WinBus und MedeBus auf www.rlg-online.de
  87. Elektrobusse ab 2013 in der City. auf wien.orf.at, abgerufen am 10. September 2012
  88. Graz: Elektrobus-Testphase ab Ende September auf ORF Steiermark
  89. Graz startet Pilotprojekt mit E-Bussen aus China auf der Standard
  90. "Was ist da los? E-Busse dürfen nicht auf Grazer Straßen" auf kleinezeitung.at
  91. Projekt StadtRegio-Tram Gmunden - Vorchdorf auf fpoe.at
  92. Erster O-Bus Österreichs wird nachgebaut auf ORF Niederösterreich
  93. Fleet of 35 BYD ebuses to serve Amsterdam Schiphol Airport, auf Busandcoach.com vom 1. Juli 2015, abgerufen am 25. September 2015
  94. BYD Wins European Electric Bus Orders for Netherlands Schiermonnikoog, Business Wire vom 6. Juni 2012, abgerufen am 7. September 2013
  95. Brabant heeft grootste elektrische busvloot van Europa. In: Transmobiel, 33. Jahrgang, Heft Nr. 179 vom 6. Februar 2017, ISSN 1382-9033
  96. Dossier de Presse, 19. April 2013, TOSA (PDF; 543 kB)
  97. Eröffnung der Elektrobuslinie 55 in Göteborg, Busfahrermagazin vom 19. Juni 2015, abgerufen am 20. Jlui 2015
  98. Umea erhält Stadtbusse mit Radnabenantrieb von Ziehl-Abegg, Omnibus Revue
  99. Ziehl-Abegg Stunde der Elektrobusse ist gekommen, Busfahrermagazin
  100. ZAwheel
  101. Chinese electric buses enter service in London, TransportNewsBrief vom 18. Dezember 2013, abgerufen am 26. Januar 2014
  102. London kauft elektrische Busse aus China, 10. Juli 2015
  103. Londons Doppeldecker fahren bald elektrisch, 10. Juli 2015
  104. London: Start für 51 BYD-Elektrobusse; Busfahrermagazin vom 16. September 2016, abgerufen am 16. Oktober 2016
  105. busworld.org vom 25. JUni 2016: SIX IRIZAR I2E ELECTRIC BUSES FOR MARSEILLE (englisch); abgerufen am 16. Oktober 2016
  106. Deux Bluebus débarquent à Mulhouse, auf Avem.fr (französisch), abgerufen am 17. Juli 2015
  107. Shanghai: Investitionen im Netz bleiben aus, Meldung auf www.trolleymotion.ch vom 12. November 2012
  108. Electric Expo buses start trial runs. (Memento vom 23. Mai 2010 im Internet Archive) In: Shanghai Daily. 15. April 2010
  109. Elektromobilität für Bonn: Positive Testergebnisse mit chinesischem Elektrobus, newstixs, 30. Juni 2013, abgerufen 16. Juli 2013
  110. Come Ride The World's Largest Battery Electric Vehicle In Long Beach, Kusi-TV (San Diego) vom 20. November 2014, abgerufen am 22. November 2014
  111. BYD Internetauftritt des Herstellers, abgerufen am 23. November 2014
  112. Wanxiang Electric Vehicles. Unternehmens- und Produktpräsentation (englisch), 2011 (PDF; 4,4 MB); abgerufen am 3. Januar 2016
  113. All of China’s buses might be electric by 2025 zmscience vom 19. Januar 2016, abgerufen am 30. Oktober 2016
  114. Elektroautomarkt: China fährt schon vor spiegel-online vom 25. Januar 2017, abgerufen am 25. Januar 2017
  115. China bleibt Treiber auf dem Elektroauto-Markt derneuemannde.com vom 25. Januar 2017, abgerufen am 25. Januar 2017
  116. Cameroon: Bolloré group launches third electric bus at Université de Yaoundé I. Business in Cameroon, 7. Juli 2015 (englisch)
  117. Südkorea setzt Straßen unter Strom, Bild.de, 8. August 2013, abgerufen am 21. Oktober 2013
  118. Electric School Bus Idea Set To Debut In California, EarthTechling, 4. November 2013, abgerufen am 16. November 2013
  119. BYD: Großauftrag für Elektrobusse aus Kalifornien, it-times.de, 12. Februar 2016, abgerufen am 8. März 2016
  120. Kalifornien: Die erste 100 % elektrische Busflotte rollt demnächst, oekonews.at, 17. Februar 2016, aufgerufen am 8. März 2016

[1]

  1. Vom Hybrid- zum Elektrobus – ASEAG hat mit Partnern Gelenkbus umgebaut. In: ASEAG-Pressearchiv. ASEAG, 11. Mai 2015, abgerufen am 29. Juli 2015.