bauMax

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
bauMax AG
Logo
Rechtsform AG
ISIN AT0000629639
Gründung 1976
Sitz Klosterneuburg
Leitung Michael Hürter, Vorstandsvorsitzender
Mitarbeiter 6.200 [1]
Umsatz 1,13 Mrd. Euro (2013) [2]
Branche Einzelhandel
Website www.baumax.com

www.baumaxhaus.at

bauMax in Dornbirn

Die Baumax AG (eigene Schreibweise bauMax) ist eine österreichische Baumarktkette, die in vier Ländern tätig ist. Sie wurde 1976 von Karlheinz Essl senior in Klosterneuburg gegründet und begann mit einem ersten Markt im steirischen Kindberg.[3]

Hintergrund[Bearbeiten]

Aktuell betreibt Baumax 106 Märkte in vier Ländern, 65 davon in Österreich.[4] Der Jahresumsatz 2013 betrug 1,13 Milliarden Euro.

Seit 1999 ist Martin Essl, der Sohn von Karlheinz Essl senior, Vorstandsvorsitzender von Baumax. Er zog sich im März 2014 in den Aufsichtsrat zurück. Michael Hürter übernimmt die Position des Vorstandsvorsitzenden. [5] Im Jahr 2007 kaufte die Familie einen Anteil von 12 % von SPAR zurück. Damit ist bauMax wieder zu 100 % im Besitz der Familie Essl.[6]

Im Jahr 2012 gibt Baumax bekannt, dass er in Zusammenarbeit mit dem Fertigteilhaushersteller Elk Häuser mit einem günstigen Quadratmeterpreis anbieten will, bei dem der Käufer vor allem den Installationsteil selbst durchführen kann.

In finanzielle Turbulenzen geriet das Unternehmen im Jahr 2011 und 2012. Im Zuge von Konsolidierungen, bei der sowohl die Familie Essl als auch die Banken das Kapital erhöhen, sollen vor allem in Osteuropa die Filialen lukrativer gemacht werden oder wenn notwendig geschlossen werden.

Baumax in Europa[Bearbeiten]

Seit 1992 ist Baumax in Ungarn und Tschechien tätig, seit 1994 in der Slowakei, 1995 folgt der Markteintritt in Slowenien, 1999 die Gründung der Einkaufskooperation tooMaxx gemeinsam mit REWE welche 2011 in Eurobuy umbenannt wurde. [7] Im Jahr 2000 der Markteintritt in Kroatien, 2006 in Rumänien, 2008 in Bulgarien und 2010 in der Türkei.

Am 8. Juli 2014 wurde der Verkaufsbeschluss der rumänischen Tochter an die französische Gruppe Adeo bekannt.
Am 11. September 2014 wurde der Verkaufsbeschluss der bulgarischen Tochter an den lokalen Investor Haedus JSC bekannt.

2014 zieht sich bauMax aus der Türkei zurück, Anfang 2015 aus Ungarn und Kroatien. [8]

Land Erster Markt Anzahl der Märkte Status (Stand 14. März 2015)
OsterreichÖsterreich Österreich 1976 65
TschechienTschechien Tschechien 1992 24
UngarnUngarn Ungarn 1992 15 Geschlossen am 26. Februar 2015; Immobilien wurden verkauft an XXXLutz-Gruppe[9]
SlowakeiSlowakei Slowakei 1994 14
SlowenienSlowenien Slowenien 1995 3
KroatienKroatien Kroatien 2000 Insolvent[10]
RumänienRumänien Rumänien 2006 15 Verkauft an Adeo
BulgarienBulgarien Bulgarien 2008 8 Verkauft an den Investor Haedus JSC[11]
TurkeiTürkei Türkei 2010 7 Rückzug aus der Türkei 2014[12]

Quelle: Webseite des Unternehmens[13]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. baumax.at - Allgemein, 12. September 2014
  2. bauMax-Jahresabschluss 2013. baumax.at, 23. Juni 2014
  3. bauMax Allgemein. baumax.at, 12. September 2014
  4. baumax.at - Allgemein, 12. September 2014
  5. bauMax Presse. baumax.at, 27. November 2013
  6. bauMax wieder zu 100 Prozent in Familienbesitz. baumax.at, 6. Januar 2008
  7. bauMax Presse. baumax.at, 27. Oktober 2011
  8. bauMax Allgemein
  9. bauMax schliesst 14 Standorte in Ungarn - XXXLutz übernimmt sie im Wirtschaftsblatt vom 21. Jänner 2015 abgerufen am 14. März 2015
  10. Kroatische bauMax-Tochter insolvent auf ORF vom 13. März 2015 abgerufen am 14. März 2015
  11. bauMax-Bulgarien an lokalen Investor verkauft im Wirtschaftsblatt vom 11. September 2014 abgerufen am 14. März 2015
  12. bauMax Allgemein
  13. Abgerufen am 12. September 2014