Bauma (Messe)

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bauma

Branche Bauwesen und Bergbau
Ausstellungsort Neue Messe München
Website www.bauma.de
Letzte Ausstellung
Datum 11. April 2016 bis
17. April 2016
Ausstellungsort Neue Messe München
Besucher 580.000
Aussteller 3.423
Ausstellungsfläche 605.000 m²
Blick auf das Messe-Gelände (2010)
Freigelände (2007)

Die Bauma (Eigenschreibweise bauma mit dem Zusatz Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte) ist die weltweit bedeutendste Messe der Baumaschinen- und Bergbaumaschinenbranche.[1] Es handelt sich dabei um eine Fachmesse, die allerdings von jedermann besucht werden kann. Sie findet alle drei Jahre auf dem Gelände der Neuen Messe München statt und dauert jeweils sieben Tage. Zuletzt lief die Messe vom 11. bis zum 17. April 2016. Die nächste Bauma findet vom 8. bis 14. April 2019 statt.

Ein wichtiger Ableger ist die Bauma China, welche im Rhythmus von zwei Jahren jeweils im November in Shanghai stattfindet und speziell für den südostasiatischen Markt relevant ist. Eine weitere, internationale Fachmesse nach dem Vorbild der Bauma ist außerdem die bC India – A bauma Conexpo show –, die erstmals vom 8. bis 11. Februar 2011 in Mumbai stattfand.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Ausstellung fand 1954 im Rahmen der Baumusterschau auf der Münchner Theresienhöhe statt und belegte eine Fläche von etwa 12.000 m². Sie trug damals den Namen Frühjahrsschau für Baumaschinen und zog rund 8000 Besucher an. Zwei Jahre später hatte sich die Ausstellungsfläche bereits verdoppelt und der heute noch verwendete Messename wurde eingeführt. 1962 zog die Bauma auf einen Teilbereich des ehemaligen Flughafens Oberwiesenfeld – heute Olympiapark München – um, da die bisherige Ausstellungsfläche zu klein geworden war.

Bereits 1967 kehrte sie aufgrund der begonnenen Bauarbeiten für den Olympiapark auf das alte Messegelände in der Innenstadt zurück. Wegen der großen Nachfrage wurde seither auch die Theresienwiese als Ausstellungsfläche genutzt. Im Jahre 1969 übernahm die Messe München GmbH die Organisation der Bauma. Zwischen 1973 und 1977 wurde die Veranstaltung der Bauma aufgrund einer Krise in der Baubranche ausgesetzt. Anschließend führte man den bis heute beibehaltenen 3-Jahres-Rhythmus ein. Seit 1998 ist die Bauma auf dem neuen Messegelände in Riem beheimatet. Sie war die erste große Messe auf diesem Gelände.[2][3]

Kennzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flächenmäßig betrachtet handelt es sich bei der Bauma um die größte Messe in der Branche.[4] Die Ausstellungsfläche erstreckt sich über sämtliche Hallen des Messegeländes und bezieht auch das zu diesem Anlass vergrößerte Freigelände ein. Auf der letzten Bauma vom 11. bis 17. April 2016 waren 3.423[5] Aussteller aus 58 Ländern vertreten (2013: 3.420 Aussteller aus 57 Ländern, 2010: 3.150 Aussteller aus 53 Ländern, 2007: 3.002 Aussteller aus 48 Ländern). Es kamen rund 580.000 Besucher (2013: rund 530.000, 2010: rund 415.000, 2007: rund 500.000). Die Besucher aus dem Ausland stammten aus 200 Ländern. Die Ausstellungsfläche betrug 605.000 m² (2013: 570.000 m², 2010: 555.000 m², 2007: 540.000 m²), wovon 180.000 m² auf Hallenfläche entfielen.

Aussteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Ausstellungsfläche präsentieren sich sowohl deutsche als auch ausländische Unternehmen mit Bezug zum Bauwesen und Bergbau. Die Messeteilnehmerschaft setzt sich im Wesentlichen aus vier Bereichen zusammen. Den größten Bereich bilden Unternehmen, die Maschinen und Geräte sowie Schalungen und Gerüste für den Baubetrieb herstellen. Ebenfalls in großer Zahl vertreten sind Unternehmen aus der Bergbaubranche (auch Mining genannt), die Maschinen für den Rohstoffabbau und die Rohstoffverarbeitung produzieren. Neben diesen beiden Hauptbereichen zeigt ein kleinerer Teil von Ausstellern Maschinen und Anlagen zur Herstellung und Aufbereitung von Baustoffen. Die letzte Gruppe setzt sich aus Dienstleistungsunternehmen und Zulieferern technischer Komponenten zusammen.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bauma – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jahrbuch Baumaschinen 2005, Podszun Verlag 2004, ISBN 3-86133-365-1, Seite 5
  2. Geschichte der bauma – ein Rückblick
  3. Jahrbuch Baumaschinen 2005, Podszun Verlag 2004, ISBN 3-86133-365-1, Seite 10 bis 11
  4. Süddeutsche Zeitung: Bauma – Messe der Superlative, Artikel vom 7. April 2016
  5. bauma Schlussbericht 2016. Abgerufen am 25. April 2016.
  6. Ausstellungsbereiche auf der Bauma. Abgerufen am 15. April 2016.

Koordinaten: 48° 8′ 15,7″ N, 11° 42′ 1,8″ O