Baumwall

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U-Bahnhof, Slomanhaus, im Vordergrund Boote im Niederhafen
Das U-Bahn-Viadukt am Baumwall, oben die St.-Michaelis-Kirche

Der Baumwall war ein Teil der von 1616 bis 1625 errichteten Hamburger Stadtbefestigung. Er trennte im Wasser den an der Alstermündung gelegenen Binnenhafen von der Norderelbe. Heute erinnert eine quer dazu liegende gleichnamige Straße daran.

Bis 1852 wurde der Binnenhafen nachts mit Baumstämmen unpassierbar gemacht. Der Hafenbereich jenseits dieser sicheren Zone wurde Niederhafen genannt. Heute befindet sich im Niederhafen ein Sportboothafen.

Die beiden Wachen der Hafenpolizei, die für diese Sicherung zuständig war, mussten 1911 dem Bau der Hamburger U-Bahn weichen. Dort wurde auch eine gleichnamige Haltestelle errichtet. Die heute von der U3 bediente Haltestelle der Hochbahn hat eine Stahlhalle. Ende der 1980er wurde ein zweiter Ausgang am westlichen Ende eingerichtet, von dem eine Brücke zum Verlagshaus Gruner+Jahr und weiter zur St.-Michaelis-Kirche (Michel) führt.

Weitere Sperren waren der Niederbaum oberhalb des Niederhafens und der Oberbaum am außerhalb der Befestigung liegenden Oberhafen. Diese sicherten den Wandrahm, ein Fleet zwischen der Altstadt und der Insel Grasbrook.

Koordinaten: 53° 32′ 38″ N, 9° 58′ 54″ O