Bayer-Hochhaus

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Bayer-Hochhaus (W1)
Bayer-Hochhaus (W1)
Bayer-Hochhaus
Basisdaten
Ort: Leverkusen
Bauzeit: 1960–1963
Abbruch: 2012/2013
Status: Abgerissen
Baustil: Avantgarde
Architekten: Hentrich, Petschnigg & Partner
Nutzung/Rechtliches
Nutzung: ehem. Bayer Konzernzentrale
Bauherr: Bayer AG
Technische Daten
Höhe: 122,0[1] m
Etagen: 31 davon 29 nutzbar + 4 UG
Aufzüge: 8 + 1 Lasten
Geschossfläche: 26.000 m²
Baustoff: Stahl, Beton, Aluminium, Glas
Konstruktion: Stahlskelett
Höhenvergleich
Leverkusen: 1. (Liste)
Deutschland: 36. (Liste)
Anschrift
Stadt: Leverkusen
Land: Deutschland

Das Bayer-Hochhaus war ein 122 Meter hohes, ehemaliges Verwaltungsgebäude der Bayer AG in Leverkusen. Es wurde von den Architekten Hentrich, Petschnigg & Partner entworfen und 1960–1963 errichtet. Nach dem gescheiterten Versuch, das Haus in eine große Medienfassade umzubauen, wurde am 20. Januar 2011 bekannt, dass es abgerissen werden soll.[2] Der Abriss wurde im Jahr 2012 durchgeführt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 65 Meter lange und 19 Meter breite Bayer-Hochhaus hatte 29 nutzbare Stockwerke mit einer Geschossfläche von 26.000 m². Es war auf dem 35. Platz der höchsten Gebäude Deutschlands gelistet, und zu dieser Zeit mit 122 Metern das höchste und modernste Bürogebäude Europas.

Das Gebäude diente von 1963 bis 2002 als Bayer-Konzernzentrale. Diese zog dann in einen Neubau, der sich direkt neben dem Hochhaus befindet. Bis Ende 2006 war das Hochhaus Unternehmenssitz der Bayer Konzerngesellschaft Bayer MaterialScience (BMS) und beherbergte außerdem einzelne Abteilungen der Lanxess AG. Diese wurden dann in andere Gebäude aufgeteilt. Seitdem stand das Gebäude vollständig leer.

Das Bayer-Hochhaus wurde im März 1999 zu Werbezwecken und aus Anlass des 100-jährigen Aspirin-Jubiläum für mehrere Wochen mit einer Folie in eine Aspirinverpackung verkleidet.

Abrisspläne und Umbau zur Medienskulptur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entkerntes Bayer-Hochhaus mit neuer Konzernzentrale im Vordergrund

Ursprünglich sollte das Bayer-Hochhaus 2001 abgerissen werden. Nachdem sich der Abrisstermin immer wieder verzögerte, wurde im Mai 2007 auf den Abriss verzichtet.

Die Bayer AG plante nun die Umwandlung der ehemaligen Konzernzentrale in eine weithin sichtbare Medienskulptur, die als Kommunikationsinstrument genutzt wird. Dazu wurde das Gebäude entkernt und die Fassade renoviert. Es wurden 5,6 Millionen LED-Leuchten[3] an der Außenwand befestigt, die bewegte Bilder im Großformat darstellen können. Innerhalb des Gebäudes wurde ein sogenannter „grüner Kern“ aus halbtransparenten Makrolon gebaut.

Nach der Fertigstellung, die zunächst für Herbst 2009 vorgesehen war,[4] sollte das Bayer-Hochhaus in Leverkusen zu den größten Medienfassaden der Welt zählen. Aufgrund technischer Probleme wurde das Vorhaben im Januar 2011 jedoch aufgegeben und erneut der Abriss angekündigt.

Der Abriss wurde im Jahr 2012 durchgeführt, die entstandene Freifläche wurde als Verlängerung des angrenzenden japanischen Gartens bepflanzt (Stand März 2013).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bayer-Hochhaus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayer-Hochhaus bei CTBUH
  2. Bayer-Medienfassade wird abgerissen, RP online vom 20. Januar 2011
  3. http://www.leverkusen.com/presse/db/presse.php?view=00019261 „Lichtskulptur“ von BAYER wird abgerissen
  4. http://www.leverkusen.com/presse/db/presse.php?view=00016102 Start der letzten Bauphase für die Bayer-Medienfassade

Koordinaten: 51° 0′ 49″ N, 6° 58′ 54″ O