Bayerische Rundschau

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BAYERISCHE RUNDSCHAU
Tageszeitung für Kulmbach Stadt und Land
BayerischeRundschau Logo.png
Beschreibung Regionalzeitung für Stadt und Landkreis Kulmbach
Verlag Bayerische Rundschau
Verlag & Medien GmbH & Co. KG, Kulmbach
Erstausgabe 1. Januar 1903
Erscheinungsweise täglich (montags bis samstags)
Verkaufte Auflage
(IVW 3/2017, Mo–Sa)
12.454 Exemplare
Chefredakteur Frank Förtsch,
Alexander Müller (Redaktionsleiter Kulmbach)
Herausgeber Baumann Verlagsverwaltung GmbH,
AG Bayreuth
Geschäftsführer Walter Schweinsberg
Weblink Bayerische Rundschau auf infranken.de

Die Bayerische Rundschau ist eine regionale Tageszeitung für die Stadt und den Landkreis Kulmbach. Sie erscheint einmal täglich von Montag bis Samstag als Printausgabe und als E-Paper. Die verkaufte Auflage beträgt 12.454 Exemplare, ein Minus von 28 Prozent seit 1998.[1] Die Bayerische Rundschau gehört zusammen mit den Tageszeitungen Fränkischer Tag, Coburger Tageblatt, Saale-Zeitung, Meininger Tageblatt und Die Kitzinger zur Mediengruppe Oberfranken.[2] Die Zeitungen teilen sich eine überregionale Redaktion und betreiben eine gemeinsame Website.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde die Bayerische Rundschau von Ekkefried Caspar Baumann als eine heimatverbundene Tageszeitung für den Mittelstand. Die erste offizielle Ausgabe erschien am 1. Januar 1903 mit dem Untertitel Tageszeitung für die Interessen der schaffenden Stände in Stadt und Land. Die Zeitung erhielt 1914 den Status des offiziellen Amtsblattes für die Stadt Kulmbach. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Zeitung der Bayreuther Gauzeitung Bayerische Ostmark unterstellt. Erst 1949 konnte die Bayerische Rundschau wieder unter ihrem ursprünglichen Titel erscheinen. Nach dem Abtreten E. C. Baumanns blieb die Leitung des Verlages innerhalb der Familie: 1948 wurde die Tochter des Gründers, Hilde Uhlemann, Komplementärin der Verlags-KG, 1968 übernahm deren Sohn Horst Uhlemann die Geschäftsführung. Unter seiner Leitung wurde der Verlag mit dem ersten Rollen-Offsetdruck in Bayern ausgestattet.[4] Mit dem Rückzug in den Ruhestand verkaufte Horst Uhlemann den Verlag 2003 an den Fränkischen Tag in Bamberg. Schließlich fand 2009 eine Neugliederung des Medienhauses Fränkischer Tag/Baumann unter dem Dach der Mediengruppe Oberfranken statt.[5] Unter der neuen Führung erfuhr das Verlagshaus am Standort Kulmbach einen weiteren Modernisierungsschub.[6]

Verlagshaus der Mediengruppe Oberfranken in Kulmbach, mit der charakteristischen rotierenden Uhr auf dem Dach

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bayerische Rundschau hat wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 28 Prozent gesunken.[7] Sie beträgt gegenwärtig 12.454 Exemplare.[8] Das entspricht einem Rückgang von 4850 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 91,9 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[9]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  2. Mediengruppe Oberfranken: Imagebroschüre (Zugriff am 17. März 2011; PDF; 2,6 MB)
  3. infranken.de
  4. Georg Butter: Tradition verpflichtet - Fortschritt entscheidet: Die "Bayerische Rundschau". In: Hans Wagner, Ursula E. Koch, Patricia Schmidt-Fischbach (Hrsg.): Enzyklopädie der bayerischen Tagespresse. Jehle-Rehm, München 1990, ISBN 3-8073-0833-4, S. 335–343.
  5. "Wir wollen Motor der Region sein", Fränkischer Tag vom 13./14. Juni 2009, S. 30.
  6. Ein Zeichen von Mut und Zuversicht, Bayerische Rundschau vom 27. April 2009.
  7. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  8. laut IVW, drittes Quartal 2017, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  9. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)

Koordinaten: 50° 6′ 41″ N, 11° 26′ 37″ O