Bayerische Verwaltungsschule

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Die Bayerische Verwaltungsschule (BVS) mit Sitz in München wurde 1920 gegründet. Träger der Körperschaft des öffentlichen Rechts sind der Freistaat Bayern, die bayerischen Gemeinden, Landkreise und Bezirke. Sie nehmen ihre Rechte durch ihre Vertreter im Verwaltungsrat wahr.

Kernaufgaben sind die Aus- und Fortbildung für die Träger und andere Organisationen. Darüber hinaus ergeben sich weitere Geschäftsfelder.

Sie ist zuständige Stelle für die Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten, Kaufleute für Büromanagement, Fachangestellter für Bäderbetriebe, Fachkraft für Abwassertechnik, Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft und Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice in Bayern. Darüber hinaus ist die BVS zuständig für die fachtheoretische Ausbildung und Prüfung in der zweiten Qualifikationsebene nichttechnischer Verwaltungsdienst, Fachlaufbahn Verwaltung und Finanzen. Mit der Verwissenschaftlichung der Ausbildung des damaligen gehobenen Verwaltungsdienstes wurde der Schulzweig für dessen fachtheoretische Ausbildung 1974 von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern als eigener Fachbereich übernommen.

Bildungszentren befinden sich in München, Holzhausen am Ammersee, Lauingen (Donau), Neustadt an der Aisch und Nürnberg. Darüber hinaus ist sie an den Regionalstandorten in Augsburg, Bayreuth, Kempten, Landshut, Nürnberg, Regensburg, Rosenheim und Würzburg vertreten. Vorstand der Körperschaft ist seit 1. Oktober 2010 Michael Werner; sein Vorgänger war Josef Ziegler. Den Vorsitz im Verwaltungsrat führt Franz Dirnberger, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Bayerischen Gemeindetages.

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