Bayerischer Staatsminister für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Lückenhaft In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen:
Liste der bisherigen Minister
Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst.
Bayerischer Staatsminister für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen
– StM EU –
Coat of arms of Bavaria.svg
Staatliche Ebene Freistaat Bayern
Stellung Oberste Landesbehörde
Hauptsitz München
Behördenleitung Staatsministerin Beate Merk
Website www.bayern.de

Der Bayerische Staatsminister für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen in der Staatskanzlei ist ein Staatsminister des Freistaates Bayern mit Sitz in München. Bevor im Oktober 2013 die Bundesangelegenheiten an den Chef der Staatskanzlei übertragen wurden, trug das Amt den Namen Bayerischer Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten.

Leitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staatsministerin für Europaangelegenheiten ist seit dem 10. Oktober 2013 Beate Merk (CSU), ihre Amtschefin ist seit März 2010 Gabriele Stauner.[1] Von Januar 2006 bis März 2010 war Martin Neumeyer Amtschef.

Aufgaben und Besonderheiten des "Ministeriums"[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Minister verfügt als einziger bayerischer Minister (neben der Sonderstellung des Chefs der Staatskanzlei) über kein eigenes Ministerium, sondern ist als Staatsminister selbst Behörde. Verwaltungstechnisch ist er allerdings der Staatskanzlei zugeordnet. Sein Amtschef ist dem Amtschef der Staatskanzlei gleichgestellt. Er besitzt also einen eigenen administrativen Apparat, der jedoch integraler Bestandteil der Staatskanzlei bleibt.

Die von ihm wahrgenommenen Aufgaben werden in den meisten anderen Ländern entweder direkt vom Chef der Staatskanzlei erledigt oder von einem beigegebenen Staatssekretär erfüllt. Der Bayerische Bundes- und Europaminister ist also sowohl von seiner politischen Bedeutung als auch von seiner funktional-organigraphischen Einordnung ein Staatssekretär, der den Rang eines Ministers hat - da jedoch auch Staatssekretäre in Bayern stimm- und sitzberechtigte Mitglieder der Bayerischen Staatsregierung sind, unterscheidet sie nur ihre Besoldung und ihre interministerielle Rolle vom Minister - die in diesem Falle mit der des Chefs der Staatskanzlei nivelliert wurde und dadurch als autonomer angesehen werden kann, da er von der exekutiven Hierarchie her betrachtet nur dem Ministerpräsidenten direkt Rechenschaft schuldig ist.

Dienstsitze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptdienstsitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Nebendienstsitze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 2013 waren die Vertretungen in Brüssel und Berlin dem Ministerium unterstellt, dann ging diese Zuständigkeit auf die Staatskanzlei über.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neue Amtschefin in Bayerischer Staatskanzlei. In: politik & kommunikation. 3. März 2010, abgerufen am 15. März 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]