Bayerisches Oberland

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Planungsregion Oberland, Nr. 17

Als Bayerisches Oberland bezeichnet man eine Region Oberbayerns in den Bayerischen Voralpen. Davon unterschieden werden muss die Planungsregion Oberland, die neben dem Oberland auch das Werdenfelser Land und den Pfaffenwinkel umfasst.

Fälschlicherweise werden manchmal die Gebiete nördlich (München, Starnberg, Landsberg am Lech) oder östlich (Inntal, Chiemgau) ebenfalls zum Bayerischen Oberland gezählt.

Geographisches Oberland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das geographische Oberland reicht von Irschenberg im Osten bis Kochel im Westen, umfasst also im Wesentlichen den Landkreis Miesbach und den südlichen Teil des Landkreises Bad-Tölz-Wolfratshausen. 1705 entwickelte sich hier während des Spanischen Erbfolgekrieges der erste Widerstand gegen die österreichischen Besatzer. Diese Bayerische Volkserhebung fand schließlich in der Sendlinger Mordweihnacht ihr tragisches Ende.

Das Bayerische Oberland ist ein Gebiet, das noch weitgehend ländlich geprägt ist und in dem Kultur und Brauchtum bis heute eine große Rolle spielen. Einen großen Stellenwert hat, neben der Land- und Forstwirtschaft, auch der Fremdenverkehr.

Planungsregion Oberland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1970er Jahren wurde die Planungsregion Oberland gegründet, die sich über die vier Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau erstreckt. Bei einer damals deutschlandweit durchgeführten Umfrage bezüglich der Zufriedenheit des Wohnortes belegte die Planungsregion Oberland den ersten Rang.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Region Oberland in Kürze (Memento vom 30. September 2015 im Internet Archive)