Bayerisches Oberland

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Als Bayerisches Oberland bezeichnet man eine geographische Region Oberbayerns in den Bayerischen Voralpen. Davon unterschieden werden muss die Planungsregion Oberland, die neben dem Oberland auch das Werdenfelser Land und den Pfaffenwinkel umfasst.

Fälschlicherweise werden manchmal die Gebiete nördlich (München, Starnberg, Landsberg am Lech) oder östlich (Inntal, Chiemgau) ebenfalls zum Bayerischen Oberland gezählt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das geographische Oberland reicht von Irschenberg im Osten bis Kochel im Westen, umfasst also im Wesentlichen den Landkreis Miesbach und den südlichen Teil des Landkreises Bad-Tölz-Wolfratshausen. 1705 entwickelte sich hier während des Spanischen Erbfolgekrieges der erste Widerstand gegen die österreichischen Besatzer. Diese Bayerische Volkserhebung fand schließlich in der Sendlinger Mordweihnacht ihr tragisches Ende.

Das Bayerische Oberland ist ein Gebiet, das noch weitgehend ländlich geprägt ist und in dem Kultur und Brauchtum bis heute eine große Rolle spielen. Einen großen Stellenwert hat, neben der Land- und Forstwirtschaft, auch der Tourismus.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Nepomuk Sepp: Beiträge zur Geschichte des bayerischen Oberlandes. Heft 1-4. Verlag der B. Schmidschen Verlagsbuchhandlung, Augsburg 1854.