Bayertor

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Bayertor in Landsberg

Das Bayertor in Landsberg am Lech wurde 1425 als Abschluss des dritten Stadtmauerringes und als Tor nach Osten gebaut. Seinen Namen hat es daher, weil es in Richtung Bayern zeigt und Landsberg früher als Grenzstadt zwischen Bayern und Schwaben galt.

Es ist die größte und schönste Toranlage im spätgotischen Stil in Süddeutschland. Eine Besteigung ist möglich (Mai - Oktober) und bei schönem Wetter wird man von einem Blick auf die Alpen belohnt (die Aussichtsplattform ist in 36 m Höhe).

In den 1970er Jahren wurde das Bayertor wieder in seiner ursprünglichen Fassade restauriert, nachdem in versteckten Winkeln Funde der Originalfassade gemacht wurden. Zum Einweihungsfest nach der Restaurierung waren große Teile der Landsberger Bevölkerung zunächst schockiert, weil sie den ungewohnt „kitschigen“ Anblick nicht gewohnt war, bald erkannte man aber den wahren Wert der farbenprächtigen Fassade an. Heute gilt das Bayertor als eines der Wahrzeichen der Lechstadt.

Vor der Erbauung des Bayertors trug der heutige Schöne Turm den Namen Bayertor, weil er damals die einzige Öffnung nach Osten darstellte. Nach 1425 war er zunächst namenlos, in der Bevölkerung wurde er schließlich Schmalztor genannt, weil die Marktfrauen dort Schmalz verkauften. Später bekam er seinen heutigen Namen.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bayertor ist auf dem Wappen des Landsberger Eishockeyvereins EV Landsberg 2000 abgebildet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Gattinger, Grietje Suhr: Landsberg am Lech, Stadt und Landkreis (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band I.14). Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7917-2449-2, S. 368–370.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bayertor (Landsberg am Lech) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 48° 2′ 55″ N, 10° 52′ 56″ O