Beachminton

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Beachminton (Name entstanden aus Badminton und Beach, engl: Strand, auch Beach Badminton genannt) bezeichnet einen aktuellen Trendsport, der als Ableger von Badminton bezeichnet werden kann, im Gegensatz zu diesem allerdings auf Sand ausgetragen wird.

Die Sportart wurde 1997 von Mathias Renz und Stephan Heinle in Geretsried erfunden. Bereits 1998 wurde Beachminton als neue Trendsportart im aktuellen Sportstudio auf der ISPO in München durch die Erfinder vorgestellt.

Der Bewegungsablauf beim Beachminton ist im Gegensatz zum Badmintonspiel gesünder für die Gelenke, da die Spieler dank des zirka 30 Zentimeter tiefen Sandes weich abspringen und landen. Wie vom Beachvolleyball bekannt ist der Kraftaufwand durch den Sand ungleich höher als auf festem Hallenboden. Aus diesem Grund ist das Beachminton-Feld mit 3,80 × 12,30 Meter deutlich kleiner als das Badminton-Feld.

Das Feld wird üblicherweise mit Stoff- oder Gummibändern im Sand abgesteckt. Beachminton kann in der Halle oder – im Gegensatz zum Badminton – auch draußen gespielt werden. Letzteres ist möglich, da der Spielball deutlich weniger windanfällig ist als der Federball beim Badminton.

Ähnlich wie beim Beachvolleyball steht auch beim Beachminton der Spaß im Vordergrund.

Obwohl Beachminton ein noch relativ junger Sport ist, werden in Deutschland bereits regelmäßig zahlreiche Turniere und Veranstaltungen ausgetragen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]