Beate Leibe

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Beate Leibe (2011)

Beate Leibe (* 26. Januar 1954 in Berlin) ist eine deutsche Kirchenmusikerin und Komponistin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leibe erhielt als Kind ihren ersten Klavierunterricht und trat als Sechsjährige beim Steinway-Klavierwettbewerb im Konzertsaal der Berliner Hochschule für Musik auf. Drei Jahre später brach sie ihre Instrumentalausbildung ab. 1990 wurde sie Mitglied in einem kleinen Kirchenchor in ihrer Gemeinde, wo ihre Gaben durch den Kantor erkannt wurden. Sie begann für den Chor zu komponieren. 1999 wurden ihre Werke in zwei Chorkonzerten aufgeführt.

2002 absolvierte Leibe die C-Prüfung am Kirchenmusikalischen C-Seminar der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz an der Universität der Künste Berlin. Von 2012 bis 2014 war sie als Kirchenmusikerin an der Evangelischen Felsen-Kirchengemeinde in Berlin-Reinickendorf tätig.[1]

Ihre Chorwerke werden unter anderem vom Marzahner Kammerchor in Berlin und vom Singkreis Schwechat bei Wien aufgeführt.[2] Der US-amerikanische Komponist und Organist Carson Cooman widmete ihr 2017 das Stück "Gebet".[3]

Kompositionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geh aus, mein Herz. Choralbearbeitungen für Orgel und Klavier zu Liedern von Paul Gerhardt.
  • Orgelwerke Band I: Miniaturen
  • Orgelwerke Band II: Freud und Leid
  • Orgelwerke Band III: einfach spielen
  • Choralvorspiele Band I: Das Kirchenjahr
  • Choralvorspiele Band II: Der Gottesdienst
  • Choralvorspiele Band III: Singen - Loben - Danken
  • Also hat Gott die Welt geliebt für vierstg. gem. Chor.
  • Dona nobis pacem für dreistg. gem. Chor
  • Gloria - Freuet euch für dreistg. gem. Chor
  • Closed Door für Klavier solo
  • In Memoriam für Querflöte, Oboe und Klavier
  • Fantasie d-Moll für Orgel
  • Melody in Change für Klavier
  • Hinaus in die Nacht für zwei Frauenstimmen und Continuo
  • Dreams go on für Klavier 2011
  • Lamento für Oboe und Klavier 2017
  • Blumen im Wind Querflöte und Orgel 2017
  • Zwei Choralfantasien 2018
    • Nun komm der Heiden Heiland
    • Christ ist erstanden
  • Schöpfungslob. Sieben musikalische Impressionen für Orgel (2019). Strube-Verlag.
  • Spiel mich. Vor-, Nach- und Zwischenspiele für Orgel. Strube-Verlag, Edition 3627.

Tondokumente bei YouTube[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Interpretationen durch Thomas Schmidt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Präludium D-Dur
  • Hochzeitsmusik
  • Ich weiß, mein Gott, dass all mein Tun
  • Befiehl du deine Wege
  • Interludium[4]

Interpretationen durch Carson Cooman[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Einzug
  • Interludium
  • Rondo
  • Keine Angst vor schwarzen Tasten
  • Aria
  • Meditation
  • Lamento
  • Fandango
  • Elegie
  • Toccata für kleine Hände
  • Praeludium in Eb
  • Regen
  • Fantasie in d-moll
  • Befiehl du deine Wege
  • Praeludium in g
  • Nun komm, der Heiden Heiland
  • Postludium[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. orgel-information.de: Leibe, Beate (Memento vom 13. Juli 2016 im Internet Archive)
  2. Repertoireliste des Marzahner Kammerchores www.marzahner-kammerchor.de, abgerufen am 20. Mai 2021.
  3. Gebet (2017) for Organ – Carson Cooman – Composer. In: carsoncooman.com. 4. Februar 2016, abgerufen am 20. Mai 2021 (englisch).
  4. YouTube-Kanal von Thomas Schmidt
  5. YouTube-Kanal von Carson Cooman