Beate Rux-Voss

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Beate Rux-Voss (* 1967[1]) ist eine deutsche Organistin und Kirchenmusikerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon als Fünfjährige begann Beate Rux-Voss mit dem Musikunterricht im Fach Klavier und Violine. Sie studierte Kirchenmusik in Lübeck und Esslingen u. a. bei Martin Haselböck. Sie legte ihre Konzertreifeprüfung bei Daniel Roth in Saarbrücken mit Auszeichnung ab. Von 1993 bis 1996 war sie Organistin an der Garnisons- und Friedenskirche in Ludwigsburg.[2]

1996 wurde sie als Nachfolgerin von Dieter Wellmann Kirchenmusikerin an der Pauluskirche in Bad Kreuznach. Sie konzertierte in Deutschland, Österreich, Dänemark und Frankreich. Neben ihrer Organistentätigkeit ist sie auch als Klavierbegleiterin und Cembalistin aktiv. Die ersten Jahre ihrer kreuznacher Amtszeit war durch die Zusammenarbeit mit Barockorchestern geprägt. Zum Beginn der zweiten Dekade setzte sie neue Akzente durch verstärktes Engagement von lokalen Amateur- und Berufsmusikern. Gute Zusammenarbeit pflegt sie auf ökumenischer Ebene mit ihrem katholischen Kollegen Klaus Evers.[3] Neben der Kantorei der Pauluskirche leitete sie die Amadeus-Singschule. Am 16. November 2008 führte sie in Anwesenheit des Komponisten das Requiem für einen polnischen Jungen von Dietrich Lohff auf. 2013 wurde sie vom Kreissynodalvorstand zur Kreiskantorin des Kirchenkreises an Nahe und Glan berufen.[4]

2014 wurde Frau Rux-Voss als neue Kirchenmusikerin der Johanneskirche in Heidelberg gewählt und trat diese Stelle zum 1. Februar 2015 an.[5]

Rux-Voss ist mit dem Theologen Florian Voss verheiratet und hat zwei Kinder.[6]

Auszeichnungen und Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CD-Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nils Grammerstorf und Beate Rux-Voss: Traumtanz (2006)
  • Ciaconia Vater unser im Himmelreich. Auf: De Tempore. Orgelwerke von Henning Frederichs. Querstand, Kamprad-Verlag für Orgelmusik, Altenburg 2001
  • Jehan Alain: Organ works. Budapest: Hungaroton (1992)

Kompositionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Himmels Au, licht und blau (Esslinger Orgelbuch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Veranstaltungskalender der evangelischen Kirchengemeinden Bad Kreuznach 2014 (PDF-Datei).
  2. Kantorei an der Pauluskirche Bad Kreuznach
  3. hanz-online.de: Konzertprogramm „Kirchenmusik 2015“ zum Abschied von Kantorin Beate Rux-Voss
  4. Allgemeine Zeitung vom 6. Mai 2013
  5. Allgemeine Zeitung vom 3. Oktober 2014
  6. hanz-online.de: Beate Rux-Voss nun auch Kreiskantorin „An Nahe und Glan“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]