Beatrice von Weizsäcker

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Beatrice von Weizsäcker (2009)
Beatrice von Weizsäcker (links) in Moskau auf dem Roten Platz, zusammen mit Marianne von Weizsäcker und Richard von Weizsäcker, Aufnahme 1987
Beatrice von Weizsäcker zusammen mit der Familie am 23. Mai 1984 in der Bundeshauptstadt Bonn auf dem Gartenfest in der Landesvertretung Berlin anlässlich der Wahl Richard von Weizsäckers zum Bundespräsidenten und anlässlich des Jahrestages der Verkündung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949.

Marianne Beatrice Freiin von Weizsäcker (* 20. August 1958 in Essen) ist eine deutsche Juristin, Autorin und freie Journalistin. Beatrice von Weizsäcker entstammt dem pfälzisch-württembergischen Geschlecht Weizsäcker und ist die Tochter des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker und dessen Ehefrau Marianne von Weizsäcker, geb. von Kretschmann.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Weizsäcker studierte Rechtswissenschaften und promovierte zur Dr. jur. Nach Studium und zweitem juristischen Staatsexamen war sie zunächst freie Mitarbeiterin im Bundeskanzleramt sowie wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Rita Süssmuth, die damals Bundesfamilienministerin war.

Von Weizsäcker ist Buchautorin und hat zahlreiche Beiträge in Büchern und Zeitschriften veröffentlicht.

1990 wurde sie Lektorin im Bonner Bouvier Verlag. Von 1991 bis 2000 war sie politische Redakteurin beim Tagesspiegel in Berlin. Von 2000 bis 2003 arbeitete sie als Dezernentin für die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ zur Entschädigung ehemaliger Zwangsarbeiter. Von Ende 2007 bis Anfang 2009 war sie verantwortliche Mitarbeiterin des Netzwerkes Weiße Rose der Weiße Rose Stiftung.[1]

Derzeit arbeitet sie als Autorin. Unter anderem ist sie Mentorin und Dozentin der Evangelischen Journalistenschule der Evangelischen Medienakademie, Berlin.

Sie ist Stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der Theodor-Heuss-Stiftung, Mitglied des Publizistischen Ausschusses des Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT), Mitglied der Präsidialversammlung des DEKT, Präsidiumsmitglied des Ökumenischen Kirchentages 2010 und seit Oktober 2009 Mitglied des Präsidiums des DEKT.

In den Jahren 2012 bis 2015 war sie Schirmherrin des „Argula von Grumbach Preises“ der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und der Argula-von-Grumbach-Stiftung, Thema: „Wie verändern Frauen die Kirche?“.[2]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Autorin

  • Verschwisterung im Bruderland. Städtepartnerschaften in Deutschland. Bouvier, Bonn 1990, ISBN 3-416-02258-0.
  • Deutsch-deutsche Städtepartnerschaften 1986–Januar 1990. Bestandsaufnahme und rechtliche Würdigung. Dissertation. Georg-August-Universität Göttingen, Göttingen 1990.
  • Warum ich mich nicht für Politik interessiere… Lübbe, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-7857-2389-0.
  • Die Unvollendete. Deutschland zwischen Einheit und Zweiheit. Lübbe, Köln 2010, ISBN 978-3-7857-2417-0.
  • Ist da Jemand? Gott und meine Zweifel, piper, München/Zürich 2012, ISBN 978-3-492-05513-0
  • Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst! - Warum sollte ich? In: Denkanstöße 2014, Piper Verlag, München 2013, S. 35-49.
  • JesusMaria – Christentum für Frauen, Piper Verlag, München 2014, ISBN 978-3-492-05644-1.

als Herausgeberin

  • Demokratie ist keine Glücksversicherung. Vierzig Jahre Theodor-Heuss-Preis. Chronik und Zeitansage. Hohenheim-Verlag, Stuttgart und Leipzig 2005, ISBN 3-89850-129-9.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Beatrice von Weizsäcker – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.weisse-rose-stiftung.de/netzwerk/public_html/index.php?topic=impressum
  2. http://www.bayern-evangelisch.de/wir-ueber-uns/pressemitteilung-vom-20-1-2015.php