Bedero Valcuvia

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Bedero Valcuvia
Bedero Valcuvia (Italien)
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Varese (VA)
Koordinaten 45° 55′ N, 8° 48′ OKoordinaten: 45° 55′ 0″ N, 8° 48′ 0″ O
Höhe 520 m s.l.m.
Fläche 2,55 km²
Einwohner 659 (31. Dez. 2019)[1]
Fraktionen Boarezzo, Ganna, Ghirla, Mondonico
Postleitzahl 21039
Vorwahl 0332
ISTAT-Nummer 012010
Bezeichnung der Bewohner bederesi
Schutzpatron Hilarius von Poitiers (13. Januar)
Website Bedero Valcuvia
Gemeinde Bedero Valcuvia in der Provinz Varese
Bedero Valcuvia

Bedero Valcuvia ist eine italienische Gemeinde (comune) in der Provinz Varese in der Region Lombardei.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 10 km nördlich der Stadt Varese am Fuße des Monte Scerrè und bedeckte eine Fläche von 2,55 km². Zu Bedero Valcuvia gehören die Fraktionen Boarezzo, Ganna, Ghirla und Mondonico.

Die Nachbargemeinden sind Brinzio, Cunardo, Masciago Primo, Rancio Valcuvia und Valganna.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Bedero, der zur Gemeinde Cuvio gehört, wurde in den Statuten der Straßen und Gewässer des Contado di Milano als Bediri bezeichnet. Sie gehörte zu den Gemeinden, die zur Instandhaltung der Bollate-Straße beitrugen (1346). Mit einer Anweisung des Notars Giacomo Perego vom 16. Mai 1450 wurde das Gebiet von Val Cuvia von Herzog Francesco I. Sforza an seinen Ratsherrn Pietro Cotta als Lehen vergeben. Das Lehen ging 1727 an den Grafen Giulio Visconti Borromeo Arese über, wobei der Verkäufer, der Jurist Pietro Cotta, das Recht hatte, die Lehnsrechte, d. h. die gepolsterte Gebühr, auf Lebenszeit einzuziehen.

In den Registern des Estimo (Grundbuch) des Herzogtums Mailand von 1558 und den nachfolgenden Aktualisierungen im 17. Jahrhundert war Bedero unter den in derselben Pieve erfassten Gemeinden. Im Jahr 1751 wurde die Gemeinde an den Grafen Giulio Visconti belehnt, der eine jährliche Vergütung von 23 Lire und 10 Sold erhielt und dem in Cuvio ansässigen Lehnsrichter Antonio Francesco Buzzi unterstellt war, an den kein Geld gezahlt wurde, da das Gebiet zum Ospedale Maggiore von Mailand gehörte.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1751 1805 1853 1871 1881 1901 1921 1951 1971 1991 2001 2011 2021
Einwohner 323 380 *527 532 508 573 520 400 392 504 602 667 660

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche Sant’Ilario di Poitiers
  • Betkapelle Madonna del Rosario mit Fresken des Malers Giovanni Valtorta (daher auch Cappella Valtorta)
  • Cappella della Madonna degli Alpini
  • Denkmal der Gefallenen

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Silverio Martinoli (* 17. Juni 1830 in Bedero Valcuvia; † 11. November 1913 in Varese), Bildhauer

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anna Ferrari-Bravo, Paola Colombini: Guida d’Italia. Lombardia (esclusa Milano). Milano 1987, S. 223.
  • Lombardia – Touring club italiano, Touring Editore (1999), ISBN 88-365-1325-5, Bedero Valcuvia Online auf italienisch.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bedero Valcuvia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2019.