Beendorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Beendorf
Beendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Beendorf hervorgehoben
Koordinaten: 52° 15′ N, 11° 5′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Börde
Verbandsgemeinde: Flechtingen
Höhe: 130 m ü. NHN
Fläche: 6,83 km2
Einwohner: 924 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 135 Einwohner je km2
Postleitzahl: 39343
Vorwahl: 039050
Kfz-Kennzeichen: BK, BÖ, HDL, OC, OK, WMS, WZL Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Kleinbuchstaben
Gemeindeschlüssel: 15 0 83 060
Adresse der Verbandsverwaltung: Lindenplatz 13/15
39345 Flechtingen
Bürgermeister: Hagen Friedrichs
Lage der Gemeinde Beendorf im Landkreis Börde
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Über dieses Bild

Beendorf ist eine Gemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Flechtingen an.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beendorf liegt ca. 7 km östlich von Helmstedt unmittelbar an der Grenze zu Niedersachsen im Landschaftsschutzgebiet Allertal-Harbke am Rande des Lappwaldes.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 hat der Gemeinderat 10 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,6 %. Die Wählergruppen erreichten 8 Sitze und damit 100 % der Sitzverteilung. Weiteres Mitglied des Gemeinderates und dessen Vorsitzender ist der Bürgermeister.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 1. April 1997 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „In Grün ein silbernes Bergmannsgezähe, im silbernen Schildhaupt drei steigende grüne Lindenblätter balkenweise.“ Als Symbol für den einstigen Salzabbau wählte die Gemeinde das silberne Schlägel und Eisen; die grünen Lindenblätter im Schildhaupt stehen für die waldreiche Umgebung Beendorfs. Die Gemeindefarben sind daher Silber (Weiß) - Grün. Das Wappen wurde von der Magdeburger Heraldikerin Erika Fiedler gestaltet.

Denkmalgeschützte Häuser in der Middelstrasse

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiß-grüne Streifenflagge mit aufgelegtem Wappen der Gemeinde.

Partnergemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnergemeinde von Beendorf ist das korsische Santa-Maria-Poggio (Santa Maria di u Poghju).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1994 bis zum 1. Januar 2005 gehörte Beendorf zur Verwaltungsgemeinschaft Weferlingen von 2005 bis zum 31. Dezember 2009 zur Verwaltungsgemeinschaft Flechtingen. Seit dem 1. Januar 2010 ist Beendorf Mitgliedsgemeinde der an diesem Tag neu gegründeten Verbandsgemeinde Flechtingen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenkstein zur deutschen Wiedervereinigung 1990

siehe Liste der Kulturdenkmale in Beendorf

  • Dauerausstellung in der Bernhard-Becker-Grundschule zur Geschichte des KZ-Außenlagers Beendorf
  • Gemeinschaftsgrab und Gedenkstein aus dem Jahre 1958 auf dem Ortsfriedhof für 250 KZ-Häftlinge, die Opfer der Zwangsarbeit wurden
  • Gedenkstätte aus dem Jahre 1958 in der Ortsmitte für die Opfer des Faschismus
  • Gedenkstein zur deutschen Wiedervereinigung am Ortseingang von Beendorf
  • ehemaliges Kalibergwerk Schacht Marie

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Bundesstraße 1, die Braunschweig mit Berlin verbindet, sind es in südlicher Richtung ca. 2 km. Die Bundesautobahn 2 (Anschlussstelle Alleringersleben) wird nach 5 km erreicht.

In Beendorf gibt es einen Lebensmittelladen mit Waren für den täglichen Bedarf. Weiterhin vor Ort sind: Kindergarten, Grundschule, Friseure, Sparkasse, Allgemeinmediziner, Zahnarzt, Tischlerei und ein Landgasthof.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Beendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2016 (PDF) (Fortschreibung) (Hilfe dazu).