Befrachter

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Der Befrachter ist ein Begriff aus dem deutschen Seehandelsrecht.[1]

Der Befrachter ist der Vertragspartner des Verfrachters. Der Befrachter verpflichtet sich zur Anlieferung der Güter, zur Übergabe wichtiger Informationen über das Gut an den Verfrachter (z. B. bei beabsichtigtem Transport gefährlicher Güter) und schuldet die Seefracht (§ 481 Abs. 2 HGB). Im Englischen wird der Befrachter als Shipper bezeichnet.

Der Befrachter ist je nach Kaufvertrag der Exporteur bzw. der Importeur oder ein Beauftragter.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rolf Herber: Seehandelsrecht. Systematische Darstellung. de Gruyter, Berlin 1999, ISBN 3-11-016311-X.
  • Rolf Herber: Seefrachtvertrag und Multimodalvertrag (= RWS-Skript. Nr. 170). 2. Aufl. RWS, 2000, ISBN 3-8145-9170-4.
  • Rolf Herber, Seehandelsrecht. Systematische Darstellung, 2. Aufl., Oldenbourg 2016, Verlag de Gruyter (u. a. zum seit April 2013 gültigen neuen deutschen Seefrachtrecht)
  • Hans-Jürgen Puttfarken: Seehandelsrecht. Heidelberg 1997, ISBN 978-3-8005-1171-6.
  • Dieter Rabe: Seehandelsrecht. Kommentar. 4. Aufl. C.H. Beck, München 2000, ISBN 978-3-406-45510-0 (noch zum bis 2013 gültigen alten deutschen Seehandelsrecht)
  • Dieter Rabe/ Kay-Uwe Bahnsen, Seehandelsrecht. HGB und Nebengesetze sowie internationale Abkommen. Kommentar, 5. Aufl., München 2017, Verlag C.H. Beck (u. a. mit dem seit April 2013 gültigen neuen deutschen Seefrachtrecht)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. §§ 476 ff. Handelsgesetzbuch.
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