Begegnungen auf der Grenze

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Begegnungen auf der Grenze (französisch Rencontres à la frontière, polnisch Spotkania na granicy) sind multikulturelle Veranstaltungen, die jährlich in den Monaten Mai bis November überwiegend im Saarpfalz-Kreis mit Schwerpunkt im Europäischen Kulturpark Reinheim stattfinden. Im Veranstaltungszeitraum werden in den Sparten Bildende Kunst, Literatur und Musik Veranstaltungen mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland, Frankreich und Polen durchgeführt.

Getragen wird die Veranstaltungsreihe von den Vereinen „Begegnungen auf der Grenze“ (Saarland) und „Association des Amis du Parc Archéologique Européen Bliesbruck-Reinheim“ (Lothringen) in Kooperation mit der Gemeinde Gersheim. Weitere Mitveranstalter sind der Saarpfalz-Kreis sowie das internationale ökologische Bildungszentrum „Spohns Haus“. Ins Leben gerufen wurde das grenzüberschreitende tri-nationale Kulturprojekt im Jahr 1996 von der Pädagogin Gabi Schwartz und Hans Bollinger. Ursprünglich war Begegnungen auf der Grenze als bilaterales deutsch-französisches Kulturprojekt konzipiert, doch wurde als weiterer Kooperant das Deutsch-Polnische Jugendwerk gewonnen und der „Polnische Kulturkreis“ in das Veranstaltungsspektrum mit einbezogen.

Unter anderem traten bisher Künstler auf wie Hannes Wader, Konstantin Wecker, Klaus Hoffmann, Bettina Wegner, Ludwig Harig, Helmut Eisel, Georges Moustaki, Yves Duteil, Grzegorz Turnau, Andrcy Szczypiorski und Lukas Kramer.

Begegnungen auf der Grenze finanziert sich durch Eintrittsgelder wie auch durch finanzielle Zuwendungen seiner Träger und durch Zuschüsse der saarländischen Landesregierung.

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