Being Julia

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Filmdaten
Deutscher TitelBeing Julia
OriginaltitelBeing Julia
ProduktionslandKanada, USA, Ungarn, Großbritannien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2004
Länge104 Minuten
AltersfreigabeFSK o. A.
JMK 0[1]
Stab
RegieIstván Szabó
DrehbuchRonald Harwood
ProduktionRobert Lantos
MusikMychael Danna
KameraLajos Koltai
SchnittSusan Shipton
Besetzung

Being Julia ist eine kanadisch-US-amerikanisch-ungarisch-britische Spielfilm-Komödie von 2004 nach dem Roman Theater (Theatre) von William Somerset Maugham. Regie führte István Szabó. Annette Bening wurde für ihre Rolle einer Schauspielerin, die das Scheitern ihrer Ehe zu kompensieren sucht, indem sie sich in eine Beziehung mit einem jüngeren Mann stürzt, als Beste Hauptdarstellerin für den Oscar nominiert. Der Roman wurde bereits 1962 mit Lilli Palmer in der Hauptrolle verfilmt.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Londons West-End Ende der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts. Julia Lambert ist eine in die Jahre gekommene, aber noch immer gefeierte Schauspielerin am Theater ihres Ehemannes Michael. Die äußerliche Fassade einer intakten Ehe beginnt allmählich zu bröckeln. Außerdem fühlt sich Julia ausgelaugt und unattraktiv und braucht eine Pause. Gerade zur rechten Zeit bemüht sich Tom Fennel, ein Bewunderer Julias, stürmisch um sie, und es kommt zu einer heftigen Affäre. Schließlich merkt sie jedoch, dass Tom sie nur ausnutzt. Er möchte nämlich über Julia seine junge Freundin Avice als Nachwuchsschauspielerin am Theater unterbringen.

Julia nimmt daraufhin Rache an den beiden, indem sie sich scheinbar auf deren Plan einlässt. Sie sorgt zunächst subtil dafür, dass Avice die zweite Hauptrolle in ihrem Stück erhält. Mittlerweile hat Avice eine Affäre mit Julias Ehemann begonnen. Kurz vor der Premiere bietet er ihr einen langfristigen Vertrag an, den sie auch annimmt.

Bei der Premierenvorstellung sorgt Julia dafür, dass die unerfahrene Avice sich vor dem Publikum lächerlich macht, so hält sie sich nicht an die Regieanweisungen, unterbricht oft den Text von Avice und übernimmt sogar Teile ihres Textes. Avice muss nun improvisieren und sieht dabei sehr schlecht aus, während Julia souverän das Stück im Alleingang rettet und damit einen großen Erfolg beim Publikum hat.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Cinema bezeichnete den Film als „Leichtgewicht“ und schrieb, dass sich die „Hauptdarstellerin die Oscar-Nominierung redlich verdient“ hätte.[3]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hintergründe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der deutsche Verweistitel lautet Alle lieben Julia.

Der Film wurde ab dem 16. Juni 2003 in Budapest, England, Jersey, Kecskemét und London gedreht. Das Budget betrug in etwa 18 Millionen US-Dollar.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alterskennzeichnung für Being Julia. Jugendmedien­kommission.
  2. Being Julia. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  3. Cinema