Bek

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Dieser Artikel erläutert Bek als Namensbestandteil; zu anderen Bedeutungen siehe BEK

Bek ist die im norddeutschen Raum vom südlichen Schleswig-Holstein über Hamburg nach Mecklenburg-Vorpommern bis ins nördliche Niedersachsen und zum Niederrhein übliche Bezeichnung von Bächen und kleineren Flüssen. Seine Varianten im dort und im weiteren Umfeld gesprochenen Niederdeutschen sind bäke, beck, becke, beek, beeke, beke, bicke, büke. Zahlreiche norddeutsche Städte oder Stadtteile führen Bek als Namensbestandteil.

Die frühere Schreibweise „Beck“ wurde entgegen heutiger Schreibkonventionen auch mit langem Vokal ausgesprochen, wie es auch heute noch, z. B. in „Beckdorf“ oder „Mecklenburg“, der Fall ist. Das -c- ist dabei ein in Norddeutschland gebräuchliches Dehnungszeichen.

Namen mit dem Bestandteil bek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städte und Stadtteile (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flüsse und Bäche (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schreibweise-/Ausspracheänderungen in Hamburg nach 1946[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele Hamburger Stadtteile, wie Barmbek oder Eilbek wurden bis 1946 mit 'c' zwischen 'e' und 'k' geschrieben, also Barmbeck oder Eilbeck. Das 'c' ist dabei ein Dehnungsbuchstabe. Ausgesprochen wird z.B. Barmbeck damit Barmbeek (mit einem weichen 'k') [Barmbeːk(ʰ)], im Gegensatz zur neueren Stadtteilschreibweise, die ein nun kurz gesprochenes 'e' mit hartem abschließenden 'k' [Barmbɘk] vorsieht. Trotz Umbenennung der Hamburger Stadtteile behielten viele Hamburger Eigennamen, Vereins- oder Familiennamen ihre Schreibweise und Aussprache, wie z.B. die Familie Hagenbeck oder der Turnerbund Hamburg-Eilbeck e.V.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Bek – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen