Bekenner

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Bekenner (lat. Confessores) werden von der römisch-katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen Christen genannt, die sich in Zeiten der Christenverfolgung zu ihrem Glauben bekannt und deshalb Verfolgung, Vertreibung, Folter, Verstümmelung und Haft in Kauf nehmen mussten, aber nicht unmittelbar das Martyrium erlitten haben.

Mit der Ausbreitung des Christentums und der Abnahme der Christenverfolgung im 5. Jahrhundert wurde diese Bezeichnung auch solchen Christen verliehen, die ein heiligmäßiges Leben führten, zum Beispiel dem englischen König Eduard dem Bekenner.

Bekenner[Bearbeiten]

Definition in den evangelischen Kirchen[Bearbeiten]

Während die Bezeichnung einer Person als Bekenner in den Kirchen, die ein Selig- bzw. Heiligsprechungsverfahren kennen, eine exakte Definition über Einträge in liturgischen Büchern erlaubt, verwenden die evangelischen Kirchen den Begriff offener unter Berufung auf altkirchliche Abgrenzungen. Der evangelische Theologe Oskar Schabert definiert den Begriff im Unterschied zum Märtyrerbegriff in seinem Baltischen Märtyrerbuch wie folgt: „Ist die rechte Märtyrergesinnung (mente jam martyres) vorhanden, und bleiben die Zeugen trotz der Leiden nach Gottes wunderbarem Rat am Leben, so werden sie Konfessoren genannt.“ Als Beispiele listet er einige evangelische Geistliche auf, die als Exponenten der Kirche in Gefangenschaft der Bolschewiki an den schlechten Haftbedingungen starben:

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Oskar Schabert: Baltisches Märtyrerbuch. Furche-Verlag, Berlin 1926, S. 172 ff. (Digitalisat)